Adresse Kindertagesstätte “Pusteblume” Wönnichstraße 74 10317 Berlin Tel.: +49 30 522794-88 oder -89 Fax: +49 30 5251348 Mail: kita-pusteblume@ejf.de
Anzahl der Plätze: 200 für Kinder von 8 Wochen bis zum Schuleintritt
Ansprechpartnerinnen Leitung: Frau Annekathrin Damm und Lisa-Marie Hrymon
Unsere Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 6:30 - 17:00 Uhr
Kurzinformation
Willkommen in unserer lebendigen und vielfältigen Kindertagesstätte, einem Ort zum Wohlfühlen, Wachsen und Entdecken. Unser großer Garten mit altem Baumbestand bietet täglich neue Abenteuer in der Natur und viel Raum zum Spielen und Entfalten. Bei uns erleben Kinder mit und ohne Behinderung, aus verschiedenen Kulturen und Familienformen ein wertschätzendes Miteinander. Als Familienzentrum unterstützen wir Eltern mit alltagsnaher Beratung, stärkenden Angeboten und gemeinsamen Freizeitaktionen. Starke Familien sind das Fundament für starke Kinder.
Pädagogischer Schwerpunkt
Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das einzelne Kind, mit seiner Persönlichkeit, seinen Erfahrungen und seinem eigenen Tempo. Wir arbeiten nach dem Situationsansatz und begleiten jedes Kind dort, wo es gerade steht. Alltagssituationen, Erlebnisse und Interessen der Kinder greifen wir auf, um daraus gemeinsames Lernen zu gestalten. Dabei fördern wir Selbstständigkeit, Mitbestimmung und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen.
Unsere Kita ist ein Ort, an dem Vielfalt gelebt und geschätzt wird. Kinder aus unterschiedlichen Kulturen, Lebenswelten und Familienmodellen lernen bei uns, sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben, in Anerkennung und Respekt füreinander. Wir schaffen Räume für Begegnung, Verständnis und Zusammenhalt, denn: Bildung gelingt am besten in einer Atmosphäre, die Vielfalt als Stärke begreift.
Gruppenstruktur
Unsere Kita arbeitet in altershomogenen, gruppengeschlossenen Strukturen, so können Kinder in ihrer Entwicklungsphase gezielt gefördert werden und sich in einer konstanten Umgebung sicher und geborgen fühlen. Die meiste Zeit verbringen die Kinder in ihren festen Kerngruppen mit vertrauten Bezugspersonen. An ausgewählten Tagen öffnen wir unsere Gruppenräume für ein offenes Spiel am Vormittag: Dann können die Kinder neue Impulse sammeln, gruppenübergreifend Freundschaften schließen und an vielfältigen Angeboten teilnehmen. So verbinden wir Sicherheit und Struktur mit Freiheit und Mitgestaltung.
Partizipation
Partizipation ist bei uns kein besonderes Ereignis, sie ist fester Bestandteil jedes Tages. Die Kinder entscheiden selbst, mit wem sie spielen, was sie spielen und ob sie essen möchten. Auch der Morgenkreis ist freiwillig, hier können die Kinder eigene Ideen einbringen und den Ablauf aktiv mitgestalten. Wir greifen Themen und Interessen der Kinder auf und entwickeln daraus gemeinsame Spiele, Angebote oder ganze Projekte. Jedes Kind wird in seiner Selbstbestimmung ernst genommen, wertgeschätzt und liebevoll begleitet. So wachsen unsere Kinder mit dem Gefühl auf: Meine Meinung zählt!
Gesundheit und Ernährung
Gesunde Ernährung ist für uns ein zentraler Bestandteil kindlicher Entwicklung. In unserer hauseigenen Küche bereiten wir täglich frische, ausgewogene Mahlzeiten mit saisonalen und regionalen Zutaten zu. Der Speiseplan orientiert sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und wird abwechslungsreich sowie kindgerecht gestaltet. Kulturelle Essgewohnheiten, Unverträglichkeiten und Allergien werden selbstverständlich berücksichtigt und eng mit den Eltern abgestimmt. In spannenden Projekten lernen die Kinder, wo Lebensmittel herkommen, wie man sie zubereitet und erleben Ernährung ganz praktisch: beim Kochen in der Kinderküche oder beim Anbau von Gemüse in unserem Garten.
Für unser nachhaltiges Ernährungskonzept wurden wir bereits mit den „Vier Möhren für Lichtenberg“ ausgezeichnet, ein Zeichen für Qualität und gelebte Gesundheitsförderung
Übergänge gestalten
Kindertagesstätten sind Lebensräume und jeder Übergang ein wichtiger Schritt. In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Familien gestalten wir den Einstieg in die Kita sowie den Übergang in die Grundschule behutsam und individuell.
Die Eingewöhnung erfolgt nach dem Berliner Modell und orientiert sich am Tempo und den Bedürfnissen des Kindes. Mit viel Einfühlungsvermögen geben wir jedem Kind die Zeit, die es braucht, um in der neuen Umgebung anzukommen und sich sicher zu fühlen.
Zur Vorbereitung der Übergänge der Kinder in die Schulen arbeiten wir eng mit der Robinson Grundschule und der Friedrichfelder Grundschule zusammen sowie mit der Sprachförderschule Selma-Lagerlöf-Schule. Die Kinder erhalten die Möglichkeit, die Schule kennen zu lernen sowie Lehrer und Horterzieher. Ein verbindlicher Austausch zwischen Kindertagesstätte und Schulen gewährleistet eine individuelle Vorbereitung der Kinder auf den Schulanfang.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Bei uns stehen Kinder und ihre Familien im Mittelpunkt. Wir verstehen uns als partnerschaftliche Wegbegleiter und setzen auf einen vertrauensvollen, offenen Austausch mit den Eltern, immer mit dem Ziel, die Entwicklung jedes Kindes bestmöglich zu unterstützen.
Entwicklungsgespräche, regelmäßige Gespräche im Alltag und der direkte Kontakt bei Bring- und Abholsituationen bieten Raum für Austausch, Fragen, Ideen und auch für Kritik. Wir möchten, dass sich Familien bei uns ernst genommen und eingebunden fühlen. Deshalb gestalten wir unseren Kita-Alltag transparent und binden Eltern aktiv in Feste, Projekte und besondere Aktionen ein.
In Elternvertretung, Küchenkommission oder bei Elternabenden können Familien ihre Perspektiven einbringen und mitgestalten. Über unser Familienzentrum entstehen zusätzlich Angebote, Kooperationen und Unterstützungsformate, die Eltern stärken und das Miteinander fördern.
Wir danken der HOWOGE für die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung einer Spielkombination für die Kita “Pusteblume”.
Das EJF (Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk) ist ein bundesweit tätiges, christlich geprägtes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Es schafft Hilfe für Menschen aller Altersgruppen und Glaubensrichtungen, die eine besondere persönliche und soziale Zuwendung brauchen.