Kindertagesstätte "Sommervogel"

Adresse
Kindertagesstätte "Sommervogel"
Hügelstr. 61
40591 Düsseldorf
Tel. (0211) 204 968 30
Fax (0211) 204 968 40
E-Mail kita-sommervogel@ejf.de  

Ansprechpartner
Leitung: Frau Julia Poggenburg
Stellv. Leitung: Frau Abena Götter

Plätze
57 Plätze für Kinder ab dem vierten Monat bis zur Einschulung

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 7.30 bis 16.30 Uhr

Kurzinformation

Die Kita „Sommervogel“ befindet sich im ruhig gelegenen Stadtteil Wersten im Düsseldorfer Süden auf der Hügelstraße.

Das neu errichtete freistehende und ebenerdige Gebäude der Kita „Sommervogel“ schafft durch sein bewachsenes Schrägdach und durch verwinkelte Räume eine wohnliche Atmosphäre. Die großen Fensterfronten, sowie mehrere runde Oberlichter sorgen für viel Tageslicht. Das großzügige naturbelassene Außengelände, welches von allen drei Gruppenräumen aus zugänglich ist, bietet den Kindern viele Spielmöglichkeiten und Anreize.

Schwerpunkte unserer pädagogischen Konzeption sind die Bereiche Interkulturell, Musik und Kunst.

Wir bieten in unserem Haus eine Rundumverpflegung an. Neben dem warmen Mittagessen, bekommen die Kinder bei uns ein ausgewogenes, gesundes Frühstück und einen Nachmittagssnack. Getränke und Obst bzw. Gemüseteller stehen den Kindern ganztägig zur kleinen Stärkung zwischendurch zur freien Verfügung.

Anmeldung

Sie möchten gerne Ihr Kind in unserer Kindertagesstätte anmelden?

Vormerkungen für einen Platz in unserer Kindertagesstätte "Sommervogel" können in Düsseldorf ausschließlich über den Kita-Navigator vorgenommen werden.

Sofern wir Ihnen für Ihr Kind einen Platz anbieten können, laden wir Sie zu einem Informationsgespräch in unsere Kindertagesstätte ein. Wir führen Sie durch unsere Räumlichkeiten, stellen Ihnen unsere pädagogische Konzeption vor und beantworten gerne Ihre Fragen.

Interkulturell

Interkulturell

In unserer heutigen Gesellschaft ist kulturelle Vielfalt längst eine Normalität. Die interkulturelle Pädagogik möchte diese Vielfalt im täglichen Zusammenleben in der Kindertagesstätte als Bereicherung sichtbar und erlebbar machen. Im Mittelpunkt stehen dabei die ganz individuellen Lebenswelten und Lebenssituationen aller Kinder, die die Einrichtung besuchen, ihrer Eltern und Familien. Wichtige Stichworte in der pädagogischen Arbeit sind hierbei „Wertschätzung der individuellen Wurzeln“, Akzeptanz und Gleichberechtigung. Jedes Kind soll sich in verschiedenen Bereichen der Kita wiederfinden können und sich mit seiner Sprache und seiner Kultur angenommen fühlen. So kann es ein positives Selbstbild aufbauen.

Neben der grundlegenden pädagogischen Haltung und Atmosphäre, in der sich die Kinder mit ihrem individuellen Hintergrund angenommen und verstanden fühlen können, bietet die kulturelle Vielfalt in der Kindertagesstätte zahlreiche Anlässe, um den Alltag der Kinder zu bereichern und einen wertschätzenden Umgang mit Unterschieden im Zusammenleben zu üben und zu pflegen.
Die Kinder selbst geben uns viele Anregungen und Inspirationen, auch für Angebote und Projekte, etwa durch Urlaubserzählungen oder mitgebrachte Bilderbücher und Speisen. Auch Feste und Feiern aus allen Teilen der Welt bereichern unseren Alltag.
Weitere Möglichkeiten, kulturelle Vielfalt als Bereicherung erlebbar zu machen sind z.B. ein internationales Frühstück, Musik aus verschiedenen Ländern oder Fantasiereisen in ein fernes Land. Hierbei können sich die Kinder ein Land auswählen, zu dem sie mehr erfahren wollen. Es eignet sich ein Besuch in der Bibliothek, um sich Bilder- sowie Kochbücher und Weltkarten auszuleihen. Des Weiteren kann man mit den Kindern ein Reisebüro besuchen und dort vorher erarbeite Fragen stellen. So lässt sich ein buntes Potpourri aus Gemeinsamkeiten und Unterschieden erkennen. Bei all diesen Anlässen fördern wir spielerisch das Verständnis für unterschiedliche Sprachen, Religionen und Gebräuche.
Wir möchten mit unserer Kita einen Ort schaffen, an dem Unterschiede anerkannt und als Bereicherung und zugleich Normalität erlebt werden können, an dem ein respektvoller Umgang miteinander praktiziert wird. Jeder soll in seiner Individualität Akzeptanz und Wertschätzung erfahren. Daher geht es nicht zuletzt auch darum, neben allen Unterschieden auch die Gemeinsamkeiten zu finden und zu pflegen.

Musik

Musik

Schon vor der Geburt sind Kinder empfänglich für Geräusche und Klänge und lassen sich durch den Gesang der Mutter beruhigen. Diese besondere Wirkung der Musik, die einen direkten Zugang schafft zur Welt der Gefühle und Stimmungen, bleibt dem Menschen ein Leben lang erhalten. In unserer Einrichtung möchten wir den Kindern einen spielerischen und sinnlichen Zugang zur Welt der Musik und der Klänge ermöglichen. Musik soll ein integraler Bestandteil des Alltags in der Kita sein.
Die Kita Sommervogel besitzt hierfür einen eigens ausgestatteten Musikraum.
Durch eigenes Musizieren und Improvisieren mit Hilfe verschiedener Instrumente, wie Xylophon, Trommeln, Klangstäbe und weiterer Klangmaterialien, können die Kinder ihren Gefühlen, Ideen und Gedanken Ausdruck verleihen. Spielerisch lernen sie die Instrumente und ihre Eigenschaften kennen.
Durch das gemeinsame Musizieren lernen die Kinder, auf andere zu ‚hören‘ und unterschiedlichste Klänge wahrzunehmen und zu unterscheiden. Sie bilden Vorstellungen von ‚laut‘ und ‚leise‘, von ‚schnell‘ und ‚langsam‘, von ‚traurig‘ und ‚fröhlich‘.
Musik ist eng verbunden mit dem Bereich der Bewegung. Indem sie sich zu und mit der Musik bewegen, erfahren die Kinder mehr über ihren eigenen Körper und nehmen ihn bewusster wahr. Auch kann der eigene Körper hierbei als Musikinstrument dienen: Welche Geräusche und Klänge kann ich mit den Händen, den Füßen, dem Mund erzeugen? Die Kinder entdecken die Freude am eigenen Ausdruck, an Bewegung, am Tanz und erleben die Musik auf diese Weise mit dem ganzen Körper, etwa beim Tüchertanz.
Wiederkehrende Lieder, etwa im Morgenkreis oder dem wöchentlich stattfindenden Singkreis, vermitteln den Kindern ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit in der Gemeinschaft. Auch wird durch das gemeinsame Singen die Sprachentwicklung der Kinder entscheidend gefördert. Die Kleinsten können das Singen mit Handrasseln und Klanghölzern begleiten und dabei erste rhythmische und melodische Erfahrungen sammeln.
Neben der musikalischen Bildung im Alltag der Einrichtung sind auch Kooperationen geplant, etwa mit der örtlichen Musikschule.

Kunst

Kunst

Kunst vervollständigt unser Angebot. Kunst ist Freude und spricht die Sinne an. Kinder „begreifen“ die Dinge. Es macht Freude mit verschiedenen Materialien zu hantieren, etwas zu erschaffen. Das Malen, Modellieren und Bauen ermöglicht Kindern, ihre inneren Bilder, ihre Vorstellungen, Gedanken und Gefühle betracht- und sichtbar zu machen. Die Übergänge zwischen Exploration, Spiel, ästhetischer Erfahrung und Gestaltung sind dabei fließend.
Die kreativen Angebote werden durch Besuche in den nahegelegenen Museen, gemeinsame Projekte mit Künstlern und Kooperationen mit Institutionen wie dem Marionettentheater ergänzt. Es soll so eine kontinuierliche Anregung des ästhetischen Denkens ermöglicht werden, welches durch das selbstständige Tun und durch Anregung durch die Umwelt entsteht.

Sprache/Fremdsprache

Sprache/Fremdsprache

Wir achten darauf, möglichst viele Sprachanlässe im Alltag zu schaffen.

Die Lust am darstellenden Spielen (Theater) und schließlich das Hineinschlüpfen in andere Rollen übt eine große Faszination aus.
Durch Bewegung und Körpersprache (Haltung, Mimik, Gestik usw.) drückt das Kind Gefühle und Eindrücke intensiv aus. Es erlebt ein soziales Miteinander, Hemmungen werden abgebaut, sprachliche Unsicherheiten ausgeglichen sowie Selbstbewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung gestärkt.
Im Rollenspielbereich stellen wir den Kindern vielseitig einsetzbares Mobiliar, Verkleidungsgegenstände und veränderbares Material zur Verfügung

In der alltagsintegrierten Sprachförderung wecken wir die Sprechfreude der Kinder, indem wir ihnen zuhören, auf ihre Fragen eingehen, sie zum Überlegen anregen und zusammen mit den Kindern Antworten suchen.
Die Kinder erleben einen wertschätzenden Umgang mit ihren sprachlichen Äußerungen, wodurch ihre Sprechfreude und -motivation geweckt wird.

Kinder mit anderer Muttersprache werden ins gemeinsamen Spiel und Tun einbezogen. Durch das gemeinsame Erleben von Sprache und entsprechender Unterstützung sind sie schnell in der Lage zunächst Wörter, dann einfache Sätze bis hin zu Gesprächen zu verstehen und zu nutzen.
Durch den kontinuierlichen sozialen Kontakt nutzen die Kinder die deutsche Sprache als gemeinsame Verständigungssprache.

Räume und Begegnung

Räume und Begegnung

Wir sehen jedes Kind als einzigartiges Individuum.
Wir nehmen jedes Kind in seinen Bedürfnissen, Wünschen und Träumen ernst.
Die Akzeptanz anderer Kulturen und anderer individueller Lebensbedingungen sind in unserer Kindertagesstätte eine Selbstverständlichkeit. Dabei ist der Blick auf die Stärken der Kinder gerichtet. Wir achten darauf, dass jedes Kind sich angenommen, akzeptiert und wertgeschätzt fühlt und ganz selbstverständlich dazugehört.

In unserer Einrichtung haben Kinder die Möglichkeit elementare Bedürfnisse nach Begegnung, Bewegung und Ruhe, Spiel und Gestaltung auszuleben, zu erproben und weiterzuentwickeln.

Die Gruppen- und Nebenräume in unserer Kindertagesstätte sind in die Bereiche

  • Bauen/Konstruieren
  • Rollenspiel
  • Sprache /Medien (inkl. Kinderküche)
  • Atelier / Forschen & Experimentieren
  • Sinneswahrnehmung/Entspannung (Snoezeln)
  • Kinderrestaurant
  • Mehrzweckraum (Bewegungsraum)

gegliedert und mit entsprechenden Materialien ausgestattet.

Alle Kinder sind eingeladen, die Räume mit den unterschiedlichen Ausstattungen zu entdecken, zu erfahren und für ihr selbst bestimmtes Spiel zu nutzen.
Begleitet und unterstützt werden die Kinder von unseren pädagogischen Fachkräften.
Die Kinder unter drei Jahren werden von ihren Bezugspersonen in diesen Bereichen begleitet.

Partizipation

Partizipation

Es uns besonders wichtig, die Kinder altersentsprechend an der Alltagsgestaltung in unserer Kindertagesstätte zu beteiligen und ihnen ausreichend Freiräume zur Entwicklung ihrer Selbstbildungsprozesse, ihrer Individualität und zur Meinungsäußerung zu ermöglichen. Sie sollen wissen, welche Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten sie haben und diese auch erfahren und einüben können.
Altersentsprechend gestalten die Kinder Räume und Prozesse mit.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern sehen wir als Fundament um den Kindern die bestmögliche Förderung und Entwicklung zu ermöglichen.
Niemand kennt das Kind besser als die Eltern. Daher liegen uns der Austausch mit den Eltern und das gemeinsame Erleben der Entwicklung ihrer Kinder sehr am Herzen.

Stabile und kontinuierliche Beziehungen zwischen allen Bezugspersonen bieten den Kindern die besten Möglichkeiten die Welt der Kindertagesstätte zu erobern.