Kindertagesstätte "Clara Zetkin"

Adresse
Kindertagesstätte "Clara Zetkin"
Hebbelstraße 4
14467 Potsdam
Tel.: +49 331 291409
Fax: +49 331 2004924
Mail: kita-clara-zetkin@ejf.de

Plätze
100 für Kinder im Alter von 2 Monaten bis zum Schuleintritt

Ansprechpartner:innen
Leitung: Herr Sören Elsaßer
Stellv. Leitung: Frau Andrea Tessmer

Unsere Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 6 – 17 Uhr


Kurzinformation

Die Kita “Clara Zetkin” in Potsdam ist eine moderne, pädagogisch anspruchsvolle Einrichtung in Trägerschaft des EJF. Sie arbeitet auf Grundlage des offenen Konzepts mit Funktionsräumen, die sich an den zehn Bildungsbereichen des Brandenburger Bildungsplans orientieren. Die Kinder werden als aktive Gestalter ihrer Bildungsprozesse verstanden und individuell begleitet. Ein besonderer Fokus liegt auf alltagsintegrierter Bildung und einer wertschätzenden, partizipativen Haltung. Die Kita ist fest im Sozialraum verankert und nutzt vielfältige Kooperationen. Regelmäßige Ausflüge und Projekte erweitern die Lebenswelt der Kinder. Die Einrichtung bietet ein anregendes Umfeld, in dem Kinder sich sicher, geborgen und herausgefordert fühlen können.

Wir haben keine Sommerschließzeit.

Pädagogische Schwerpunkte

Die pädagogische Arbeit basiert auf einem offenen Konzept mit Funktionsräumen, die gezielt Bildungsanlässe in allen Bildungsbereichen schaffen. Kinder können entsprechend ihrer Interessen selbstbestimmt wählen und lernen so, eigenverantwortlich zu handeln. Ein besonderer Schwerpunkt ist das Englisch-Projekt, bei dem die Sprache als Kontaktsprache erlebt wird. Ergänzend gibt es das Potsdam-Projekt im Jahr vor der Einschulung, das die Kinder mit ihrer Lebenswelt vertraut macht. Kooperationen mit einer Tanzschule, der städtischen Musikschule sowie einer Fußballschule fördern Bewegung, Kreativität und musikalische Bildung. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten die Kinder feinfühlig und stärken ihre Selbstbildungsprozesse. Ziel ist es, ganzheitliche Bildungsprozesse zu ermöglichen, die Körper, Geist und soziale Kompetenzen gleichermaßen ansprechen.

Gruppenstruktur

Die Kita arbeitet nach dem offenen Konzept, wodurch die klassische Gruppenstruktur zugunsten von Funktionsräumen aufgelöst wird. Die Kinder sind dennoch festen Bezugsgruppen und Bezugserzieherinnen/Bezugserziehern zugeordnet, die Sicherheit und Orientierung geben. In den Funktionsräumen begegnen sich Kinder unterschiedlichen Alters, was soziales Lernen besonders fördert. Jüngere Kinder profitieren von den älteren, während diese Verantwortung übernehmen und ihre Kompetenzen vertiefen. Die Räume sind klar strukturiert und orientieren sich an den Bildungsbereichen, z. B. Bewegung, Sprache, Naturwissenschaft oder Kreativität. Zusätzlich gibt es eine Eltern–Kind–Gruppe (Spielgruppen) für neue Familien (Kinder), die für die jüngsten Kinder einen geschützten Einstieg ermöglicht. Diese findet ganzjährig statt. So entsteht eine flexible, aber zugleich verlässliche Struktur, verbunden mit einem behutsamen Beziehungsaufbau.

Partizipation

Partizipation ist ein zentraler Bestandteil des pädagogischen Alltags. Die Kinder werden aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen und erleben sich als wirksam. Ein wichtiges Instrument ist das Kinderparlament, in dem Anliegen, Ideen und Wünsche besprochen werden. Auch im Alltag entscheiden Kinder mit, z. B. bei der Raumwahl, Projekten oder der Gestaltung von Regeln. Die Fachkräfte verstehen sich als Begleiterinnen/Begleiter und nehmen die Perspektiven der Kinder ernst. Dadurch werden demokratische Kompetenzen und Selbstvertrauen gestärkt. Partizipation wird als durchgängiges Prinzip in allen Bildungsbereichen gelebt.

Gesundheit und Ernährung

Gesundheit wird ganzheitlich verstanden und umfasst Bewegung, Ernährung sowie das emotionale Wohlbefinden. Die Kinder haben täglich vielfältige Bewegungsmöglichkeiten in den Funktionsräumen und im Außengelände. Kooperationen, wie z. B. mit der Fußballschule oder Tanzschule, ergänzen das Angebot. Die Ernährung ist ausgewogen und orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder. Mahlzeiten werden als gemeinschaftliches Erlebnis gestaltet und pädagogisch begleitet. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich selbstständig die gewünschten Komponenten der Mahlzeiten zusammen zu stellen. Dabei lernen die Kinder Selbstständigkeit und ein bewusstes Ernährungsverhalten. Auch Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten sind fester Bestandteil des Tagesablaufs.

Übergänge gestalten

Übergänge werden in der Kita bewusst und individuell gestaltet, um Kindern Sicherheit zu geben. Die Eingewöhnung erfolgt bindungsorientiert und in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. Der Übergang innerhalb der Einrichtung, vom Kleinkindbereich in den Elementarbereich, wird behutsam begleitet. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Übergang in die Schule. Im letzten Kitajahr unterstützt das Potsdam-Projekt die Kinder dabei, ihre Umgebung aktiv zu erkunden und Selbstvertrauen zu entwickeln. Kooperationen mit Grundschulen erleichtern den Übergang zusätzlich. Ziel ist es, Kinder stark und gut vorbereitet in neue Lebensphasen zu begleiten.

Zusammenarbeit mit Eltern

Die Zusammenarbeit mit Eltern ist partnerschaftlich und von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Regelmäßige Entwicklungsgespräche und Tür-und-Angel-Gespräche ermöglichen einen intensiven Austausch über die Bildungsprozesse der Kinder. Eltern werden aktiv in den Kita-Alltag einbezogen. Transparenz ist ein wichtiges Anliegen, sodass pädagogische Arbeit nachvollziehbar bleibt. Die Fachkräfte stehen als Ansprechpartnerinnen/Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung. Eltern werden ermutigt, ihre Ideen und Kompetenzen einzubringen. So entsteht eine lebendige Erziehungspartnerschaft im Sinne der Kinder – HAND in HAND.

Rundgang durch die Kita "Clara-Zetkin"

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