Adresse Kindertagesstätte im tam Wilhelmstraße 116-117 10963 Berlin Tel.: +49 30 230 055 40 Mail: kita.tam@ejf.de
Plätze 115
Ansprechpartnerinnen Leitung: Frau Annette Neumann Stellv. Leitung: Frau Sandra Peibst
Unsere Öffnungszeiten
Kurzinformation
Die Kita "im tam” ist eine interkulturelle Kindertagesstätte mit angeschlossenem Familienzentrum in Berlin-Kreuzberg. Unsere Einrichtung bietet 115 Betreuungsplätze für Kinder von etwa 0,5 Jahren bis zum Schuleintritt an. Wir arbeiten pädagogisch nach dem Berliner Bildungsprogramm mit einem Fokus auf Weltoffenheit, Multikulturalität, Sprach- und Persönlichkeitsentwicklung und legen Wert auf Toleranz und gegenseitige Wertschätzung im Kita-Alltag.
Pädagogische Schwerpunkte
Interkulturelle Arbeit Wir fördern ein respektvolles Miteinander unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Lebensweisen und verstehen Vielfalt als Bereicherung des Kita-Alltags und des gesellschaftlichen Lebens. 16 verschiedene Sprachen und Kulturen befinden sich unter unserem Dach. Wir eröffnen allen Kindern gleiche Bildungschancen und Teilhabe.
Sprachliche Bildung Sprachbildung findet bei uns alltagsintegriert statt und unterstützt die Kinder in ihrer kommunikativen Entwicklung, unabhängig von ihrer Erstsprache oder Muttersprache.
Inklusion und Integration Alle Kinder, mit und ohne Förderbedarf, werden individuell begleitet und in ihrer Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben und Lernen gestärkt und unterstützt.
Unsere Gruppenstruktur
Unsere Kita arbeitet auf zwei Etagen mit klar strukturieren Bildungsbereichen: dem Nest- und dem Elementarbereich. Im Nestbereich werden Kinder bis zum vollendeten 3. Lebensjahr betreut. Der Elementarbereich begleitet Kinder ab dem 3. Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Die Betreuung erfolgt in altershomogenen Gruppen, die eine entwicklungsangemessene Förderung und stabile Beziehungsstrukturen ermöglichen.
Demokratie und Partizipation
Die Kinder werden in unserer Kita frühzeitig an demokratische Prozesse herangeführt. Durch gezielte Angebote zur Stärkung der kindlichen Persönlichkeit und Resilienz fördern wir Selbstvertrauen, Konfliktfähigkeit und soziale Kompetenzen. Mitspracherechte in alltäglichen Entscheidungen sind fester Bestandteil unseres pädagogischen Alltags – auch für unsere jüngsten Kinder. Im Kinderparlament lernen sie, ihre Meinungen zu äußern, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
Übergänge gestalten
Eingewöhnung Die Eingewöhnung erfolgt bindungsorientiert mit festen Bezugspersonen. Sie wird individuell gestaltet, schrittweise aufgebaut und in enger Zusammenarbeit mit den Eltern abgestimmt und begleitet. Ziel ist es, eine stabile und von Vertrauen geprägte Beziehung zwischen den Kindern und deren Familien und den pädagogischen Fachkräften entstehen zu lassen.
Wechsel vom Nest in den Elementarbereich Der Übergang wird frühzeitig von und mit allen beteiligten Personen vorbereitet. Kinder lernen Räume, Abläufe und Fachkräfte lange vor dem geplanten Wechsel kennen. Vertraute Rituale und Bezugspersonen geben dem Prozess die notwendige Sicherheit und fördern die Selbstständigkeit aller Kinder. Eltern erleben den Prozess sehr nah. Sie werden in Aktivitäten mit eingebunden.
Übergang in die Schule Der Schuleintritt wird im Alltag der Kita lange vorbereitet. Im Fokus stehen soziale Kompetenzen, Selbstständigkeit und eine positive Lernhaltung bei den Kindern zu fördern. Die Kita arbeitet eng mit der Kooperationsschule in verschiedensten Projekten zusammen.
Zusammenarbeit mit Eltern
Eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern bildet die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Durch regelmäßigen Austausch, transparente pädagogische Arbeit und begleitende Gespräche werden Eltern aktiv in die Bildungsprozesse mit einbezogen. Eltern beteiligen sich aktiv an der Gestaltung des Alltags ihrer Kinder. Die Elternvertretungen unterstützen diese Zusammenarbeit.
Das EJF (Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk) ist ein bundesweit tätiges, christlich geprägtes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Es schafft Hilfe für Menschen aller Altersgruppen und Glaubensrichtungen, die eine besondere persönliche und soziale Zuwendung brauchen.