Transparenz

Die EJF gemeinnützige AG ist Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Im Folgenden finden Sie die geforderten Angaben darüber, welche Ziele die Organisation verfolgt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer darüber entscheidet.

1. Name, Sitz, Anschrift, Gründungsjahr

EJF gemeinnützige AG
Königsberger Str. 28
12207 Berlin (Lichterfelde)

Gründungsjahr: 2004

Zur Geschichte:

1894             Gründung der „Brandenburgischen Rettungshausgesellschaft“,
                     aus der das EJF hervorgegangen ist
1990             Gründung der EJF gemeinnützigen Heimbetriebs-GmbH
2004-2008    EJF-Lazarus gemeinnützige AG
seitdem         EJF gemeinnützige AG

2. Satzung, Leitbild und weitere wesentliche Dokumente

Hier finden Sie die Links zur aktuellen Fassung der Satzung der EJF gemeinnützigen AG sowie weiteren wesentlichen Dokumenten unserer Organisation:

Satzung EJF gAG, Fassung 27.08.2012
Leitbild EJF gAG
Corporate Governance in der EJF gAG
Leitfaden zur Korruptionsbekämpfung und -prävention

3. Datum des jüngsten Bescheides vom Finanzamt

Freistellung des Finanzamtes für Körperschaften I von Berlin vom 14.02.2017
(St.-Nr. 27/027/35709) wegen Förderung der Zwecke der freien Wohlfahrtspflege
und Anerkennung nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG.

4. Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger

Vorstand:
Dr. Andreas Eckhoff (Vorsitzender), Norbert Schweers

Aufsichtsrat:
Karl Bernd Biermann (Aufsichtsratsvorsitzender), Carsten Bockhardt, Klaus Böger, Beate Hornschuh-Böhm, Prof. Dr. Michael Lemke, Karin Schubert

5. Bericht über die Tätigkeiten

Der Jahresbericht beschreibt die inhaltliche und wirtschaftliche Entwicklung der EJF gemeinnützigen AG sowie der verbundenen Gesellschaften und Geschäftsbereiche.

Hier finden Sie den Jahresbericht 2015 ...

6. Personalstruktur

Im Jahr 2016 hatte die EJF gemeinnützige AG

3.214   hauptamtliche Mitarbeiter/-innen
192      Honorarkräfte
145      GfB
14        Freiwilligendienstleistende
414      ehrenamtliche Mitarbeiter


7. Mittelherkunft

Im Jahr 2015

Gesamteinnahme152.663.701,59 Euro
davon öffentliche Zuwendungen  27.510.220,24 Euro
davon Spenden

       432.744,28 Euro



9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit

Anteil am Kapital der verbundenen Unternehmen:

  • EJF Service und Fürsorge gemeinnützige GmbH, 80 %
  • Europäische Fürsorgestiftung Polen, keine finanzielle Beteiligung
  • Europäische Soziale Organisation mit "Fluchtpunkt" gemeinnütziger Gesellschaft, Tschechien, 100 %

 

 

 

10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zuwendung mehr als 10 Prozent der gesamten Jahreseinnahmen ausmachen

Dazu kann grundsätzlich gesagt werden:
Die Einrichtungen des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF) bieten Leistungen nach SGB an. Die Finanzierung differenziert sich folgendermaßen:

Die Leistungen der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe werden aus öffentlichen Mitteln gespeist. Kostenträger sind die Kommunen bzw. Landkreise. Die Altenhilfe erhält ihre Mittel von den Pflegekassen und von den Personen, die pflegerische Dienste in Anspruch nehmen. Die Höhe der Zuwendungen wird in Entgeltverhandlungen festgelegt und ist vertraglich geregelt.

Größere Baumaßnahmen des EJF werden derzeit durch Mittel der Europäischen Union, Aktion Mensch und Lotto mitfinanziert.

Es gibt keine Träger, die mehr als 10 % der Gesamteinnahmen der Organisation ausmachen. Alle Einzelzuwender sind unterhalb dieser Schwelle.

Bemerkungen

Anders als die Mehrzahl der sozialen Träger hat das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) die Rechtsform einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft.

Daraus ergibt sich eine besonders verantwortungsvolle Unternehmensführung und -kontrolle. Als gemeinnützige AG unterliegt das EJF dem Aktiengesetz und muss somit weit reichende gesetzliche Vorgaben wie u.a. das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich, Transparenz- und Publizitätsgesetz sowie den Deutschen Corporate Governance Kodex erfüllen.

Zugleich hält die EJF gemeinnützige AG auch die Anforderungen des Diakonischen Corporate Governance Kodex als auch die des Nonprofit Governance Codex des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in vollem Umfang ein.