Cybermobbing-Projekt für Förderschulen

Kind im Zentrum hat den Berliner Präventionspreis 2012 erhalten!

Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unseres Projektes für Förderschulen zum Schutz vor Cyber-Mobbing und sexuellen Übergriffen.

Während des Projektes haben die beteiligten Schülerinnen und Schüler ihr Verständnis und Ihren Umgang mit Cybermobbing und sexuell grenzverletzendem Verhalten überprüfen können, was einen angemesseneren und rücksichtsvolleren Umgang erwarten lässt.
In Peer-Groups wurden die persönlichen Einstellungen (Sicherheitseinstellungen) sozialer Netzwerke (Facebook und Jappy) praktisch erprobt und diskutiert. 

Wir möchten uns bei den beteiligten SchülerInnen und KlassenlehrerInnen für Ihre Ideen, Kritik und Anregungen bedanken, durch die die verwendeten Materialien, Unterrichtseinheiten und Rollenspiele angepasst und verbessert werden konnten.
Ebenso bedanken wir uns für die Unterstützung durch das KiZ-Team, insbesondere bei Achim Perner, der den Projektantrag und Projektstart ermöglichte und bei Lucyna Wronska, die uns mit ihrem sexualpädagogischen Wissen bei der Ausarbeitung des didaktischen Konzeptes behilflich war.
Dieses speziell für Förderschulen entwickelte Präventionsprojekt ist in der Fachöffentlichkeit auf großes Interesse gestoßen.

Nähere Projektbeschreibung ...

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt - Berliner Präventionspreis 2012

2. Preis 4.000 €
Projekt: „Präventionsprojekt für Förderschulen zum Schutz vor Cyber-Mobbing und sexuellen Übergriffen“
Kind im Zentrum/EJF gemeinnützige AG

Begründung:
Nach ausführlicher Prüfung durch den Schulsenat und den Datenschutzbeauftragten wurde am 19.07.2011 die Zustimmung zur Durchführung des Projektes an den ausgewählten sieben Förderschulen gegeben.

Im Oktober 2011 wurde mit der Erprobung und praktischen Umsetzung der Unterrichtseinheiten an den kooperierenden Schulen begonnen. In den Unterrichtseinheiten, die von Frau Brasch und Herrn Wölkerling durchgeführt wurden, sollten die Schüler durch zwei Fallbeispiele für mögliche Gefahrenmomente von Internet- und Handynutzung sensibilisiert werden.
Anhand von Filmbeispielen, Diskussionen und Rollenspielen sollten die Schülerinnen und Schüler Handlungsvorschläge, Schutzregeln und Präventionsideen entwickeln. Somit konnten die Jugendlichen während des Projekts ihr Verständnis und ihren Umgang mit Cybermobbing und sexuell grenzverletzendem Verhalten überprüfen. Das Projekt läuft seit Oktober 2011 bis voraussichtlich 30.09.2012.