Integrationsgruppe A1

Adresse

Kinder- und Jugendhilfeverbund im Diakoniezentrum
Am Bärensprung 28
13503 Berlin (Heiligensee)

Tel. (030) 4306-261 / -273 / -260
Fax (030) 4306-299
E-mail glaubitz.thomas@ejf.de

Platzzahl

10 Kinder/Jugendliche

Ansprechperson

Thomas Nußbaum

Rund-um-die-Uhr-Betreuung in 24-Stunden-Diensten leisten fünf Erzieherinnen (mit 4,5 Stellen) für 10 Kinder und Jugendliche. Auf der Grundlage langjähriger Berufserfahrung und heilpädagogischer sowie systemischer Zusatzausbildungen verfolgt das Team nach dem Motto „Fördern und Fordern“ einen integrativen Ansatz.

Das Lebensumfeld der bewusst heterogen zusammengesetzten Gruppe wird so gestaltet, dass

  • ein klarer Orientierungsrahmen mit Halt gebenden Strukturen und Verbindlichkeiten zur Verfügung steht,
  • Beziehungsangebote gemacht werden, die es ermöglichen, stabile persönliche Bindungen aufzubauen und Sicherheit im eigenen Verhalten zu gewinnen,
  • jeder junge Mensch mit seinen Besonderheiten, Stärken und Schwächen akzeptiert wird und in der Gruppe seinen guten Platz findet.

Die großzügige Wohnung mit Einzelzimmern und Blick ins Grüne ist freundlich und individuell eingerichtet. Für sinnvolle Freizeitgestaltung werden die vielfältigen Möglichkeiten der Umgebung (mit Wald und Seen) sowie die Angebote von Jugendfreizeiteinrichtungen, Kirchengemeinden und Sportvereinen genutzt. Gemeinsame Ausflüge, Gruppenreisen und das Feiern von Festen stärken die Identifikation mit der Gruppe.

 

Im schulischen Bereich erhalten die BewohnerInnen individuelle Unterstützung mit dem Ziel, den jeweiligen Ressourcen entsprechende Schulabschlüsse zu erreichen und geeignete Ausbildungsplätze bzw. Berufsförderungs- oder Reha-Maßnahmen zu finden. Es gibt eine bewährte Zusammenarbeit mit diversen Schulen im Bezirk, mit deren Lehrkräften das Team engen Kontakt hält.

Die Familienarbeit wird so gestaltet, dass die Eltern in der Verantwortung für ihre Kinder bleiben können und an ihrem Leben teilhaben. Bei den Elterngesprächen geht es um die Stärkung der Erziehungskompetenz, Beziehungsklärung und Arbeit an der Rückkehroption.
 
Zur Verselbstständigung gehören das gezielte Üben alltagspraktischer Fertigkeiten, zunehmende Eigenverantwortung und die individuelle Erarbeitung von Zukunftsperspektiven. In enger Kooperation mit der Integrativen Wohngemeinschaft und dem Betreuten Einzelwohnen unser Einrichtung können Übergänge in geeignete Angebote mit geringerer Betreuungsdichte gestaltet werden.

 

Zielgruppe

Schulkinder und Jugendliche, die Unterstützung bei der sozialen und schulischen Integration, persönlichen Stabilisierung und Verselbstständigung benötigen: Lern- und geistige Behinderung; chronische Erkrankungen; psychische Auffälligkeiten; Vernachlässigung; Gewalt und sexueller Missbrauch; Schulschwierigkeiten.

Rechtsgrundlage

§ 27 SGB VIII Vorraussetzung einer erzieherischen Hilfe - in Verbindung mit
§ 34 SGB VIII Heimerziehung§ 35a SGB VIII Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
§ 41 SGB VIII Hilfe für junge Volljährige

 

 

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