Wohnungen für Flüchtlinge - Beratung und Vermittlung

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BITTE BEACHTEN - NEUE ADRESSE

Wohnungen für Flüchtlinge
Beratung und Vermittlung
Turmstr. 21
Haus M, Aufgang R (Information)
Haus M, Aufgang P (nur mit Termin)

10559 Berlin (Moabit)
Wegbeschreibung

Tel. 0800 9646 78243 (Information private Vermieter)

Fax 030 3230 4267

wohnungen-fuer-fluechtlinge@ejf.de

Ansprechpartnerin
Friederike Subklew-Sehume

Aufgaben der Beratungsstelle

Aufgaben der Beratungsstelle

Die neue EJF-Beratungsstelle „Wohnungen für Flüchtlinge – Beratung und Vermittlung“ hat die nachfolgenden Aufgaben:

  • Vermittlung bereitgestellter Wohnungen kommunaler Wohnungsgesellschaften an Flüchtlinge, die vom (LAGeSo) berechtigt sind, diese zu beziehen
  • Wohnraum-Beratung (auch in der Muttersprache) für Flüchtlinge, die berechtigt sind, eigenen Wohnraum zu suchen
  • Prüfung auf Übernahmemöglichkeit von Wohnungsangeboten, die Flüchtlinge selbst finden
  • Organisation der Begleitung von Flüchtlingen zum neuen Vermieter und eine Beratung nach Mietvertragsabschluss, um ihnen ihre Situation als Neumieter zu erklären: Abschluss von Versorgungsverträgen (Strom, Gas, Telefon etc.), Einhaltung der Hausordnung etc.
  • Akquisition von Wohnungen bei weiteren Wohnungsgesellschaften und –genossenschaften zum Zweck der Vermietung an Flüchtlinge
  • Aufbau eines Netzwerks und Einteilung verschiedener gemeinnütziger Organisationen und ehrenamtlicher Helfer, die beim Dolmetschen und Flüchtlingsbegleitung unterstützen können
  • Heranziehung der Betreuer in den Gemeinschaftsunterkünften, um die Basis für die Beratung zu erweitern und Verfahrensabläufe abzukürzen
  • Kontaktaufnahme zu den Wohnungsgesellschaften, die das Kontingent von Flüchtlingswohnungen stellen sollen

Die Vermittlung eigener Wohnungen an Flüchtlinge und Asylbewerber hat Priorität vor der Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften d.h. in Wohnheimen. Darin sind sich alle Akteure in Politik und Zivilgesellschaft einig. Deshalb stellen die städtischen Wohnungsbaugesellschaften ein Segment von 275 Wohnungen jährlich ausschließlich für Flüchtlinge zur Verfügung, welches den Bedarf bei Weitem nicht deckt. Unsere Beratungsstelle „Wohnungen für Flüchtlinge“ hat vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) die Aufgabe übertragen bekommen, Flüchtlinge und Asylbewerber bei der selbständigen Wohnungssuche zu beraten und zu begleiten. Die Kosten für die eigene Wohnung übernimmt das LAGeSo im Rahmen der Bedingungen, die auch für Hartz-IV-Empfänger gelten, was vor allem Mietpreis und Wohnungsgröße angeht. Trotzdem ist es angesichts der Marktsituation für Flüchtlinge nicht leicht eine eigene Wohnung zu finden. In dieser Situation erklären sich erfreulicherweise immer mehr Menschen bereit, Flüchtlinge in ihrer eigenen Wohnung, einer Eigentumswohnung oder in ihrer Wohngemeinschaft aufzunehmen. Auch für diese Angebote gilt im Prinzip die Kostenübernahme durch das Amt. Wer ein solches Angebot machen möchte, kann sich bei unserer Beratungsstelle melden, die die notwendige Prüfung der Angebote und die Vermittlung an die Flüchtlinge übernimmt.

Hintergrund

Hintergrund

Flüchtlinge, die in Deutschland Zuflucht suchen, werden zunächst in einer Erstaufnahmeeinrichtung aufgenommen, in der Regel nach zwölf Wochen in eine Gemeinschaftsunterkunft verlegt und haben dann das Recht, sich eine eigene Wohnung auf dem Markt zu suchen. Eine zentrale Forderung der politischen Parteien und zivilgesellschaftlicher Flüchtlingshilfe war und ist die Vermittlung der Flüchtlinge in (eigene) Wohnungen. Im Rahmen des Programms „Wohnungen für Flüchtlinge“ (WfF) kommunaler Wohnungsgesellschaften kann ihnen auch Wohnraum vermittelt werden in zur Verfügung gestellten Wohnungen (jährlich etwa 275 in Berlin).

Während dieser gesamten Anfangszeit haben Flüchtlinge und Asylbewerber eine so-genannte Aufenthaltsgestattung und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) bleibt für sie und damit ihre Wohnungssuche zuständig. (Nach Annahme des Antrags auf Asyl erhalten Flüchtlinge und Asylbewerber eine Aufenthaltserlaubnis mit einer eingeschränkten Beschäftigungserlaubnis und die Zuständigkeit/Verantwortlichkeit geht auf die Bezirke und das Jobcenter über.)

Bislang lag Beratung und Vermittlung in Wohnungsangelegenheiten für Flüchtlinge und Asylbewerber in der Zuständigkeit des LaGeSo. Mit der wachsenden Anzahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern wurde diese Aufgabe an das EJF ausgelagert. Sobald dies bekannt wurde, haben Wohnungsbaugesellschaften und der Flüchtlingsrat, sofort ihre tatkräftige Unterstützung angeboten. Das LAGeSo muss jedoch weiterhin die Kostenübernahmen genehmigen.

Seit 2011 gibt es zwar den Kooperationsvertrag „Wohnungen für Flüchtlinge“ zwischen dem LAGeSo und den städtischen Wohnungsunternehmen und damit leisten diese Wohnungsgesellschaften auch einen Beitrag zur Linderung der Wohnungsnot für Flüchtlinge; aber das reicht längst nicht aus. Die Akquisition vieler zusätzlicher Wohnungen ist dringend geboten.



Kontakt

Kontakt Flüchtlingsberatung Berlin

Kontakt Flüchtlingsberatung Berlin

Initiative "Flüchtlinge Willkommen"

Flüchtlinge Willkommen - Vermittlung von Flüchtlingen in WGs.