Flüchtlingswohnheim Zeughofstraße

Kontakt

Standortleiterin:

Frau Christa Gunsenheimer

Tel.: +49 30 610 007 23 / - 24

Fax: +49 30 610 007 22            
Mail: gu.zeughof@ejf.de

Anschrift

Flüchtlingswohnheim Zeughofstraße

Zeughofstr. 12

10997 Berlin

 

Über das Wohnheim

Das Wohnheim Zeughofstraße liegt zentral in einer ruhigen Seitenstraße im Herzen von Berlin-Kreuzberg. Hier leben bis zu 150 Frauen, Männer und Kinder aus weltweiten Kriegs- und Krisengebieten, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihre Heimat zurückkehren können oder wollen.

Wir bieten unseren Bewohner:innen soziale Beratung, Betreuung und Unterstützung bei Behördenangelegenheiten an. Wir vermitteln zusätzliche Betreuungs- und Fortbildungsangebote wie kostenlose Deutsch-, Integrations-, Alphabetisierungs- und Berufsvorbereitungskurse. Ebenso unterstützen wir bei der Suche nach anwaltlicher und asylrechtlicher Beratung und einer angemessenen medizinischen Versorgung. Eine enge Kooperation mit anderen Flüchtlingsprojekten und eine gute Einbindung im Kiez sind für uns dabei unentbehrlich. Als eine der ältesten und vergleichsweise kleinen Berliner Flüchtlingsunterkünfte ist unser Haus auch im Bezirk gut vernetzt.

Unser Haus

Die Bewohner:innen leben in Drei- und Vierbettzimmern, die mit einer kleinen Küchenzeile ausgestattet sind.

Es gibt eine große Gemeinschaftsküche und einen Raum mit Waschmaschinen und Trocknern. In jedem Stockwerk befinden sich Gemeinschaftsbäder mit Duschen und Toiletten.

Frauen und Familien wohnen in zwei separaten Etagen. Die Frauen haben ein eigenes Bad und einen großen Aufenthalts- und Fernsehraum – den „Salon“ – in dem das wöchentliche Frauen- und Familiencafé stattfindet. Darüber hinaus wird der Salon von den Bewohner:innen gerne für private Feiern genutzt. Gelegentlich finden Informationsveranstaltungen zum Thema Gesundheit, Arbeit und Ausbildung statt. Der Raum eignet sich für Freizeitangebote wie Tanz, Bewegung und kreatives Arbeiten. Bei Bedarf nutzen wir ihn auch für Seminare und Veranstaltungen für Mitarbeitende. Und nicht zuletzt ist der Salon ein schöner Ort, um Gäste zu empfangen.

Der „Chill“, unser Aufenthaltsraum im zweiten Stock, steht allen Bewohner:innen offen und lädt zum Ausruhen und Entspannen ein. Kicker und Fernseher bieten zusätzliche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Kostenloser WLAN-Zugang ist rund um die Uhr vorhanden.

Zum Wohnheim gehört ein großer Garten, der von unseren kleinen und großen Bewohner:innen gerne genutzt wird. 

Einkaufsmöglichkeiten und Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs befinden sich in unmittelbarer Umgebung des Hauses.

Zu den regelmäßigen Angeboten im Haus gehört das wöchentliche „Frauen- und Familiencafé“. Wir organisieren gemeinsame Unternehmungen wie Ausflüge, den Besuch kultureller Veranstaltungen und Wohnheimfeste. Zahlreiche kreative, sportliche und andere ehrenamtliche Aktivitäten wie der wöchentliche Kleiderbasar und ein Deutschkurs für Frauen bereichern zusätzlich den Heimalltag. Unsere kleinen Bewohner:innen werden im hausinternen Kindergarten betreut.

Ein Grundbaustein unserer Arbeit ist die interkulturelle Zusammensetzung des Mitarbeiterteams, welches teilweise eigene Migrations- oder Fluchterfahrung hat und seit vielen Jahren konstant ist. Wichtig ist uns ein gutes Miteinander zwischen den Menschen, die im Haus leben und denen, die dort arbeiten. Eine Verständigung ist in Deutsch, Arabisch, Kurdisch, Russisch, Englisch, Französisch und Spanisch möglich.

Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt.

Unsere Einrichtung ist offiziell als Praktikumsstelle für Schüler:innen und Student:innen anerkannt. Das Mindestalter für ein Praktikum beträgt 20 Jahre.

Engagement und Ehrenamt

Teilhabe und Integration von Geflüchteten gelingt immer dann am besten, wenn diese die Chance bekommen, Menschen aus der „Aufnahme“-Gesellschaft persönlich kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Daher freuen wir uns immer über nachbarschaftliches und ehrenamtliches Engagement in unserem Haus. Ehrenamtliche unterstützen uns aktuell bei der Ausgabe von Kleiderspenden und veranstalten wöchentlich ein Sprachcafé für Frauen. Was sich unsere Bewohner:innen aktuell am meisten wünschen, ist Hilfe bei den Hausaufgaben und bei der Suche nach einer eigenen Wohnung. Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie sich in einem dieser Bereiche engagieren möchten oder wenn Sie eigene Ideen haben und mit uns zusammen ein Projekt entwickeln wollen.

Wir informieren Sie gerne unverbindlich über die Möglichkeiten, bei uns aktiv zu werden und freuen uns auf ein persönliches Gespräch. 

gu.zeughof.ehrenamt@ejf.de

Telefon: (030) 610 007 – 31

Spenden

Sachspenden

Was wir immer gut gebrauchen können:

• Bettwäsche

• Handtücher und Geschirrtücher

• Kochtöpfe und Pfannen

• Geschirr und Besteck

• Küchenutensilien

• Tisch- und Leselampen

• Spiegel 

• Hygiene- und Kosmetikartikel

• Schreibwaren

• bunte Vorhänge (ab 2.50 m Länge)

• und alles andere, was ein Zimmer wohnlich macht

Unser „Wunschzettel“ darf gerne weitergegeben werden. Wichtig ist uns, dass die gespendeten Sachen in gutem Zustand sind.

Da wir keine Möglichkeit haben, die Spenden abzuholen sind wir dankbar, wenn Sie die Spenden zu uns bringen. Das ist nach vorheriger Absprache jederzeit möglich.

Herzlichen Dank!

Das Wohnheim erhielt Förderungen durch die “Aktion Mensch” und “GlücksSpirale” von Lotto

Unser Netzwerk

Als eine der ältesten und vergleichsweise kleinen Berliner Flüchtlingsunterkünfte ist das Wohnheim Zeughofstraße im Bezirk und auch darüber hinaus gut vernetzt. Bei unserer Arbeit zur Inklusion und Integration der Menschen, die in unserem Haus leben, erhalten wir Unterstützung von den Stadtteilmüttern, den Integrationslots:innen und den ambulanten Wohnhilfen im Bezirk.

Wir arbeiten mit zahlreichen Flüchtlingsberatungsstellen und -einrichtungen zusammen. Zu unseren Kooperationspartnern gehören neben Sprachschulen und Ausbildungsprojekten diverse Familienzentren, Ehrenamtsbörsen sowie Kunst- und Kulturprojekte. Weitere Ansprechpartner sind der Flüchtlingsrat, das Zentrum Überleben, Xenion e.V. (Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte) und das Partizipationsbüro von Friedrichshain-Kreuzberg.

Mit den umliegenden Schulen und Kindergärten stehen wir in regelmäßigem Austausch. Auch zu Ämtern und Behörden wie Schul- und Jugendamt, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, Sozialpsychiatrischer Dienst, Gesundheitsamt, Bürgeramt, Polizei und Feuerwehr bestehen langjährig gewachsene, gute Kontakte.

Das Wohnheim erhielt Förderungen durch die “Aktion Mensch” und “GlücksSpirale” von Lotto

Das EJF (Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk) ist ein bundesweit tätiges, christlich geprägtes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Es schafft Hilfe für Menschen aller Altersgruppen und Glaubensrichtungen, die eine besondere persönliche und soziale Zuwendung brauchen.

Neues rund um das EJF gibt es zu lesen in unserem Magazin "Hilfe schaffen".

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