Integrative Wohngemeinschaft

Adresse

Kinder- und Jugendhilfeverbund im Diakoniezentrum
Am Bärensprung 28
13503 Berlin (Heiligensee)

Tel. (030) 4306-261 / -273 / -282
Fax (030) 4306-299  

E-mail ehlert.ulrich@ejf.de

Platzzahl

6 Jugendliche/junge Erwachsene

Ansprechperson

Ulrich Ehlert

Wohnung und Umfeld: Für die Integrative Wohngemeinschaft mit 6 Plätzen steht im Diakoniezentrum Heiligensee, Am Bärensprung 28 eine ca. 240 qm große Wohnung mit 5 Einzelzimmern und 2 nebeneinander liegenden kleineren Zimmern, 3 Bädern, 1 Gemeinschaftsküche, 1 Gruppenraum mit Essplatz, 1 Büro, 1 Balkon zur Verfügung.

Das Diakoniezentrum ist ein Gemeinwesen mit vielfältigen sozialen Angeboten, guten Einkaufsmöglichkeiten und einer grünen Umgebung mit Wald und Seen. Die S-Bahn-Linie 25 mit der Station Schulzendorf bietet eine direkte Verbindung in die Innenstadt.

Betreuung: Das Team bilden sozialpädagogische Fachkräfte mit Erfahrung in der Jugendhilfe und bei der Betreuung von jungen Menschen mit Behinderungen. In der Regel stehen für jeden Betreuten 12 Stunden pro Woche zur Verfügung. Diese werden flexibel so eingesetzt, dass eine BetreuerIn an Wochentagen nachmittags und am frühen Abend in der Wohnung anwesend ist; nach Bedarf auch Aktivitäten am Wochenende und an Feiertagen.

Ziele und Arbeitsweise: Die Betreuung nach dem Motto "Fördern und Fordern" orientiert sich an den individuellen Hilfe- und Förderplänen sowie folgenden Ziele:

  • größtmögliche Selbstständigkeit und zunehmende Eigenverantwortung
  • realistische Selbsteinschätzung und Bewältigungsstrategien beim Umgang mit Beeinträchtigungen
  • Integration in eine geeignete schulische, Berufsvorbereitungs-, Förder-, Reha-Maßnahme oder Werkstatt für Behinderte
  • Klärung der Beziehung zur Herkunftsfamilie, um Ressourcen auch in Zukunft nutzen zu können

Zur Tages- und Wochenstruktur gehören Aufgaben für die Gemeinschaft wie das gemeinsame Zubereiten von Mahlzeiten, das Reinigen der Gemeinschaftsräume, feste Abläufe und Zeiten im Alltag, Gruppengespräche und Außenaktivitäten.

Kooperation: Der Auf- und Ausbau eines sozialen Netzwerks erfolgt u.a. durch

  • enge Zusammenarbeit mit dem Team der rund-um-die-Uhr betreuten Integrationsgruppe im gleichen Haus,
  • kontinuierliche Abstimmung mit den MitarbeiterInnen der Jugendämter (bzw. den Fallmanagern der Eingliederungshilfe),
  • Feststellen des Hilfebedarfs durch den Kinder- und Jugendpsychiatrischen bzw. Sozialpsychiatrischen Dienst,
  • Zusammenarbeit mit gesetzlichen Betreuern,
  • regelmäßige Kontakte zu Schulen, Ausbildungsstellen, Werkstätten.

Perspektive: Mit jedem jungen Menschen wird eine tragfähige Lebensperspektive erarbeitet. Dazu gehört die Klärung der möglichen Selbstständigkeit bzw. der notwendigen Unterstützung sowie die Vorbereitung des Übergangs in eine Wohn- und Betreuungsform mit Langzeitperspektive. Dafür können die Ressourcen des Trägers im Rahmen der Jugendhilfe mit dem Betreuten Einzelwohnen und ambulanten sozialpädagogischen Hilfen sowie den Angeboten der Eingliederungshilfe beim "Lebensraum" im Diakoniezentrum bedarfsgerecht und flexibel genutzt werden.

Zielgruppe

Jugendliche ab 15 Jahren und junge Volljährige mit Lern- bzw. leichter geistiger Behinderung, die

  • keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung benötigen,
  • über ein Mindestmaß an lebenspraktischen und sozialen Kompetenzen verfügen,
  • intensive Unterstützung und gezieltes Training bei der Verselbstständigung benötigen.

Rechtsgrundlage

§§ 34, 35a in Verbindung mit 41 SGB VIII, im Einzelfall auch Eingliederungshilfe nach §§ 53, 54 SGB XII

 

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