Covid-19 / Coronavirus: Auswirkungen im EJF

 

Aktuelles

  • Im Bereich unserer Kinder- und Jugendhilfe und unserer Beratungsstellenarbeit gibt es aktuell zahlreiche Einschränkungen. Grundsätzlich gilt, dass der Betrieb unserer Wohngruppen aufrecht erhalten bleibt. Wir sind hier den uns anvertrauten Menschen gegenüber besonders verpflichtet. Die Beratungsstellen sind natürlich weiterhin telefonisch erreichbar. Im Bereich der ambulanten und der teilstationären Hilfen zur Erziehung sowie der Beratungsstellen sind die Arbeitsweisen aber vorerst bis auf Weiteres deutlich eingeschränkt. Persönliche Kontakte mit Rat- und Hilfesuchenden sollten nach Möglichkeit nur zur Krisenintervention erfolgen. Die telefonische Kontaktaufnahme besteht jedoch weiterhin!

    Unsere offenen Angebote der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Familienbildung (Jugendfreizeiteinrichtungen, Familienzentren, Sozialarbeit an Schulen) sind vorerst bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.
    Nähere Informationen zu den Angeboten vor Ort finden Sie auf der Seite des Fachbereichs.

  • Bundesweit wird aktuell der Betrieb in den Kitas durch erweiterte Notbetreuung und eingeschränkten Regelbetrieb wieder hochgefahren. Unsere Bereichsleitungen klären vor Ort mit den jeweiligen Einrichtungsleitungen wie die Betreuungsansprüche unter Einhaltung der Hygieneregeln in den einzelnen Einrichtungen realisiert werden können. Die Bereichsleitungen sind mit den örtlichen Trägern der Jugendhilfe und die Einrichtungsleitungen mit den Eltern in Kontakt. Weitere Infos finden Sie auch auf unserer Internet-Seite www.ejf.de/arbeitsbereiche/kindertagesbetreuung.html.
  • Im Fachbereich Behindertenhilfe sind Beurlaubungen von Bewohnerinnen und Bewohnern grundsätzlich möglich, jedoch mit einer Woche Vorlauf der Wohngruppe anzukündigen. Von kurzfristigen Beurlaubungen bitten wir weiterhin Abstand zu nehmen! Abholung und Rückkehrzeit sind festzulegen und verbindlich einzuhalten. Vor der Beurlaubung muss das Formular „externer Aufenthalt“ ausgefüllt und unterschrieben werden. Sie erhalten zudem ein Schreiben zu Verhaltensempfehlungen (z.B. Nutzung von ÖPNV vermeiden, Einkäufe vermeiden, soziale Kontakte vermeiden etc.). Während der Beurlaubung muss eine tägliche Symptomerfassung erfolgen. Das entsprechende Formular wird mitgegeben. Treten Symptome auf, muss die Wohngruppe umgehend informiert werden. Vor Rückkehr in die Einrichtung muss das Formular „Rückkehr externer Aufenthalt“ ausgefüllt vorgelegt werden. Vor Betreten der Einrichtung wird durch die diensthabenden Mitarbeitenden eine Temperaturmessung sowie eine Symptomkontrolle durchgeführt. Nach Auswertung der dann vorliegenden Daten wird entschieden, ob die Bewohnerinnen bzw. der Bewohner in Quarantäne muss oder nicht. 
    Besuche
     sind einmal täglich von einer Person ohne Atemwegsinfektionen gestattet. Es erfolgt eine Symptomkontrolle inkl. Temperaturmessung bei Besucherinnen und Besuchern sowie die Erfassung von Personalien vor Eintritt in die Einrichtung. Der Zutritt erfolgt nur mit Mundschutz und vorheriger Händedesinfektion. Wo es möglich ist, sollen Besuche außerhalb der Wohngruppe stattfinden (z.B. Besuchsräume mit Abstandsregeln, im Garten etc.). Besuche innerhalb der Wohngruppe finden nur im Zimmer der Bewohnerin bzw. des Bewohners statt. Die Besuche sind mindestens am Vortag telefonisch anzukündigen und die Zeit mit der Wohngruppe abzustimmen. Bei einem Covid19-Verdacht in einer Wohngruppe wird die Gruppe unter Quarantäne gesetzt und Besuche können in dieser Gruppe nicht mehr stattfinden. Bei einer bestätigten Covid19-Infektion wird die gesamte Einrichtung unter Quarantäne gesetzt und es sind ebenfalls keine Besuche mehr möglich.
  • In der stationären Altenhilfe können Besuche wieder ermöglicht  und koordiniert durchgeführt werden. Maßnahmen für einen wirksamen Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie des Personals vor Infektionen müssen weiterhin grundlegend beachtet werden.
    Die Besuche sind jeweils  terminlich mit der Einrichtung  telefonisch zu vereinbaren. Ohne vorherige telefonische Vereinbarung dürfen unsere Einrichtungen nicht betreten werden. Wir führen Besuchskalender, um die Zahl der Besuchenden zu begrenzen. Die Anzahl der Besuchenden ist je Besuch auf eine Person begrenzt. Die Besuche werden auf die Dauer von maximal eine Stunde/ Woche  begrenzt und sind von Montag bis Sonntag möglich. Sollten freie Besuchstermine zur Verfügung stehen, kann der Besuch auch zwei mal pro Woche gewährleistet werden. Unsere Besucher werden am Eingang empfangen, nach einschlägigen Symptomen ( z.B. Husten, Fieber, Halsschmerzen, Geruchs,- Geschmacksstörungen ) befragt , in die grundsätzlichen Hygieneregelungen ( MNS tragen, Händedesinfektion bei Betreten der Einrichtung, Abstand zum Bewohner mind. 1,5 Meter ) unterwiesen und in eine Gästeliste erfasst. Bei Auftreten der genannten Symptome vermeiden Sie bitte einen Besuch! Beim Betreten der Einrichtung wird eine Händedesinfektion durchgeführt. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes für die gesamte Dauer des Aufenthaltes in der Einrichtung ist verpflichtend. Die Besuche erfolgen in einem dafür vorbereiteten Raum. Sollte die Wetterlage es zulassen, werden wir für Besuche Flächen im Außenbereich schaffen. Besuche von immobilen Bewohnern erfolgen im Zimmer, es wird zusätzlich ein Schutzkittel getragen. Nach Ablauf der Besuchszeit werden Sie von unserem Mitarbeiter  vom Zimmer/Besuchsraum wieder zum Ausgang geführt. Bitte unterstützen Sie uns dabei, alle vorgeschrieben Maßnahmen und Vorgehensweisen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und zum Schutz Ihrer Angehörigen einzuhalten. Wir arbeiten intensiv daran, unsere Bewohner, Sie und unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
  • Über aktuelle Änderungen im Angebot der EJF-Akademie informieren Sie sich bitte unter www.akademie.ejf.de.

 

Allgemeines

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Erkrankungsfälle mit Covid-19 / Corona-Virus in Deutschland ist auch das EJF mit seinen vielfältigen ambulanten und stationären Einrichtungen besonders intensiv mit dem Thema befasst. Oberste Priorität hat der Schutz unserer Klientinnen und Klienten bei größtmöglicher Sicherheit für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das EJF richtet sich nach den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) und der beteiligten Behörden und orientiert sich an den Vorgaben der Diakonie Deutschland. Diese ist an die Kommunikations- und Organisationsstrukturen des Bundesministeriums für Gesundheit angebunden. Die Einrichtungen des EJF sind soweit notwendig in enger Abstimmung mit den Gesundheitsämtern, Ärzten und diversen Fachverbänden.

Alle Mitarbeitenden des Unternehmensverbunds wurden zum Thema informiert, Maßnahmen zur Minimierung der Ansteckungsgefahr wurden umgesetzt. Alle Einrichtungen und Verbünde des EJF verfügen über aktualisierte Pandemiepläne. Ein zentraler Krisenstab koordiniert die Maßnahmen. 

Wir bitten um Verständnis, wenn individuelle Anfragen nur verzögert beantwortet werden können. Die Situation ändert sich sehr schnell und die Versorgung der uns anvertrauten Menschen hat absoluten Vorrang.

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus, seiner Verbreitung und zur Prävention von Ansteckung und Ausbreitung erhalten Sie unter anderem beim Robert Koch-Institut unter www.rki.de oder bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.bzga.de.