Aktuelle Pressemeldungen
Kinderfasching auf der Familienfarm Lübars
Für phantasievollste Kostüme gibt es kleine Preise
Lübars. Zum lustigen Kinderfasching lädt die Familienfarm Lübars für Sonntag, 5. Februar von 15.00 bis 18.00 Uhr in die Tenne ein. Ob als Prinzessin oder Harry Potter, Biene Maja oder Kermit, der Frosch aus der Muppet Show - bei den Kostümen für die Mädchen und Jungen ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Kinder mit den witzigsten und phantasievollsten Verkleidungen werden mit kleinen Preisen belohnt.
Für die richtige Musik sorgt die Kinderdisco, bei der ausgelassen getanzt werden kann. Zwischendurch sind einige Spiele und ein paar Überraschungen angesagt. Für das leibliche Wohl werden Kakao, Kaffee und Kuchen sowie Erfrischungsgetränke geboten. Weitere Speisen und Getränke gibt es in der Schenke.
Der Eintritt kostet 3,- Euro.
Träger der Familienfarm ist das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF). In der Tenne und auf dem Hof der Farm finden das ganze Jahr über Veranstaltungen für alle Generationen statt. Der Kinderfasching nimmt dabei schon seit Jahren einen festen Platz im Veranstaltungskalender ein und genießt eine große Beliebtheit. Im vergangenen Jahr wurde er von mehr als 100 Kindern mit ihren Eltern besucht.
Die Familienfarm befindet sich im Freizeitpark Lübars, Alte Fasanerie 10, Zugang von der Quickborner Straße Fahrverbindungen vom U- und S-Bahnhof Wittenau mit dem Bus X21 (Endhaltestellt Quickborner Str.) oder Bus M 21 (Treuenbrietzener / Ecke Quickborner Str.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs,
EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978
05/25.01.2012
EJF-Aufsichtsrat distanziert sich von Berichterstattung in Berliner Morgenpost
Gremium befremdet über direkte Weitergabe interner Unternehmensangelegenheiten an die Presse
Der Aufsichtsrat der EJF gemeinnützigen AG distanziert sich ausdrücklich von dem Beitrag in der Berliner Morgenpost „Guter Rat ist teuer“, erschienen am 25. Januar 2012 und weist darin geäußerte Vorwürfe gegen den Vorstandsvorsitzenden des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes, Siegfried Dreusicke, entschieden zurück.
Dazu stellt das Gremium im Einzelnen folgendes fest: Die Vergabe des Beratervertrages an den früheren brandenburgischen Innenminister Rainer Speer ist vom Aufsichtsrat befürwortet worden. Mit großer Mehrheit hat das Aufsichtsgremium sowohl den Inhalt als auch den finanziellen Umfang des Vertrages – zur Zeit 1.052,63 Euro/Monat – zustimmend zur Kenntnis genommen.
Das dritte Vorstandsmitglied der EJF gemeinnützigen AG, Prof. Dr. Burkhard Utecht, scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand des diakonischen Trägers aus, um künftig wieder eine leitende Position im Hochschulbereich anzutreten. Als designierter Nachfolger des Vorstandsvorsitzenden Siegfried Dreusicke gilt schon seit längerer Zeit das Vorstandsmitglied Dr. Andreas Eckhoff. Dr. Eckhoff wird zum 1. Mai 2012 auch die Geschäftsführung des EJF e.V. übernehmen.
Möglichkeiten einer Fusion mit dem Spandauer Evangelischen Johannes-Stift hat der Vorstand der EJF gemeinnützigen AG im Auftrag des Aufsichtsrates evaluiert. Dabei handelte es sich lediglich um Sondierungsgespräche über eine künftige vertiefte Zusammenarbeit auf ähnlichen oder gleichen Tätigkeitsfeldern der sozialen Arbeit. Im Zentrum der Gespräche standen der fachliche Austausch und der Wunsch, hilfebedürftigen Menschen wie Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen und Senioren in den Regionen, in denen beide Träger tätig sind, noch effizientere und adäquatere Angebote zu unterbreiten. Hierzu ist seit längerer Zeit eine gemeinsame Sitzung vom Vorstand des EJF e.V und dem Aufsichtsrat der EJF gAG (Ende Februar 2012) verabredet.
Abschließend erklärt das Aufsichtsgremium der EJF gemeinnützigen AG: Der Aufsichtsrat ist befremdet darüber, dass Informationen über interne Unternehmensangelegenheiten direkt an die Presse gelangt sind. Mit der Weitergabe dieser Informationen soll offensichtlich die wertvolle soziale Arbeit des diakonischen Trägers und dessen Vorstandes diskreditiert werden.
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06/25.01.2012
EJF gibt Jugendhilfe-Projekt in Rauen auf
Diakonischer Träger enttäuscht von Ablehnung der Dorfbevölkerung
Berlin/Rauen. Nach der Ablehnung der Dorfbewohner und wiederholten negativen Stellungnahmen der Gemeindevertretung von Rauen hat das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) seinen Plan aufgegeben, in dem brandenburgischen Dorf bei Fürstenwalde (Kreis Oder-Spree) eine Einrichtung der Jugendhilfe zu schaffen. „In einer so angeheizten Atmosphäre könnten wir nicht mehr gewährleisten, dass die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen in die Dorfgemeinschaft von Rauen integriert werden, hier zur Schule gehen und sich sicher fühlen können“, erklärte Sigrid Jordan-Nimsch, EJf-Jugendhilfereferentin und Regionalleiterin des Verbunds Uckermark / Barnim / Oder-Spree am Montag, 23. Januar, in Berlin.
Der Vorstandsvorsitzende des EJF, Siegfried Dreusicke, äußerte sich enttäuscht über die mangelnde Unterstützung des sozialpädagogischen Projektes durch den ehrenamtlichen Bürgermeister von Rauen, Sven Sprunghofer. „Von einem Mann, der sogar eine leitende Funktion in der Diakonie ausübt, hätte ich erwartet, dass er sich für eine Einrichtung für sozial benachteiligte Kinder stärker einsetzt“, betonte Dreusicke.
Das Gut hatte 2007 zunächst die Frau eines NPD-Funktionärs unter dem Deckmantel einer schwedischen Firma gekauft. Als offensichtlich wurde, dass die NPD dort ein Schulungszentrum einrichten wollte, stornierte der Alteigentümer den Kaufvertrag. Daraufhin erwarb die Zahnärztin Rosemarie Arenstedt und deren Schwager Johannes Stelten das Grundstück, um dort künftig soziale Projekte anzusiedeln. Mit einer erfolgreichen Räumungsklage hatten die neuen Besitzer im Mai 2008 die NPD von dem Gelände vertrieben.
Gegen die NPD hätten die Rauener Bürger nicht protestiert, sagte Rosemarie Arenstedt. Darum sei sie empört, dass die Dorfbevölkerung jetzt ein geplantes Kinderheim ablehnt. Darin zeige sich eine „negative soziale Einstellung“. Einige Bewohner von Rauen „haben nur mit sich selbst zu tun und interessieren sich nicht dafür, was hinter ihrem Gartenzaun passiert“, beklagte die engagierte Zahnärztin. Zudem vermutet sie hinter dem Verhalten der Menschen in dem 2.000-Seelen-Dorf eine latente Ausländerfeindlichkeit.
Das EJF hatte geplant, auf dem 20 Hektar großen Gut Johannesberg benachteiligte Kinder- und Jugendliche sozialpädagogisch zu betreuen. Die Gemeindevertretung hat es jedoch abgelehnt, den Flächennutzungsplan des Ortes zu ändern. Bislang war darin lediglich „Erholung und Gastronomie“ als Nutzung des Objektes vorgesehen. Auch nachdem das EJF seine Pläne für das ehemalige Gut mehrmals geändert hatte, waren die Rauener bei ihrer Ablehnung geblieben. So hatte der diakonische Träger u.a. vorgeschlagen, die leerstehenden Gebäude zu einer Erholungsstätte für vernachlässigte Kinder, so genannte Sozialwaisen, umzubauen. Dafür hätte der Flächennutzungsplan nicht einmal geändert werden müssen.
Da die Rauener Bevölkerung es ablehnt, dass in ihrem Dorf Kinder betreut werden können, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, wird das Gut Johannesberg nun erst einmal für längere Zeit wieder leer stehen.
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04/23.01.2012
Archiv
EJF investiert Millionen in deutsch-polnischem Grenzgebiet
EJF investiert Millionen in deutsch-polnischem Grenzgebiet
Auf Neujahrsempfang in Groß Pinnow fällt Startschuss für „Netzwerk deutsch-polnischer Bildungs- und Begegnungsstätten“
Schwedt. Investitionen im Umfang von rund 4,9 Millionen Euro hat sich das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) gemeinsam mit den polnischen Städten Debno und Chojna in diesem und im nächsten Jahr in der deutsch-polnischen Grenzregion beidseits der Oder vorgenommen. Beim diesjährigen Neujahrsempfang des EJF-Regionalverbundes Uckermark am Donnerstag, 19. Januar, auf dem Landhof „Arche“ in Groß Pinnow (Beginn 16.00 Uhr) wird der Startschuss für ein „grenzüberschreitendes Netzwerk von deutsch-polnischen Bildungs- und Begegnungsstätten“ gegeben. Das Vorhaben wird mit Mitteln der Europäischen Union (Interreg IV A) im Rahmen des operationellen Programms des Ziels 3 „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ – „Grenzübergreifende Zusammenarbeit“ der Länder Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg und der Republik Polen (Wojewodschaft Zachodniopomorskie) in Höhe von rund 4,1 Millionen Euro gefördert.
Im Rahmen des Projekts sollen in den kommenden Monaten auf den EJF-Landhöfen Groß Pinnow (Kreis Uckermark) und Liepe (Kreis Barnim) die Übernachtungskapazitäten weiter ausgebaut werden. Auf dem Landhof Liepe sollen zudem Werkstätten, Lager- und Seminarräume entstehen. Auf polnischer Seite ist in Krajnik Gorny bei Chojna der Umbau einer alten Schule zu einer deutsch-polnischen Bildungs- und Begegnungsstätte geplant. Darüber hinaus sollen in der polnischen Gemeinde Debno vielfältige Sportangebote und Übernachtungsmöglichkeiten für Jugendliche und Erwachsene aus Polen und Deutschland geschaffen werden. Ende November 2013 sollen die Bauvorhaben abgeschlossen sein.
Gemäß der Intention des EJF sollen in die deutsch-polnischen Begegnungen vor allem Menschen einbezogen werden, die am Rande der Gesellschaft stehen. Dazu zählen Menschen mit Behinderungen sowie schwierige Jugendliche, die aus den verschiedensten Gründen auf dem Arbeitsmarkt als „schwer vermittelbar“ gelten. Gerade sie sollen im Rahmen des Netzwerkes „Deutsch-Polnischer Bildungs- und Begegnungsstätten“ Orientierungsangebote finden, um sich auf einen künftigen Beruf vorzubereiten. Darüber hinaus sollen gegenseitige Besuche und Begegnungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die geistig und körperlich behindert sind, gefördert werden.
Beim Neujahrsempfang des EJF auf dem Landhof „Arche“ will der diakonische Träger noch einmal die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres in seinen Einrichtungen Revue passieren lassen und vor allem seinen Partnern in der Region wie Institutionen, Firmen und Behörden für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen zwölf Monaten danken. Erwartet werden Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche aus Schwedt, den Landkreisen Uckermark, Barnim und Oder-Spree sowie Gäste von Partnerorganisationen im benachbarten Polen. Mit der Gemeinde Debno hatte das EJF 2010 einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Die Partnerschaft mit der polnischen Stadt Chojna besteht bereits seit 2007.
In der Uckermark sowie in den Landkreisen Barnim und Oder-Spree betreibt das EJF zahlreiche Einrichtungen der Jugendhilfe, wobei der Schwerpunkt auf der Betreuung straffälliger Jugendlicher (Vermeidung von Untersuchungshaft) und delinquenter Kinder liegt. Darüber hinaus ist das EJF in der Region Träger von Einrichtungen für Menschen Behinderungen, eines Seniorenpflegeheimes, eines Sozialladens, einer Schule, Kindertagesstätten, Beratungsstellen und Frauenhäusern Mit rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das EJF einer der größten Arbeitgeber in der Uckermark. Seit mehreren Jahren besteht auch die Europäische Fürsorgestiftung Polen, eine polnische Tochtergesellschaft des EJF.
Der Landhof Arche befindet sich in 16306 Groß Pinnow, Friedrichsthaler Str. 3a
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03/13.01.2012
Neue Weiterbildung zu Case Managern im Kinderschutz beginnt in Sozialakademie Groß Pinnow
Neue Weiterbildung zu Case Managern im Kinderschutz beginnt in Sozialakademie Groß Pinnow
Ziel: Risiken von Kindeswohlgefährdung im Land Brandenburg mindern
Potsdam/Groß Pinnow. In der Sozialakademie Groß Pinnow des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) beginnt Mitte April eine einjährige Weiterbildung zu Case Managern im Bereich Kinderschutz. Das Fortbildungsangebot richtet sich an Leitungs- und Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe im Land Brandenburg. Noch sind einige Plätze frei.
Interessenten können sich auf einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema am Donnerstag, 26. Januar, von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB), Königsstraße 36 B, 14109 Berlin, einen Einblick in das Weiterbildungsprogramm verschaffen. Die Referenten werden dort die inhaltlichen Schwerpunkte der Fortbildung im Bereich Case Management vorstellen.
Zu den Aufgaben eines Case Managers im Kinderschutz gehört es vor allem, Fälle von Kindeswohlgefährdung wie Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch in Familien zu erkennen und auszuwerten und im Notfall sämtliche Hilfen über Grenzen von Einrichtungen, sozialen Diensten und Ämtern hinweg zu planen, zu koordinieren und zu überwachen. Das Konzept ermöglicht somit ein kompetentes Eingreifen mit Hilfe eines breiten Netzwerkes, um das Wohl des Kindes zu sichern. Zugleich sollen die Klienten dabei unterstützt werden, ihre eigenen Kräfte zur Selbsthilfe aktiv einzusetzen. Ziel ist es, den Kinderschutz in den Brandenburger Landkreisen auf ein höheres Niveau zu bringen und die Risiken von Kindeswohlgefährdungen zu mindern.
Die Weiterbildung umfasst acht dreitägige Seminarblöcke mit Präsenzunterricht sowie kollegiale Fachberatung und Supervision. Zum Ende der Fortbildung verfassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine schriftliche Abschlussarbeit in Form einer Falldokumentation oder einer adäquaten Projektarbeit, die dann in einem Kolloquium präsentiert wird. Bei erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten die Absolventinnen und Absolventen ein Zertifikat als Case Manager bzw. Case Managerin, das den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) entspricht. Damit sind sie berechtigt, künftig als Case Manager im gesamten Sozial- und Gesundheitswesen sowie in der Beschäftigungsförderung tätig zu sein.
Die Fortbildung, für die Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) beim Land Brandenburg beantragt werden, findet in Zusammenarbeit zwischen dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF), das Träger der Sozialakademie Groß Pinnow ist, und dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg statt. Die Wissenschaftliche Leitung hat die Fachhochschule Potsdam übernommen.
Anmeldungen zur Weiterbildung nimmt die EJF-Abteilung Akademien, Grundsatzfragen und Europa, Tel.: 030 843 889 52, bzw. akademien@ejf.de entgegen.
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02/11.01.2012
Erfolgreich und glücklich in Berlin-Neukölln trotz schlechter Startchancen
Erfolgreich und glücklich in Berlin-Neukölln trotz schlechter Startchancen
Deutsch-Arabisches Zentrum startet Video-Projekt für Kinder
Berlin-Neukölln. „Erfolgreich aus Berlin-Neukölln ?!“ ist das Motto eines neuen Video-Projektes, zu dem das Deutsch-Arabische Zentrum (DAZ) Kinder im Alter von elf bis 14 Jahren einlädt. Im Rahmen des Projektes sollen die Mädchen und Jungen Neuköllner Persönlichkeiten mit und ohne Migrationshintergrund interviewen, die es trotz persönlicher Schwierigkeiten und schlechter Startchancen geschafft haben, erfolgreich zu sein. Die aufgezeichneten Interviews werden anschließend zu einem Dokumentarfilm zusammen geschnitten. Gesponsert wird das Projekt von der Deutschen Telekom im Rahmen ihrer Initiative „Ich kann was!“.
Die erste Informationsveranstaltung zu diesem Projekt findet am Mittwoch, 18.Januar, um 15.00 Uhr im Deutsch-Arabischen-Zentrum, Uthmannstraße 23, 12043 Berlin-Neukölln, statt. Ansprechpartner sind die DAZ-Mitarbeiter Ali Maarouf und Ismail Ünsal, Telefonnummer: 030 568 266 48.
Die Kinder erhalten die Möglichkeit, „glückliche und erfolgreiche Menschen aus Neukölln“ kennen zu lernen und herauszufinden, wie sie ihre ungünstigen Ausgangsbedingungen überwunden haben und wer und was ihnen dabei besonders geholfen hat. Zugleich können sie es unter fachlicher Anleitung lernen, mit Kamera und Tontechnik umzugehen und einen Film zu schneiden. Der Dokumentarfilm soll später im DAZ sowie in Neuköllner Schulen aufgeführt werden mit dem Ziel, Alternativen zu Armut und Ungerechtigkeit aufzuzeigen.
Erst Anfang vergangenen Jahres war im Deutsch-Arabischen Zentrum im Rahmen eines Projekts von zehn palästinensischen Jugendlichen ein Dokumentarfilm mit dem Titel „Baum & Früchte“ produziert worden. Der 25-minütige Film spiegelt die Geschichte von drei Familien wider, die aus Palästina stammen und heute in Berlin leben. Zu Wort kommen Vertreter aus drei Generationen.
Das Deutsch-Arabische Zentrum für Bildung und Integration (DAZ) ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) und 15 arabischen Vereinen. Es war im Juni 2008 gegründet worden. Ziel der bundesweit einzigartigen Einrichtung ist es, die Integration der in der Bundeshauptstadt lebenden arabischen Familien und ihrer Kinder in die deutsche Gesellschaft zu fördern. Dazu zählt vorrangig, die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche aus arabischen Familien zu verbessern. Darüber hinaus bietet das DAZ den Familien zweisprachige juristische, berufsorientierende, medizinisch-therapeutische, psychologische und Erziehungsberatung an.
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01/09.01.2012
EJF und Alzheimer Gesellschaft eröffnen Selbsthilfegruppen für Angehörige von Demenzkranken
EJF und Alzheimer Gesellschaft eröffnen Selbsthilfegruppen für Angehörige von Demenzkranken
Erste Gruppen ab Januar 2012 in Heiligensee und Marienfelde geplant
Berlin. Selbsthilfegruppen für Angehörige von Demenzkranken will das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) gemeinsam mit der Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V. ab Januar 2012 im Norden und Süden der Bundeshauptstadt anbieten. Eine Gruppe soll im Diakoniezentrum Heiligensee (Berlin-Reinickendorf), die andere im Seniorentreff Marienfelde (Berlin-Steglitz) eröffnet werden.
In den Selbsthilfegruppen erhalten die pflegenden Angehörigen die Möglichkeit, sich untereinander über ihre persönlichen Erfahrungen auszutauschen, sich Tipps zu geben und sich über den aktuellen Wissensstand über demenzielle Erkrankungen zu informieren. Zugleich können sie sich gegenseitig Mut machen und damit ihr Selbstvertrauen stärken. Denn Angehörige von Demenzkranken sind einer besonders starken Belastung ausgesetzt. Nicht nur die oft rund um die Uhr zu leistende Betreuung und Pflege ihrer Verwandten, auch deren völlig veränderten und schwer nachzuvollziehenden Verhaltensweisen machen ihnen sehr zu schaffen. Moderiert werden die Gruppen von geschulten Mitarbeiterinnen des EJF.
Die Selbsthilfegruppen der Angehörigen von Demenzkranken sollen einmal im Monat für zwei Stunden zusammenkommen. In dieser Zeit werden die mitgebrachten an Demenz erkrankten Verwandten in der Tagespflege Bärensprung im Diakoniezentrum Heiligensee bzw. im Seniorentreff Marienfelde von erfahrenen Altenpflegerinnen und Altenpflegern betreut. Eine Diplompsychologin von der Alzheimer-Gesellschaft Berlin wird die jeweilige Gruppenbegleiterin einarbeiten und später beratend unterstützen. Das EJF ist im Herbst 2011 der Alzheimer-Gesellschaft Berlin beigetreten.
Im Diakoniezentrum Heiligensee bietet der diakonische Träger bereits eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenzerkrankung an. Darüber hinaus befindet sich im Diakoniezentrum die Tagespflege Bärensprung des EJF, in der von Montag bis Freitag über zehn Frauen und Männer von 8.00 bis 16.00 Uhr ambulant betreut werden. Der Seniorentreff Marienfelde ist erst Mitte 2011 ins Leben gerufen worden. Die Mitarbeiter der Einrichtung wollen die einzelnen Hilfs-, Beratungs- und Pflegeangebote im Quartier Waldsassener Straße / Tirschenreuter Ring und darüber hinaus koordinieren.
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081/16.12.2011
SPD Biesdorf übergibt Spendenscheck an EJF-Behinderteneinrichtung
SPD Biesdorf übergibt Spendenscheck an EJF-Behinderteneinrichtung
Spende für Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen bestimmt
Berlin. Einen Spendenscheck über 300 Euro hat die SPD Biesdorf Nord dem Kinder- und Jugendhaus des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in der Debenzer Straße überbracht. „Wir wollen gerade jungen Menschen mit Einschränkungen helfen, am Leben in unserer Gesellschaft gleichberechtigt teilzunehmen“, erklärte Liane Ollech, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, bei der Scheckübergabe am Freitag, 9. Dezember. Sie sei sehr stolz darauf, dass sich diese EJF-Einrichtung in ihrem Wahlkreis befinde.
Wie Einrichtungsleiter Michael Schlüter in seiner Dankesrede betonte, sei die Spende ein Zeichen dafür, dass die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen gesellschaftlich geachtet werde. Für die Mädchen und Jungen sei der Scheck ein „schöner Nikolausgruß“. Die Mittel sollen nach seinen Worten für die Freizeitgestaltung der Bewohnerinnen und Bewohner aus den beiden Gruppen der Einrichtung am Biesdorfer Baggersee verwendet werden.
Knapp zwei Stunden informierte sich die SPD-Delegation über die Arbeit und das Leben im Kinder- und Jugendhaus. Beeindruckt zeigten sich die Besucher vor allem von der im Haus herrschenden herzlichen Atmosphäre sowie den zeitgemäßen Förderangeboten und Lebensbedingungen in den beiden Wohngruppen. Die Kinder und Jugendlichen begrüßten ihre Gäste mit Advents- und Weihnachtsliedern.
In der EJF-Einrichtung in Biesdorf werden derzeit in zwei Wohngruppen insgesamt 16 Kinder- und Jugendliche mit geistigen und mehrfachen Behinderungen im Alter von acht bis 18 Jahren rund um die Uhr betreut. Ihnen wird hier ein Zuhause geboten, in dem sie angenommen, geborgen und sicher fühlen und ihre individuellen Ressourcen optimal entwickeln können. Sie werden dabei auch in der schulischen Ausbildung und bei der Integration in das Arbeitsleben unterstützt. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Persönlichkeitsentwicklung und die Förderung des Sozialverhaltens jedes Einzelnen.
Das Kinder- und Jugendhaus in Biesdorf ist Bestandteil eines Gebäudekomplexes, in dem auch andere EJF-Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen angeboten werden. So gibt es hier darüber hinaus Wohngruppen für Menschen mit Prader-Willy-Syndrom (PWS) und Menschen mit nach Unfall oder schwerer Krankheit erworbenen geistigen Behinderungen sowie Menschen mit Schwerst-Mehrfach-Behinderungen. Zur Einrichtung gehören auch ein großer Garten und ein Bewegungsbad.
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080/13.12.2011
Weihnachtssingspiel „Ein Wüstentraum“ im Diakoniezentrum Heiligensee
Weihnachtssingspiel „Ein Wüstentraum“ im Diakoniezentrum Heiligensee
Aufführungen am 4. und 18. Dezember im Saal am Marktplatz
Berlin-Heiligensee. Zur Aufführung des Weihnachtssingspiels „Ein Wüstentraum“ lädt das Diakoniezentrum Heiligensee des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) für Sonntag, 4. Dezember, und Sonntag, 18. Dezember, jeweils um 16.00 Uhr in seinen Saal am Marktplatz ein. Das Stück hat der Schauspieler und Entertainer Donald Gollmann mit Kindern und dem „Spätlesechor“ des Diakoniezentrums erarbeitet.
Der Eintritt kostet zehn Euro (ermäßigt sieben Euro).
Das Stück erzählt von dem Mädchen Laila, dem ein verarmter Ölscheich Schlittschuhe geschenkt hatte. Da es in der Wüste jedoch gar kein Eis gibt, bittet Laila einen Engel, ihr zu helfen, ihren Wunsch zu erfüllen, dort trotzdem Schlittschuh laufen zu können. Der Engel versucht nun Petrus davon zu überzeugen, nur einmal und nur ganz kurz an der Wetterschraube zu drehen…
Donald Gollmann absolvierte eine Ausbildung an Peter Wecks Musical-Studio am Theater an der Wien. Er trat in zahlreichen Musicals und Schauspielen auf wie in „Evita“, „Jesus Christ Superstar“ oder „Die schöne Helena“. Darüber hinaus tourt er auch mit Soloprogrammen wie „Donald Gollmann meets Otto Reutter“ durch Deutschland. Im Diakoniezentrum Heiligensee ist er seit seiner Jugendzeit ehrenamtlich aktiv. Heute leitet er u.a. den „Spätlesechor“, dem rund 20 zumeist ältere Bewohnerinnen und Bewohner des Diakoniezentrums angehören. Darüber hinaus gestaltet er hier verschiedene generationsübergreifende Kulturveranstaltungen.
Das Diakoniezentrum Heiligensee ist ein „Mehrgenerationen-Dorf im Norden Berlins. Hier leben und arbeiten derzeit rund 1.500 Menschen. Der Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk e.V. hat hier bereits Mitte der 60er Jahre für Menschen ein Gemeinwesen für Menschen in ganz besondern Lebenslagen geschaffen. Neben rund 420 Wohnungen und Gewerbeeinheiten befinden sich hier u.a. auch EJF-Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe und die Kindertagesstätte „Regenbogen“. Zudem bietet das EJF auf dem Gelände eine Senioren-Tagespflege sowie zwei Wohngemeinschaften für Senioren an, von denen eine speziell für Menschen mit Demenz-Erkrankung bestimmt ist.
Das Diakoniezentrum befindet sich in Berlin-Heiligensee, Keilerstraße 19. Verkehrsverbindungen: Autobahn A 100, Richtung Hamburg, Ausfahrt Schulzendorfer Straße, mit der S 25 bis S-Bahn-Station Schulzendorf, oder mit der U 6 bis Endstation Alt-Tegel und dann mit Bus 124 Richtung Alt-Heiligensee, Haltestelle „Diakoniezentrum“.
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072/29.11.2011
Zehn Jahre Kinderschutz im deutsch-tschechischen Grenzbereich
Zehn Jahre Kinderschutz im deutsch-tschechischen Grenzbereich
Fachkonferenz in Sozialakademie Haus Silberbach
Silberbach. Mit dem Thema „Zehn Jahre Kinderschutz im deutsch-tschechischen Grenzbereich“ befasst sich eine Fachkonferenz vom 7. bis 9. Dezember in der Sozialakademie Haus Silberbach. Experten vom Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) wollen dabei gemeinsam mit anderen Fachleuten aus Deutschland und Tschechien Bilanz ziehen und einen Ausblick in die Zukunft wagen. Beginn der Konferenz ist um 15.00 Uhr.
Der erste deutsch-tschechische „Fachtag Kinderschutz“ im November 2001 war als Reaktion auf beunruhigende, bisweilen auch skandalträchtige Berichte über Kinder, die im grenznahen Gebiet in Tschechien zur Prostitution gezwungen wurden, einberufen worden. Die Berliner EJF-Beratungsstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs „Kind im Zentrum“ (KiZ) wollte ihr Know-How bei der Bekämpfung der Kinderprostitution zur Verfügung stellen. Beim Fachtag in Silberbach wurde gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen sowie Vertretern der Polizei und des Magistrats in Cheb nach einer Lösung des Problems gesucht.
In den folgenden Jahren wurde der Themenschwerpunkt der Seminare erweitert, auch Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, sexueller Missbrauch in der Familie oder in Institutionen und Sportvereinen sowie Gefahren aus dem Internet wurden auf den immer Ende November / Anfang Dezember stattfindenden Kinderschutz-Fachtagen behandelt. 2009 stand das selbst in der Fachöffentlichkeit bislang immer noch sehr wenig beachtete Thema „Sexuelle Gewalt an Jungen“ im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen.
Die Bilanz der vergangenen zehn Jahre kann sich sehen lassen. Im tschechischen Cheb wurde vor einigen Jahren das multidisziplinäre Team „Eger“ gebildet. Polizei, Jugendamt, Psychologen sowie gemeinnützige Träger von Jugendhilfeeinrichtungen ziehen nun an einem Strang und gehen gemeinsam gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern vor. In dem Team vertreten sind auch die Mitarbeiterinnen der Einrichtung „Fluchtpunkt“, die das EJF im Jahr 2005 in Cheb ins Leben gerufen hat. Der „Fluchtpunkt“ bietet Familien Beratung an, in denen die Kinder vernachlässigt werden, mitunter auch Gewalt ausgesetzt sind. Ziel ist es, die familiären Verhältnisse zu verbessern und eine Unterbringung der Kinder in einem Heim noch einmal abzuwenden. Bislang haben rund 100 Familien die Beratungsdienste in Anspruch genommen, darunter mehr als 250 Kinder. Darüber hinaus hat seit 2007 ein niedrigschwelliger Kinderklub im Fluchtpunkt sein Domizil. Mädchen und Jungen, die ansonsten ihre Freizeit auf der Straße verbringen müssten, können hier ihre Hausaufgaben machen, Tischtennis oder am Computer spielen, handwerklich tätig werden oder sich einfach nur aussprechen. Regelmäßig werden auch kindgerechte Vorträge zu verschiedenen Themen gehalten. Auch dadurch kann verhindert werden, dass Kinder in die Kriminalität und nicht zuletzt auch in die Prostitution abrutschen. Den Fluchtpunkt-Kinderklub haben seit seiner Gründung mehr als 500 Kinder durchlaufen.
Auf deutscher Seite der Grenze hat sich das Hotel Haus Silberbach in den zurückliegenden zehn Jahren zu einem modernen Tagungszentrum entwickelt. Mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Oberfrankenstiftung, des Freistaates Bayern, von EUREGIO EGRENSIS und des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds konnte ein multifunktionaler Tagungsraum mit moderner Konferenztechnik angebaut werden. Er bietet Platz für insgesamt 80 Seminar- und Konferenzteilnehmer. Die behandelten Themen beschränken sich längst nicht mehr auf das Thema Kinderschutz. Vielmehr erfolgt hier eine vielfältige Qualifizierung von Deutschen und Tschechen, die sich in ihrer Arbeit sozialen Randgruppen und benachteiligten Menschen widmen. Eng arbeitet die Sozialakademie in diesem Sinne auch mit der Medizinisch-sozialen Fakultät der Südböhmischen Universität in Budweis sowie der medizinischen Mittelschule und Fachhochschule Cheb zusammen.
Bei der an diesem Mittwoch beginnenden Fachkonferenz soll zum einen über die rechtlichen Grundlagen für den Kinderschutz in Deutschland und Tschechien diskutiert werden. In diesem Zusammenhang wird Prof. Dr. Dr. Reinhard Wiesner, langjähriger Abteilungsleiter im Bundesfamilienministerium, den Entwurf des neuen Bundeskinderschutzgesetzes vorstellen und dabei auch auf die strittigen Punkte eingehen, über die der Vermittlungsausschuss in der kommenden Woche zu entscheiden hat. Darüber hinaus wird es um die Verantwortung der Eltern für das Kindeswohl sowie um den Auf- und Ausbau früher Hilfen und verlässlicher Netzwerke gehen. Was deutsch-tschechische Zusammenarbeit bewirken kann, werden Vertreter der tschechischen gemeinnützigen Gesellschaft KOTEC anhand des Aufbaus von Familienhilfezentren in ihrem Land veranschaulichen. Die besondere Bedeutung der Kinderschutzfachkonferenz für die länderübergreifende Region wird nicht zuletzt dadurch unterstrichen, dass die beiden Oberbürgermeister von Selb und Cheb, Wolfgang Kreil und Pavel Vanoušek, zur Eröffnung Grußworte sprechen werden. Die Fachkonferenz wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) den Deutsch-tschechischen Zukunftsfonds und EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Bayern e.V. finanziell gefördert.
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077/05.12.2011
Ulla Klingbeil liest im Hotel Morgenland zauberhafte Märchen für Kinder und Erwachsene
Ulla Klingbeil liest im Hotel Morgenland zauberhafte Märchen für Kinder und Erwachsene
Berlin. Die Berliner Charity-Lady Ulla Klingbeil liest am Samstag vor dem dritten Advent, 10. Dezember, im Hotel Morgenland zauberhafte Märchen zur Weihnachtszeit für Kinder und Erwachsene. (Beginn 16.00 Uhr) Im Anschluss an die Lesung können die Zuhörer das romantische Miniaturmuseum „Arikalex“ besuchen.
„Aus dem großen Weihnachtsbuch-Angebot habe ich die schönsten Märchen für Kinder von vier bis zwölf Jahren herausgesucht“, sagt Frau Klingbeil. Zu Gehör bringen will sie aber auch „Das tapfere Schneiderlein“ und Tierfabeln. Darüber hinaus wird sie Märchen lesen, die aus ihrer eigenen Feder stammen. „Es gibt für kleine Kinder keine spannenden und zugleich liebevollen Märchen. Da habe ich einfach ein paar geschrieben“, erklärt die Charity-Lady, die auch Kinderbotschafterin des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) ist. Mit großem Erfolg hat Ulla Klingbeil bereits in den vergangenen Jahren zur Adventszeit im Hotel Morgenland Weihnachtsgeschichten vorgelesen.
Der Eintritt kostet fünf Euro pro Person inklusive Kakao und Lebkuchen. Das Hotel Morgenland befindet sich in Berlin-Lichterfelde, Finckensteinallee 23 – 27.
Ihr Miniaturmuseum „Arikalex“ hatte die Charity-Lady 2003 dem EJF als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Es zeigt eine Sammlung von faszinierenden originalgetreuen Miniaturhäusern und Schlössern mit kompletter Innenausstattung, die Frau Klingbeil in zwei Jahrzehnten zusammengetragen hat. Anhand der Ausstellungsstücke im Maßstab 1 : 12 dokumentiert die Sammlung die europäische Entwicklung von Architektur, Kunstgeschichte, Mode sowie Lebens- und Wohnformen vom 14. bis 20 Jahrhundert.
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076/03.12.2011
Deutsch-polnischer Weihnachtsmarkt auf Landhof Liepe
Deutsch-polnischer Weihnachtsmarkt auf Landhof Liepe
Alle Vereine des Dorfes mit Ständen beteiligt
Liepe. Der Landhof Liepe des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) verwandelt sich am dritten Adventssonnabend, 10. Dezember, in einen großen deutsch-polnischen Weihnachtsmarkt. Veranstalter sind die Vereine des Dorfes Liepe. Aus dem polnischen Partnerdorf Debno werden Künstler erwartet, die traditionelles Handwerk vorstellen und Töpferware verkaufen wollen. Unter dem Motto „O es riecht gut, o es riecht fein“ werden an verschiedenen Ständen auf dem Hof und in der Festscheune weihnachtliche Leckereien wie Lebkuchen, kandierte Äpfel, Glühwein und vieles mehr angeboten.
Auch können kleine Geschenke, Adventsgestecke, Holzwaren sowie regionale Produkte wie Wild- und Weidefleisch oder Honig käuflich erworben werden. Kinder können beim „Weihnachtspostamt“ ihre Wunschbriefe aufgeben. Sogar eine Sprechstunde mit dem Weihnachtsmann, der sich für 16.00 Uhr angesagt hat, wird eingerichtet. Der Lieper Maler Hans-Ulrich Finger stellt seine Bilder aus und wird verschiedene Techniken auf Kupfer- und Zinkplatten vorführen. Ab 15.00 Uhr wird ein riesiger Weihnachtsstollen der Bäckerei Junge aus dem benachbarten Oderberg angeschnitten.
Um 14.00 Uhr werden die Lieper Jagdhornbläser den Markt feierlich eröffnen. Die Mädchen und Jungen aus dem Lieper Kindergarten stellen um 15.00 Uhr ihr weihnachtliches Programm vor. Um 16.30 Uhr tritt die Theatergruppe der Grundschule Falkenberg auf. Musikalisch umrahmt DJ Gerald Voigt den Weihnachtsmarkt.
Das EJF hat den Landhof 2004 von der Gemeinde Liepe übernommen. In der Festscheune und im Restaurant finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Außerdem bietet der diakonische Träger auf dem Landhof Ferienzimmer für Touristen an. Betreiber des Landhofs ist die EJF Service und Fürsorge gemeinnützige GmbH.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs,
EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978
079/06.12.2011
Aufklärung e.V. und Spreeautomobile überraschen EJF-Kita Pusteblume
Aufklärung e.V. und Spreeautomobile überraschen EJF-Kita Pusteblume
Spendenscheck und Spielzeug zum Nikolaustag
Berlin. Mit einer Überraschung zum Nikolaustag wartet der Verein „Aufklärung e.V.“ gemeinsam mit dem Toyota-Autohaus „Spreeautomobile“ für die Kindertagesstätte „Pusteblume“ und das Familienzentrum des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in Berlin-Lichtenberg auf. Am Dienstag, 6. Dezember, um 10.00 Uhr wollen der Vereinsvorsitzende Michael Ermisch und der Filialleiter des Autohauses Karsten Zell den Kindern und ihren Betreuerinnen einen Spendenscheck und Spielzeug übergeben. Mit dabei sein wird auch die Schirmherrin der Aktion, die frühere Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke). Doch damit nicht genug: „Aufklärung e.V.“ hat auch ein Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen aufgetan, das für das EJF-Familienzentrum die Pflege des Gartens und des Spielplatzes übernehmen wird.
Der Spendenscheck setzt sich zum einen aus dem Erlös einer Charity-Aktion zusammen, die „Aufklärung e.V.“ am 26. November im IQ-Store Berlin der Spree Autobmobil-Vertriebs GmbH in der Stralauer Allee 44 veranstaltet hatte. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben dort gemeinsam gebacken, gekocht und gebastelt. Die Produkte wurden anschließend bei einem so genannten „Get-together“ mit zahlreichen Gästen und Vertretern aus Partnerunternehmen verkauft. Zu dem Verkaufserlös legte das Autohaus noch etwas Geld dazu.
In der Kindertagesstätte „Pusteblume“ werden derzeit 200 Kinder im Alter von acht Wochen bis zum Schuleintritt betreut. Unter ihnen sind auch Kinder mit Behinderungen. Die Kita versteht sich als ökologischer Lernort. Die Entwicklung von Umweltbewusstsein ist einer der Schwerpunkte der Erziehungs- und Bildungsarbeit. Seit 2007 befindet sich unter dem Dach der Kita Pusteblume auch ein Familienzentrum als Anlaufstelle für Jung und Alt aus dem Weitling-Kiez. Es will dazu beitragen, dass Lichtenberg ein kinder- und familienfreundlicher Bezirk wird. So werden regelmäßig ein Kinder-Treff, ein Elterncafé, verschiedene Fortbildungen für Eltern zu Fragen der Erziehung, Bildung und Gesundheit ihrer Kinder, Handarbeits- sowie Back- und Kochkurse und ein Secondhand-Basar mit Kinderbekleidung angeboten. Der Spielplatz der Kita nachmittags auch anderen Kindern aus dem Wohngebiet zur Verfügung.
Der Verein „Aufklärung e.V“ engagiert sich für alle Belange des Kinderschutzes, vor allem im Kampf gegen sexuelle Gewalt und sexuellen Missbrauch. Vertreter des Vereins waren auch am Runden Tisch der Bundesregierung gegen Kindesmissbrauch beteiligt. Der Verein will Kinder und Jugendliche aufklären u.a. über ansteckende Geschlechtskrankheiten, Drogenmissbrauch sowie Diskriminierung und Rechtsextremismus.
Die Kindertagesstätte Pusteblume befindet sich in der Wönnichstraße 74 in 10317 Berlin.
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078/05.12.2011
Verabschiedung in den Ruhestand: Brigitte Duttlinger, Personalleiterin des EJF
Verabschiedung in den Ruhestand: Brigitte Duttlinger, Personalleiterin des EJF
Fast 30 Jahre im Dienst und zum Wohl des EJF, war Brigitte Duttlinger an dessen Entwicklung entscheidend beteiligt. Fast ihr gesamtes Berufsleben lang hat sie mit großem Engagement und Ehrgeiz und unter Zurückstellung privater Interessen für den Erfolg und das Vorankommen des diakonischen Trägers gewirkt.
Seit Beginn Ihrer Tätigkeit 1983 als Referentin der Geschäftsführung für Pflegesatzfragen, Wirtschaftsplanung, Konzeptionsentwicklung und Hauswirtschaft, zunächst noch im EJF-Verein, später ab 1987 als Verwaltungsleiterin und seit 1990 als Personalleiterin der gGmbH/gAG trug sie Führungsverantwortung und hat die Auf- und Ausbauphasen des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) aktiv mitgestaltet. In Personal- und Sozialfragen wirkte sie maßgeblich auf die Personalpolitik des Unternehmens ein. Als Ansprechpartnerin und Verhandlungsführerin gegenüber der Mitarbeitervertretung schuf sie die Grundlagen für eine auf Verständigung orientierte betriebliche Zusammenarbeit. Durch ihre hervorragenden Fachkenntnisse, ihre langjährigen praktischen Erfahrungen sowie ihre Standfestigkeit und ihr Durchsetzungsvermögen erreichte sie große Akzeptanz bei den Mitarbeitenden des Unternehmens.
Auch außerhalb des eigenen Hauses war sie wegen ihrer Kompetenz, Zuverlässigkeit und Zugewandtheit eine anerkannte und geschätzte Kollegin und Vertreterin des EJF. Schon seit vielen Jahren vertrat sie in der Arbeitsrechtlichen Kommission beim DWBO die Positionen der Dienstgeber mit Engagement und politischer Verantwortung. Auf vieles kann das EJF dank Frau Duttlinger mit Stolz zurückblicken, denn viel ist während ihrer Dienstzeit erreicht worden.
Dafür danken ihr die Mitarbeiter und der Vorstand des EJF. Die Nachfolge von Frau Duttlinger tritt ihre derzeitige Vertreterin, Angela Nowoiski, im Dezember dieses Jahres an.
Siegfried Dreusicke
Vorstandsvorsitzender
EJF feiert in Bad Schmiedeberg 117-jähriges Jubiläum
EJF feiert in Bad Schmiedeberg 117-jähriges Jubiläum
Berlin / Bad Schmiedeberg. Im Kursaal des Eisenmoorbades Bad Schmiedeberg (Sachsen-Anhalt) begeht das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) an diesem Sonntag, 4. Dezember, den 117. Gründungstag der Rettungshausgesellschaft, aus der das EJF später hervorgegangen ist. Der Festakt beginnt um 14.00 Uhr. Die Festrede hält der frühere Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Wolfgang Böhmer. Unter den zahlreichen Gästen der Festveranstaltung sind Vertreter aus Politik, Gesellschaft, Kirche und Wirtschaft sowie Mitarbeiter des diakonischen Trägers.
Traditionell wird der Vorstand im Rahmen der Jubiläumsfeier verdienten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Unterstützern des diakonischen Trägers die EJF-Medaille verleihen. Musikalisch gestaltet die Kammerphilharmonie Leipzig unter Leitung von Chefdirigent Prof. Dr. Michael Köhler den Festakt. Zur Aufführung kommen u.a. Werke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und Joseph Haydn.
Das EJF ist Träger von rund 90 Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Altenhilfe, sowie Kindertagesstätten, Schulen, Beratungsstellen und Tagungshotels in fünf Bundesländern sowie in Polen und Tschechien. Insgesamt beschäftigt der diakonische Träger nahezu 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
In Sachsen-Anhalt ist das EJF seit 1994 tätig. Mit mehreren Einrichtungen seines Kinder- und Jugendhilfeverbunds Wartenburg/Wittenberg/Bitterfeld engagiert sich der diakonische Träger in diesem Bundesland besonders stark für benachteiligte Mädchen und Jungen. Insgesamt werden hier vom EJF mehr als 120 Kinder und Jugendliche sozialpädagogisch betreut, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihren Familien leben können sowie Lern- oder Verhaltensstörungen aufweisen. Die Angebote sind differenziert auf die Anforderungen der Betroffenen zugeschnitten und reichen von zwei stationären Gruppen im Schloss Wartenburg mit einer Betreuung rund um die Uhr über heilpädagogisch-integrative Gruppen für Kinder und Jugendliche, die Gewalt erfahren haben, bis hin zu einer Wohngruppe für Mädchen und junge Frauen in Wittenberg sowie einer Wohngruppe für delinquente Kinder in Pöplitz. Darüber hinaus betreibt das EJF in Bitterfeld ein Kinderheim und eine Kindertagesstätte mit rund 90 Plätzen.
Mitte des 19. Jahrhunderts waren auf Anregung von einem der Gründungsväter der Diakonie, Johann Hinrich Wichern, in fast allen Kreisen der Provinz Brandenburg so genannte „Rettungshäuser“ entstanden. Sie nahmen vernachlässigte, gefährdete und straffällig gewordene Kinder auf und betreuten sie. Am 4. Dezember 1894 wurde unter dem Vorsitz des Reichs- und Landtagsabgeordneten Adolf Hennig der „Brandenburgische Rettungshausverband“ gegründet, um die zumeist vereinzelten Rettungshäuser zusammenzuschließen und ihre Interessen nach außen hin besser zu fördern. Der Verband wurde später in „Kirchlicher Erziehungsverband“ umbenannt. Seit 1965 trägt er den Namen „Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk“ (EJF). Heute hat der Träger den Namen EJF gemeinnützige AG.
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075/01.12.2011
Romantischer Weihnachtsmarkt auf Gut Blumenthal
Romantischer Weihnachtsmarkt auf Gut Blumenthal
Selb. Zu einem Besuch des romantischen Weihnachtsmarkts auf Gut Blumenthal bei Selb lädt das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) für den zweiten Adventssonntag, 4. Dezember, von 13.00 bis 18.00 Uhr ein. Im stimmungsvollen Ambiente des Fichtelgebirges können sich die Besucher nach einer Wanderung durch das Wellertal mit Glühwein, Bratwürsten sowie selbstgebackenen Plätzchen und Kuchen verwöhnen lassen.
An mehreren Ständen können zudem Holzartikel verschiedener Art erworben werden, die von den Bewohnern der Jugendhilfeeinrichtung Gut Blumenthal sowie den Jugendlichen aus dem Pädagogisch-Therapeutischen Zentrum Franken bei Weißenstadt selbst hergestellt wurden. Außerdem werden selbst gemachte Pralinen und Weihnachtsdekoration zum Kauf angeboten.
An diesem Sonntag stehen auch die Türen der seit 2006 bestehenden Einrichtung Gut Blumenthal für die Besucher des Weihnachtsmarktes offen. In zwei Wohngruppen werden hier derzeit insgesamt elf Jugendliche sozialpädagogisch betreut.
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073/30.11.2011
20 Jahre Täter-Opfer-Ausgleich im Berliner Jugendstrafrecht
20 Jahre Täter-Opfer-Ausgleich im Berliner Jugendstrafrecht
Integrationshilfe des EJF begeht 30-jähriges Bestehen
Berlin. Die Berliner Integrationshilfe, seit 2005 in Trägerschaft des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF), wird 30 Jahre alt. Zugleich bietet sie seit 20 Jahren einen Täter-Opfer-Ausgleich an. Am Dienstag, 29. November, werden beide Jubiläen im Hotel Morgenland, Finckensteinallee 23 – 27 in Berlin-Lichterfelde feierlich begangen. Beginn der Veranstaltung ist um 17.00 Uhr. Den Festvortrag mit dem Titel „Kein Ende der Geduld – Unterstützung junger Menschen im Rahmen von Strafverfahren“ hält Professor Horst Viehmann, Ministerialdirigent a.D.
Die Idee, Täter und Opfer einer Straftat außerhalb des Gerichtssaals auf freiwilliger Basis zusammen zu bringen und mit Hilfe eines ausgebildeten Vermittlers eine einvernehmliche Lösung des Konfliktes zu suchen, brachte die Jugendgerichtshilfe bereits Mitte der 80er Jahre auf. In Berlin bot die Integrationshilfe 1991 erstmals einen Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendbereich an. Das neue Angebot hat sich an der Schnittstelle von Opferhilfe und der Arbeit mit delinquenten Jugendlichen entwickelt. Entstanden ist ein eigenständiges Arbeitsfeld, das heute aus der Landschaft der Strafrechtspflege nicht mehr wegzudenken ist. Das Team, das heute den Täter-Opfer-Ausgleich leistet, besteht aus zwei männlichen und drei weiblichen Konfliktvermittlern.
Ein Täter-Opfer-Ausgleich kann unter Umständen eine Gerichtsverhandlung ersetzen. Bei schwereren Straftaten ist diese Art der Konfliktschlichtung außerhalb des Strafverfahrens ein zusätzliches Angebot. Dabei kommt es darauf an, dass der vermittelnde Dritte „allparteilich“ ist. Das bedeutet, dass er sich aktiv in die Lage des Geschädigten und des Beschuldigten versetzen kann.
Während im Strafverfahren Vergangenes behandelt wird, geht es beim Täter-Opfer-Ausgleich um die Zukunft, um die aktive Wahrnehmung berechtigter Interessen. Zunächst werden getrennte Vorgespräche mit den Konfliktbeteiligten beider Seiten geführt. Bei beiderseitigem Einverständnis folgt dann ein Vermittlungsgespräch. Dabei hat der Geschädigte u.a. die Möglichkeit, seine Gefühle wie Angst und Wut zu äußern und Wiedergutmachungsforderungen zu stellen. Der Beschuldigte wiederum bekommt die Chance, sich zu entschuldigen und zu zeigen, dass er auch andere Seiten hat, als die, die bei der Tat zutage trat.
Der Täter-Opfer-Ausgleich ist ein wichtiges Instrument bei der Wiederherstellung des sozialen Friedens und des Rechtsfriedens. Derartigen mediativen Ansätzen wird daher eine große Bedeutung beigemessen, gerade weil das Potenzial für diese Form der Konfliktschlichtung noch bei weitem nicht ausgenutzt wird.
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070/22.11.2011
Weihnacht auf der Familienfarm Lübars
Weihnacht auf der Familienfarm Lübars
Puppentheater, Musik und Briefe an den Weihnachtmann
Lübars. Mit zahlreichen vorweihnachtlichen Überraschungen wartet die Familienfarm Lübars am ersten Adventsonntag, 27. November, auf. Von 13.00 bis 18.00 Uhr lädt sie Jung und Alt zum Familien- und Kinderweihnachtsfest in ihre festlich geschmückte Weihnachtsscheune ein. Die Besucher erwartet ein vielfältiges adventliches Angebot.
So können Kinder Wunschbriefe an den Weihnachtsmann schreiben und auf dem Weihnachtspostamt abgeben. Wer seine Briefe mit vollständigem Absender versieht, erhält garantiert auch eine Antwort. Die Post wird aus Lübars direkt an das zentrale Weihnachtspostamt im brandenburgischen Himmelpfort weitergeleitet. Die Mädchen und Jungen haben sogar die Möglichkeit, mit dem Weihnachtsmann bei der „Weihnachtsmann-Sprechstunde“ zu plaudern.
Am Spinnrad werden Weihnachtsgeschichten erzählt. Darüber hinaus führt um 15.00 Uhr das Puppentheater „Fingerleicht“, das Stück „Sterntalerchen – ein Wintermärchen“ auf. Außerdem wird das Symphonische Ensemble Reinickendorf Weihnachtslieder aufspielen.
Andere Angebote laden Groß und Klein zum Mitmachen ein. Unter Anleitung können die Farmbesucher am ersten Adventssonntag auch in den Weihnachtsmannwerkstätten tätig werden. Hier kann man seine Weihnachtsgeschenke selbst herstellen, wie beispielsweise Körbe flechten oder Wolle filzen Im Backhaus können die Kinder Fladenbrot selbst backen. Bei dem vielfältigen Angebot auf der Familienfarm ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei.
Der Eintritt zur Familienweihnacht auf der Farm ist frei.
Träger der Familienfarm ist die diakonische EJF gemeinnützige Aktiengesellschaft. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) hatte sie 2003 vom Bezirksamt Reinickendorf übernommen. Die Tenne der Farm, die 2004 mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin um- und ausgebaut wurde, ist heute ein Ort der Begegnung für Jung und Alt, an dem regelmäßig verschiedene Veranstaltungen angeboten werden.
Die Farm befindet sich in 13469 Berlin-Reinickendorf, Alte Fasanerie 10. Zu erreichen ist sie mit dem Bus X 21 ab U-Bahnhof Wittenau bis Quickborner Straße (Endhaltestelle).
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068/17.11.2011
Kunsthandwerklicher Adventsmarkt im Diakoniezentrum Heiligensee
Kunsthandwerklicher Adventsmarkt im Diakoniezentrum Heiligensee
Berlin. Das Diakoniezentrum des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in Berlin-Heiligensee lädt am ersten Adventssonntag, 27. November, zu seinem traditionellen kunsthandwerklichen Adventsmarkt ein. An zahlreichen Ständen am Marktplatz können Kunsthandwerk aus Metall, Holz und Keramik, Weihnachtsschmuck und andere kleine Geschenke erworben werden. Zudem werden Glühwein, Waffeln, Weihnachtsgebäck, Schmalzstullen und Gegrilltes angeboten.
Um 11.00 Uhr wird der Adventsmarkt auf dem Marktplatz mit einem Auftritt von Donald Gollmann und seinem Kinderchor eröffnet. Ab 12.30 Uhr stimmt der Posaunenchor der evangelischen Matthias-Claudius-Kirchengemeinde die Markt-Besucher musikalisch auf die Adventszeit ein.
Bis 17.30 Uhr gibt es für Jung und Alt viel zu sehen und zu erleben. Während die Erwachsenen an den Ständen entlang schlendern, können Kinder auf Ponys reiten. Um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr lädt Märchenerzählerin Peggy Pohl alle Mädchen und Jungen in den Saal am Marktplatz ein. Um 16.30 Uhr singt dort der Gospelchor der evangelischen Matthias-Claudius-Kirchengemeinde, bevor zum Abschluss des Adventsmarkt um 17.30 Uhr die „Theaterbande Berlin“ das Stück „Oh, du schöne Weihnachtszeit“ aufführt. Veranstalter des Marktes ist der Verein Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk e.V.
Im Diakoniezentrum, einem „Mehrgenerationendorf“ im Norden Berlins, leben und arbeiten rund 1.500 Menschen aller Altersgruppen. Auf dem Gelände befinden sich u.a. eine Mutter-Kind-Einrichtung, Kindergärten, stationäre Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, eine Senioren-Tagespflege, zwei Senioren-WG`s sowie zwei stationäre Einrichtungen für Menschen mit geistigen Behinderungen.
Das Diakoniezentrum Heiligensee befindet sich in der Keilerstraße 19, 13503 Berlin.
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067/16.11.2011
Kita Bergfelde feiert zehnjährige Zugehörigkeit zum EJF
Kita Bergfelde feiert zehnjährige Zugehörigkeit zum EJF
Einrichtung betreut rund 400 Kinder von einem Jahr bis zum Ende der Grundschule
Bergfelde. Die Kindertagesstätte Bergfelde feiert am Montag, 28. November, ihre zehnjährige Zugehörigkeit zum Evangelischen Jugend- und Fürsorgerwerk (EJF). Unter dem Motto „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ ist in der Einrichtung in der Schulstraße 3 ein Fachaustausch vorgesehen, an dem sich u.a. der Hohen-Neuendorfer Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung, EJF-Vorstand Prof. Dr. Burkhard Utecht sowie Stadtverordnete, Vertreter von Unternehmen, Vereinen, Sozialeinrichtungen und der evangelischen Kirchengemeinde, darüber hinaus auch Förderer und Freunde der Kindertagesstätte sowie Eltern beteiligen werden. Musikalisch und künstlerisch wird die Feier von Kindern der Kita Bergfelde sowie von den Künstlerinnen Andrea und Theresa Held umrahmt. Beginn der Festveranstaltung ist 15.30 Uhr.
Im Herbst 2001 hatte das EJF die Trägerschaft über die Kindertagesstätte Bergfelde übernommen. Sie bestand damals aus dem Haus „Am Zauberwald“ in der Triftstraße und dem Haus „Sonnenschein“ in der Schulstraße. In der Schulstraße ist erst 2010 ein kompletter Kita-Neubau mit Hort errichtet worden. Damit wurde zugleich die Platzzahl von 131 auf 299 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Ende der Grundschulzeit erhöht. Im Haus „Am Zauberwald“ werden 117 Kinder im Alter von einem bis vier Jahren betreut. Die Einrichtung ist montags bis freitags von 6.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Die pädagogischen Konzeptionen der Kita und des Hortes in Bergfelde orientieren sich an den Grundsätzen elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg. Die Basis bildet der Situationsansatz. Dabei kommt es darauf an, anhand konkreter Situationen die Fragen, Bedürfnisse und Interessen der Mädchen und Jungen aufzugreifen und die Neugier der Kinder weiter zu fördern. Zum Angebot gehören u.a. die Einstein-Kids (Lücke-Kinder Projekt), ein Kinderatelier mit Werkstatt, ein Schach-Club, Fußballtraining, PC-Kabinett, Billard-Lounge, ein Bewegungs-Spielraum mit Geräten nach Elfriede Hengstenberg sowie Lernwerkstätten für kleine Tüftler und Forscher. Alle Kinder erhalten eine gesunde und ausgewogene Vollverpflegung.
Das EJF ist ein diakonischer Träger von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Altenhilfe, Beratungsstellen und Kindertagesstätten. Es ist in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie in Tschechien und Polen aktiv. Kindertagesstätten machen einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit des EJF aus. Insgesamt betreibt der Träger derzeit 19 Kindertagesstätten, vor allem in Berlin und im Land Brandenburg.
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071/24.11.2011
Adriana Altaras liest im Hotel Morgenland aus ihrem Buch „Titos Brille“
Adriana Altaras liest im Hotel Morgenland aus ihrem Buch „Titos Brille“
Berlin. „Titos Brille – Die Geschichte meiner strapaziösen Familie“ ist der Titel eines Buches, das die Autorin, Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras am Dienstag, 22. November im Hotel „Morgenland“ in Berlin-Lichterfelde, Finckensteinallee 23 – 27, vorstellen wird. In ihrem Buch schildert sie den Werdegang ihrer jüdischen Familie, die aus Zagreb stammt, und die es auf der Flucht vor den Nazis und später vor dem jugoslawischen Geheimdienst quer durch halb Europa trieb. Letztendlich hat es sie nach Gießen verschlagen, wo ihr Vater Vorsitzender der jüdischen Gemeinde wurde. Mit leidenschaftlicher Heiterkeit schildert Adriana Altaras in einem lockeren chronologischen Bogen sowohl ihre persönliche Entwicklung sowie die Menschen und Begleitumstände, die für diese ausschlaggebend waren.
Die Lesung mit Adriana Altaras beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 9,- Euro (inklusive Imbiss und Getränk). Das Buch ist im Februar 2011 im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen, umfasst 263 Seiten und kostet 18,95 Euro.
Adriana Altaras wurde 1960 in Jugoslawien geboren. Als sie vier Jahre alt war, ging ihre Familie nach Italien. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin. Bekannt wurde sie in Deutschland durch ihre Film- und Fernsehauftritte, wie in Dani Levys Kinofilm „Alles auf Zucker“ oder in der Fernsehserie Serie „Liebling Kreuzberg“. Nach dem Abitur studierte Adriana Altaras Schauspiel an der Hochschule der Künste (HdK) in Berlin. Nach einem Studienaufenthalt in New York gründete sie in Berlin das freie „Theater zum Westlichen Stadthirschen“. Zudem war sie am Berliner Ensemble und der Neuköllner Oper als Regisseurin tätig. Neben der Theater- und Filmarbeit arbeitete sie für Steven Spielbergs Shoah Foundation als Interviewerin sowie als Dozentin an der Berliner HdK im Bereich Musicaldarstellung.
Die Lesung findet im Rahmen einer Kulturreihe statt, die das Hotel Morgenland seit über zehn Jahren zusammen mit der Berliner Buchhandlung Wollschläger organisiert. Karten können unter den Telefonnummern 030 843 889 0 (Hotel Haus Morgenland) oder 030 77 26 93 3 (Buchhandlung Wollschläger) vorbestellt werden. Betreiber des Hotels Morgenland ist die EJF Service und Fürsorge gGmbH, ein Integrationsunternehmen, das auch Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt.
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069/17.11.2011
Mas-Laden feiert dreijähriges Bestehen
Mas-Laden feiert dreijähriges Bestehen
EJF-Einrichtung „Mütter Lernen“ betreibt praktische Ausbildungsstätte für angehende Kauffrauen im Einzelhandel
Berlin. Unter dem Motto „Schmuckstücke“ lädt der Mas-Laden in Berlin-Steglitz, eine praktische Ausbildungsstätte für Einzelhandelskauffrauen, am Donnerstag, 17. November, von 15.00 bis 18.00 Uhr zu seinem dreijährigen Jubiläum ein. Dabei werden auch ausgewählte Einzelstücke aus Kollektionen des Studentenlabels „30-paar-haende“ zum Verkauf angeboten. Außerdem zeigen die Auszubildenden Ergebnisse ihrer Projektarbeiten zu den Themen „Textile Ketten“, „Faires Handeln“ sowie „Geschichte und Entwicklung der Jeans“. Die Besucher können auch an einem Workshop zum „kreativen Binden von Schals, Tüchern und Krawatten“ teilnehmen. Darüber hinaus wird eine Designerin Fairtrade-Schmuck vorstellen.
Die Einrichtung des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) für junge Mütter, „Mütter Lernen“ (MüLe), hatte im November 2008 in Berlin- Steglitz das Modegeschäft „Mas-Laden“ eröffnet. In diesem Geschäft erwerben derzeit zwölf junge Frauen aus dem ersten bis dritten Ausbildungsjahr theoretische und praktische Kenntnisse für ihren späteren Beruf als Kauffrau im Einzelhandel. Verkauft werden hier Designer-Kollektionen, die Studierende des Mode-Labels „30 paar haende“ der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) entworfen haben. Die Auszubildenden lernen hier sowohl alles über das Verkaufen und eine fachgerechte Kundenberatung als auch über Textilpflege und das Dekorieren von Schaufenstern. Das Projekt wird vom Land Berlin und vom Jobcenter Tempelhof-Schöneberg gefördert.
Vor mehr als 20 Jahren war in Kooperation mit der Agentur für Arbeit unter dem Dach des EJF ein Bildungsprojekt für junge Mütter ins Leben gerufen worden, das zunächst in dem sehr geschützten Rahmen des Mutter-Kind-Hauses stattfand. Während sich die Teilnehmerinnen auf den Erweiterten Hauptschulabschluss vorbereiteten, wurden ihre Kinder in der Kindergruppe betreut. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Projekt auf eine Berufsausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation erweitert. 2007 kam die Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel hinzu, 2010 der Ausbildungsberuf Kauffrau für Tourismus und Freizeit. Derzeit befinden sich rund 50 junge Mütter in der Ausbildung.
Das Geschäft befindet sich in der Markelstraße 42 in Berlin-Steglitz.
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066/15.11.2011
EJF bietet kostenlose Beratung zur Pflegeversicherung an
EJF bietet kostenlose Beratung zur Pflegeversicherung an
Berlin-Heiligensee. Eine kostenlose Beratung zum Thema „Alles rund um die Pflegeversicherung“ bietet das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) an. Jeden Mittwoch von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr können Ratsuchende in die EJF-Tagespflege Bärensprung im Diakoniezentrum Heiligensee kommen, um Informationen aus erster Hand zu erhalten. Ansprechpartnerin ist die Pflegedienstleiterin und examinierte Altenpflegerin Antje Mehrmann-Kremer.
Bei der individuellen Beratung gibt es Antwort auf Fragen wie „Welche Leistungen bietet die Pflegeversicherung überhaupt?“ , „Welche Anträge muss ich stellen?“ , „Wer gewährt mir Hilfen, deren Kosten von der Pflegeversicherung übernommen werden?“ oder „Welche Zusatzleistungen gibt es?“ Die EJF-Altenhilfe-Experten stehen auch am Telefon zur Beratung zur Verfügung. Auf Wunsch und nach Vereinbarung werden auch Beratungsgespräche bei den Ratsuchenden zu Hause angeboten.
Letzte Veranstaltung der Informationsreihe über Demenz: Mit einem Vortrag über „Zusätzliche Betreuungsleistungen bei Demenz und psychischen Erkrankungen“ wird am Mittwoch, 16. November, in der Tagespflege Bärensprung die Informationsreihe über Demenz abgeschlossen. Beginn ist um 15.00 Uhr. Unter dem Motto „Wie kommt die Brille in den Kühlschrank“ haben Pflegedienstleiterin Antje Mehrmann-Kremer und die Bereichsleiterin für generationengemischtes Wohnen im ServiceHaus des Diakoniezentrums, Ellen Löhr, seit Mitte März bei mehreren Informationsnachmittagen Hintergrundwissen über Demenzerkrankungen vermittelt.
In der Tagespflege Bärensprung werden von Montag bis Freitag derzeit bis zu zwölf alte und pflegebedürftige Menschen von 8.00 bis 16.00 Uhr ambulant betreut. Hier werden sie von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liebevoll betreut und gepflegt. Sie erwartet ein vielfältiges Angebot zur gemeinsamen Tagesgestaltung. Eine zuverlässige Begleitung von Haus zu Haus durch einen eigenen Fahrdienst ist gewährleistet. Dank der Tagespflege können die betreuten Menschen weiterhin in ihrer vertrauten Wohnung leben und müssen nicht in eine stationäre Einrichtung umziehen. Zugleich werden pflegende Angehörige tagsüber entlastet.
Tagespflege Bärensprung
Am Bärensprung 46
13503 Berlin
Tel: 4306-213
e-mail: tagespflege@ejf.de
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064/14.11.2011
Deutsch-Arabisches Zentrum lädt zu großem Familienfest ein
Deutsch-Arabisches Zentrum lädt zu großem Familienfest ein
Bis zu 600 Gäste erwartet - Anlass ist islamisches Opferfest
Berlin. Aus Anlass des islamischen Opferfestes lädt das Deutsch-Arabische Zentrum (DAZ) für Freitag, 11. November, zu einem großen Familienfest in den Saal „Elegance“, Colditzstraße 27-29 in Berlin-Tempelhof ein. Eingeladen seien Menschen aller Glaubensrichtungen, Nationen und Kulturen, die in Berlin zu Hause sind, sagte der DAZ-Koordinator Ali Maarouf. Bis zu 600 Personen würden erwartet. „Da die Räumlichkeiten des DAZ für ein so großes Ereignis zu klein sind, haben wir uns für den Saal ‚Elegance’ entschieden“, fügt Maarouf hinzu.
Einlass ist ab 18.00 Uhr. Um 18.30 Uhr wird das Fest offiziell eröffnet. Zu den Ehrengästen gehören Botschafter von fünf arabischen Ländern, darunter auch der Botschafter der Liga der Arabischen Staaten. Prof. Dr. Burkhard Utecht, Vorstand des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) sowie Prof. Dr. Abdel Haleem Hijjaj als Vertreter der 15 arabischen Vereine im Deutsch-Arabischen Zentrum werden Grußworte halten.
Das Opferfest sei ein „Fest der Liebe“ und wolle ein „Zeichen der Versöhnung“ setzen, erläuterte der DAZ-Koordinator. Zugleich wolle die Feier am 11. November das friedliche Miteinander in der multikulturellen Metropole Berlin symbolisieren, vielfältige Begegnungen ermöglichen und zum gegenseitigen Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen beitragen. Offiziell wurde das Opferfest, das das höchste islamische Fest ist, in diesem Jahr vom 6. bis 10. November begangen. Es könne aber auch noch ein paar Tage später nachgefeiert werden, sagte Maarouf.
Zum vielfältigen Unterhaltungsprogramm des Familienfestes gehören Volkstänze und Auftritte von drei arabischen Musikgruppen und eines Clowns. Kinder können sich auf kleine Geschenke freuen. Darüber hinaus werden arabische Speisen, Getränke und Süßigkeiten angeboten. Außerdem gibt es eine Tombola mit Gewinnen im Wert von insgesamt 3.000 Euro. Der Hauptgewinn sind zwei Reisegutscheine im Wert von je 450 Euro.
Das Deutsch-Arabische Zentrum für Bildung und Integration (DAZ) ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) und 15 arabischen Vereinen. Es war im Juni 2008 gegründet worden. Unter dem Motto „Unterschiedliche Traditionen – eine Verantwortung“ ist es das Ziel der bundesweit einzigartigen Einrichtung, die Integration der in der Bundeshauptstadt lebenden arabischen Familien und ihrer Kinder in die deutsche Gesellschaft zu fördern. Dazu zählt vorrangig, die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche aus arabischen Familien zu verbessern. Darüber hinaus bietet das DAZ den Familien zweisprachige juristische, berufsorientierende, medizinisch-therapeutische, psychologische und Erziehungsberatung an. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung von Mädchen und jungen Frauen.
Das Deutsch-Arabische Zentrum für Bildung und Integration befindet sich in der Uthmannstraße 23 in 12043 Berlin-Neukölln.
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063/10.11.2011
EJF lädt zum Sankt-Martin-Laternenumzug ein
EJF lädt zum Sankt-Martin-Laternenumzug ein
Treffpunkt am 11. November um 16.30 Uhr auf der Familienfarm Lübars
Berlin. Zum Sankt-Martin-Laternenumzug lädt das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) gemeinsam mit dem Jugendamt Reinickendorf für Freitag, 11. November, auf die Familienfarm Lübars ein. Mit ihren Laternen sollten sich die Kinder um 16.30 Uhr auf dem Hof der Farm, Alte Fasanerie 10, einfinden. Die Veranstalter versprechen den Mädchen und Jungen ein anschauliches und spannendes Erlebnis.
Auf der Familienfarm wird zunächst die Geschichte vom Heiligen Martin erzählt. Anschließend werden die Laternen entzündet, mit denen die Kinder dann auf die „Lübarser Höhe“ hinausziehen. Dort erleben sie, wie Martin dem Bettler begegnet. Nach der Legende soll der römische Soldat Martin an einem kalten Wintertag an einem hungernden und frierenden Bettler vorbeigeritten sein und diesem die Hälfte seines Mantels geschenkt haben.
Nach ihrer Rückkehr auf die Farm gibt es für die Kinder Gebäck in Form von Gänsen und Früchtepunsch. Die Legende besagt, dass sich Martin in einem Gänsestall vor dem Volk versteckte, das ihn zum Bischof machen wollte. Die Gänse verrieten ihn jedoch mit ihrem Geschnatter. Zur Strafe ließ Martin die Gänse braten. Schließlich wurde Martin doch zum Bischof geweiht.
Das EJF ist seit 2003 Träger der Familienfarm Lübars. Auf dem Hof und in der Tenne finden regelmäßig Feste und Veranstaltungen für alle Generationen statt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs,
EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978
064/10.11.2011
EJF eröffnet ambulanten Pflegedienst „bewegt – gepflegt“
EJF eröffnet ambulanten Pflegedienst „bewegt – gepflegt“
Berlin. Unter dem Motto „bewegt - gepflegt“ hat das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) einen ambulanten Pflegedienst ins Leben gerufen. Damit erweitert der diakonische Träger sein weit gefächertes soziales Dienstleistungsangebot für Menschen aller Altersgruppen. In der generationsübergreifenden Versorgung, Hilfe und Pflege liegt die Stärke des EJF. Mit der neuen Dienstleistung setzt das EJF einen Meilenstein bei der Umsetzung seiner neuen Konzepte zur Versorgung älterer Menschen.
Mit einer Feierstunde im Hotel Morgenland, Finckensteinallee 23 – 27 in Berlin-Lichterfelde wird der ambulante EJF-Pflegedienst am Dienstag, 1. November, um 11.00 Uhr eröffnet. Eine weitere Feierstunde findet am selben Tag um 15.00 Uhr im Seniorentreff Waldsassener Straße 29 in Berlin-Marienfelde statt.
Der neue ambulante Pflegedienst des EJF will es älteren Menschen ermöglichen, in ihrem gewohnten Umwelt zu verbleiben, auch wenn sie nicht mehr so selbständig wie früher sind und immer mehr Hilfe und Unterstützung bedürfen. Die fachliche Kompetenz und die langjährigen Erfahrungen der EJF-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter garantieren den Klienten, dass sie sich in eine verbindliche, verlässliche und qualifizierte Fürsorge begeben. „Pflege bedeutet zugleich Vertrauen und Geborgenheit“, betont die Altenhilfe-Referentin des EJF, Gisela Bahr-Gäbel.
Zu den Leistungen des ambulanten Pflegedienstes „bewegt – gepflegt“ zählen alle Angebote der jeweils geltenden Rahmenverträge und Vereinbarungen mit den gesetzlichen Krankenkassen, Pflegekassen und Sozialhilfeträgern. Darüber hinaus bietet das EJF Beratung in allen Fragen der Pflege und Finanzierung, Hilfe bei Antragstellungen und Beratung zur geeigneten Wohnform für die pflegebedürftigen Menschen an. Zugleich können sich auch pflegende Angehörige beim EJF-Pflegedienst Rat und Hilfe holen. Außerdem hinaus koordiniert der Pflegedienst Angehörigen- und Betreuertreffen, vermittelt einen Hausnotruf und unterstützt die Kommunikation mit Haus- und Fachärzten sowie den Krankenhäusern.
Das EJF ist ein diakonischer Träger von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Familienhilfe, Behindertenhilfe, Altenhilfe, Kindertagesstätten und Beratungsstellen. Mit seinen insgesamt rund 3.000 Mitarbeitern ist das EJF in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern tätig.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs,
EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978
060/26.10.2011
„Schwofen wie in alten Zeiten“
„Schwofen wie in alten Zeiten“
Tagespflege Bärensprung lädt Menschen mit Demenz zu Tanzcafé ein
Berlin-Heiligensee. Zum „Tanzcafé im Bären“ lädt die Tagespflege Bärensprung für Sonnabend, 5. November, von 15.00 bis 17.00 Uhr in den Saal des Diakoniezentrums Heiligensee ein. Die Einladung der Altenhilfeeinrichtung des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) zu einem „nostalgischen Tanzvergnügen“ richtet sich vor allem an Menschen mit Demenzerkrankung. Anlass ist die diesjährige Reinickendorfer Aktionswoche „Alter-Demenz-Pflege“. Altenhilfe-Fachkräfte des EJF stehen während des Nachmittags den Demenzkranken und deren Angehörigen für alle Fragen rund um das Thema Demenz zur Verfügung.
Bei Walzer, Foxtrott und Tango können die Besucher des Tanzcafés noch einmal „schwofen wie in alten Zeiten“. Gerade beim Tanz könnten Menschen mit Demenz längst verloren geglaubte Fähigkeit schnell wieder aktivieren, bestätigen Demenz-Experten. Zugleich riefen bekannte Melodien unwillkürlich Erinnerungen an ihre Jugendzeit in ihnen wach.
Der Kostenbeitrag für die Livemusik sowie Kaffee und Kuchen beträgt 5 Euro. Für die An- und Abreise steht bei Bedarf der Fahrdienst der Tagespflege Bärensprung zum Selbstkostenpreis von 10 Euro zur Verfügung. Anmeldung: 030 4306 213
In der Tagespflege Bärensprung werden von Montag bis Freitag derzeit bis zu zwölf alte und pflegebedürftige Menschen von 8.00 bis 16.00 Uhr ambulant betreut. Hier werden sie von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liebevoll betreut und gepflegt. Sie erwartet ein vielfältiges Angebot zur gemeinsamen Tagesgestaltung. Eine zuverlässige Begleitung von Haus zu Haus durch einen eigenen Fahrdienst ist gewährleistet. Dank der Tagespflege können die betreuten Menschen weiterhin in ihrer vertrauten Wohnung leben und müssen nicht in eine stationäre Einrichtung umziehen. Zugleich werden pflegende Angehörige tagsüber entlastet.
Der Saal des Diakoniezentrums Heiligensee befindet sich direkt neben dem Café am Marktplatz, Dambockstraße 76
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061/26.10.2011
Benefiz-Matinee mit Berliner Staats- und Domchor in Universität der Künste
Benefiz-Matinee mit Berliner Staats- und Domchor in Universität der Künste
Kartenerlös für Arbeit des EJF mit Menschen mit Behinderungen bestimmt
Berlin. Zu einer Benefiz-Matinee mit dem Staats- und Domchor Berlin lädt das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) für Sonntag, 30. Oktober, um 11.00 Uhr in die Universität der Künste ein. Der Spendenerlös des Konzertes ist für die Arbeit des EJF mit Menschen mit Behinderungen bestimmt.
Der Staats- und Domchor unter der Leitung von Kai-Uwe Jirka wird Werke von Johann Eccard und Felix Mendelssohn Bartholdy aufführen. Außerdem wird er Kinderlieder des 19. Jahrhunderts von Wilhelm Taubert vortragen. Im Anschluss an das festliche Konzert haben die Besucher die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Empfang über die Arbeitsbereiche des EJF, insbesondere die Behindertenhilfe, zu informieren. Zudem wird dabei auch ein Monatskalender für das Jahr 2012 mit Bildern, die Menschen mit Behinderungen gemalt haben, zum Kauf angeboten.
Karten zum Preis von 10 Euro können bei der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des EJF per e-mail: info@ejf.de sowie telefonisch unter der Nummer (030) 843 889 63 oder bei der Geschäftsstelle des Staats- und Domchores per e-mail: domchor@udk-berlin.de sowie telefonisch unter (030) 3185 2357 bestellt werden. Kurzentschlossene können noch am Veranstaltungstag selbst ab 10.30 Uhr in der Universität der Künste, Bundesallee 1 – 12, 10719 Berlin, Karten erwerben.
Die Betreuung von Menschen mit Behinderungen nimmt einen hohen Stellenwert in der vielfältigen Arbeit des EJF ein. So verfügt der diakonische Träger an verschiedenen Standorten in Berlin und Brandenburg über insgesamt rund 600 Plätze in stationären Einrichtungen für Erwachsene mit geistigen Behinderungen. Darüber hinaus werden im EJF mehr als 80 Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen stationär betreut. Außerdem bietet der diakonische Träger für Menschen mit leichteren Beeinträchtigungen zwölf ambulant betreute Wohngemeinschaften sowie für weitere 100 leicht behinderte Menschen betreutes Einzelwohnen an. Zu den besonderen Angeboten des EJF in der Behindertenhilfe zählen u.a. die allgemeine heilpädagogische Frühförderung für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen vom Säuglingsalter an und eine spezifische Frühförderung für sehbehinderte und blinde Kinder.
Die Behindertenhilfe-Einrichtungen des EJF heißen Lebensräume. Dies ist ein bewusst gewählter Begriff, der das dahinter stehende Konzept deutlich zum Ausdruck bringt: Menschen mit Behinderungen sollen einen Raum zum Leben erhalten, der ihnen entsprechend dem Grad ihrer Beeinträchtigung Platz für eigene Gestaltungen lässt. Dabei wird jeder Einzelne individuell gefördert. Bereits vor 30 Jahren war das EJF Vorreiter, als es im Diakoniezentrum Heiligensee die erste Einrichtung im damaligen West-Berlin für Menschen mit Schwerst-Mehrfach-Behinderungen eröffnete. In den letzten Jahren wurde das Angebot der Behindertenhilfe immer weiter gefächert und spezialisiert. So bietet der diakonische Träger besondere Hilfen und Förderprogramme für Menschen mit verschiedenen Formen des Autismus, mit Prader-Willi-Syndrom - einer genetisch bedingten Essstörung - , oder für Menschen, die in Folge einer schweren Krankheit oder eines Unfalls eine bleibende geistige Behinderung davongetragen haben.
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059/25.10.2011
Brandenburgs Justizminister hält Vortrag über „Alternative Formen des Jugendstrafvollzugs“
Brandenburgs Justizminister hält Vortrag über „Alternative Formen des Jugendstrafvollzugs“
Freundeskreis des EJF kommt in Potsdam zusammen
Potsdam. Über „Alternative Formen des Jugendstrafvollzugs“ wird Brandenburgs Justizminister Volkmar Schöneburg (Die Linke) am Mittwoch, 26. Oktober, um 18.00 Uhr auf dem Krongut Bornstedt referieren. Anlass ist ein Treffen des Freundeskreises vom Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF). Dem Kreis der Unterstützer und Förderer des diakonischen Trägers gehören rund 60 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben an.
Das Thema des Vortrags ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des EJF von ganz besonderer Bedeutung, da der diakonische Träger eine Vorreiterrolle in der Betreuung von delinquenten Kindern und straffälligen Jugendlichen einnimmt. Unter dem Motto „Menschen statt Mauern“ hatte das EJF bereits vor mehr als 15 Jahren im Land Brandenburg die erste Einrichtung für straffällig gewordene Jugendliche zur Vermeidung von Untersuchungshaft geschaffen. Heute betreibt der diakonische Träger in Berlin, Brandenburg, Thüringen und Bayern unterschiedliche Einrichtungen und Wohngruppen für delinquente Kinder sowie vier Einrichtungen der Untersuchungshaftvermeidung und eine Wohngruppe des Jugendstrafvollzuges in freien Formen. Die Erfolgsquote ist sehr gut. So hat eine Untersuchung ergeben, dass 60 Prozent der Jugendlichen, die in der Einrichtung zur U-Haft-Vermeidung im uckermärkischen Frostenwalde betreut worden waren, nicht wieder straffällig geworden sind.
Dr. Volkmar Schöneburg, geboren 1958, ist 2009 zum Minister der Justiz des Landes Brandenburg ernannt worden. Er hatte Anfang der 80-er Jahre an der Berliner Humboldt-Universität Rechtswissenschaften studiert und war später lange Zeit als Strafrechtler tätig.
Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung mit Justizminister Schöneburg teilzunehmen. Im Anschluss an den Vortrag wird es die Gelegenheit geben, mit dem Minister sowie mit den Experten des EJF über dieses Thema zu diskutieren.
Das Krongut Bornstedt befindet sich in der Ribbeckstraße 6-7 in 14469 Potsdam-Bornstedt.
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058/25.10.2011
Deutsch-Arabisches Zentrum weiht Wandbemalung seines Innenhofs ein
Deutsch-Arabisches Zentrum weiht Wandbemalung seines Innenhofs ein
Kunstwerk spiegelt Angebotsvielfalt der bundesweit einzigartigen Einrichtung wider
Berlin. „Tanzende Häuser mit geöffneten Fenstern“ ist der Titel eines Wandgemäldes, das jetzt den Innenhof des Deutsch-Arabischen Zentrums (DAZ) in Berlin-Neukölln ziert. Am Freitag, 21. Oktober, um 17.00 Uhr wird das Kunstwerk offiziell eingeweiht. Die Künstlerin Isabell Glathar hat das Bild gemalt und dem DAZ gestiftet. Das Quartiersmanagement hat für das Projekt 700 Euro zur Verfügung gestellt. Initiiert wurde das Projekt von Wilfried Winzer im Rahmen der diesjährigen Kulturaktion „48 Stunden Neukölln“.
Mit dem farbenfrohen großflächigen Bild an der bislang kahlen Wand solle zugleich „neues Leben“ in den Hof des DAZ einziehen, sagt der Koordinator der Einrichtung, Ali Maarouf. Das Kunstwerk spiegele das vielfältige Angebot des Deutsch-Arabischen Zentrums wider.
Das Deutsch-Arabische Zentrum für Bildung und Integration (DAZ) ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) und 15 arabischen Vereinen. Es war im Juni 2008 gegründet worden. Ziel der bundesweit einzigartigen Einrichtung ist es, die Integration der in der Bundeshauptstadt lebenden arabischen Familien und ihrer Kinder in die deutsche Gesellschaft zu fördern. Dazu zählt vorrangig, die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche aus arabischen Familien zu verbessern. Darüber hinaus bietet das DAZ den Familien zweisprachige juristische, berufsorientierende, medizinisch-therapeutische, psychologische und Erziehungsberatung an. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung von Mädchen und jungen Frauen.
Das Deutsch-Arabische Zentrum für Bildung und Integration befindet sich in der Uthmannstraße 23 in 12043 Berlin-Neukölln.
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056/20.10.2011
Therapeutische Kinder-Wohngruppe „Trampolin“ des EJF in Brandenburg ein Jahr alt
Therapeutische Kinder-Wohngruppe „Trampolin“ des EJF in Brandenburg ein Jahr alt
Tag der Offenen Tür gibt Gelegenheit zum Fachaustausch mit Partnern
Brandenburg. Die therapeutische Kinder-Wohngruppe „Trampolin“ in der Stadt Brandenburg lädt für diesen Freitag, 21. Oktober, zum Tag der Offenen Tür ein. Anlass ist das einjährige Bestehen der Einrichtung des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF) für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die auf Grund von persönlichen Besonderheiten im psychischen Bereich große Schwierigkeiten haben, ihren Lebensalltag zu bewältigen und eine intensivere Betreuung benötigen. Von 11.00 bis 13.00 Uhr können sich Mitarbeiter der zuständigen Jugendämter und anderer Freier Jugendhilfe-Träger, Lehrer und Hortpädagogen, niedergelassene Psychotherapeuten sowie Vertreter des Asklepios-Klinikums und andere Interessierte ein Bild von der Arbeit vor Ort machen und mit den EJF-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeitern in einen kollegialen Fachaustausch treten.
In der Stadt Brandenburg betreibt das EJF schon seit über zehn Jahren die therapeutische Wohngruppe „Bungee“ für Jugendliche ab zwölf Jahren. Zudem hält es ein Folgeangebot für betreutes Einzelwohnen bereit. Ende 2009 war vom Jugendamt der Bedarf signalisiert worden, auch eine Wohngruppe für jüngere Kinder zu schaffen. Dazu wurden im Laufe des vergangenen Jahres mehrere Wohnungen in einem Haus im Zentrum der Havelstadt zu einer 260 Quadratmeter großen Wohnung zusammengelegt und bis März 2011 bedarfsgerecht umgebaut. Bereits im November 2010 ist der erste Teil der neuen Wohngruppe für sechs Mädchen und Jungen bezogen worden. Jedes Kind hat ein eigenes Zimmer. Außerdem gibt es ein großes Wohnzimmer, ein Spielzimmer, einen Therapieraum und Räume für die Mitarbeiter. Die Kinder werden hier rund um die Uhr betreut. Sie gehen jeden Tag zur Schule, erlernen eine klare Tagesstruktur und werden von einer Psychologin therapeutisch begleitet.
Das EJF ist ein diakonischer Träger von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Altenhilfe in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, den Freistaaten Bayern und Thüringen sowie in Tschechien und Polen. Es beschäftigt insgesamt rund 3.000 Mitarbeiter.
Die Therapeutische Wohngruppe „Trampolin“ gehört zum EJF-Kinder- und Jugendhilfeverbund „Eva Laube“ mit Einrichtungen in Potsdam und Brandenburg, in denen insgesamt 85 Kinder betreut werden. Die Wohngruppe befindet sich in der Steinstraße 64 in 14776 Brandenburg.
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055/18.10.2011
Stellungnahme des EJF zu Gesprächen über eine engere Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Johannesstift
Stellungnahme des EJF zu Gesprächen über eine engere Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Johannesstift
Berlin. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) und das Evangelische Johannesstift führen seit ca. einem Jahr Sondierungsgespräche über eine künftige vertiefte Zusammenarbeit auf ähnlichen oder gleichen Tätigkeitsfeldern der sozialen Arbeit. Im Zentrum der Gespräche stehen der fachliche Austausch und der Wunsch, hilfebedürftigen Menschen wie Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen und Senioren in den Regionen, in denen beide Träger tätig sind, noch effizientere und adäquatere Angebote zu unterbreiten. In den Aufsichtsgremien der diakonischen Träger ist allerdings noch keine Entscheidung darüber getroffen worden, ob zwischen beiden sozialen Unternehmen weitergehende vertiefte Verhandlungen geführt werden sollen. Um die Chancen und Risiken eines Zusammengehens herauszuarbeiten, wurde die Dienstleistung einer externen Beratungsfirma in Anspruch genommen. Dadurch sollte eine objektive Sicht von außen gewährleistet sein. Die Resultate der Untersuchung werden in fachbezogenen und ergebnisoffenen Gesprächen zwischen beiden Trägern diskutiert.
Im Falle einer engeren Zusammenarbeit geht es auf keinen Fall um einen Abbau von Arbeitsplätzen. Im Gegenteil: Beide Träger setzen auf Zukunftssicherung, wollen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stabile und zukunftsträchtige Arbeitsbedingungen schaffen und es ihnen ermöglichen, die ihnen anvertrauten Menschen noch besser zu betreuen z B. in verstärkten Präventionsangeboten zur Vermeidung von Delinquenz bei Jugendlichen oder auch durch Schulung von jungen Müttern und Vätern, damit Verwahrlosung von Kindern verhindert werden kann.
Das EJF wird auch bei einer möglichen Zusammenarbeit mit dem Johannesstift gegenüber Kostenträgern und Behörden an seinen transparenten Strukturen festhalten, die im übrigen in den Richtlinien des Trägers festgeschrieben und im Internet für jedermann abrufbar sind.
Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) ist ein diakonischer Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der Behinderten- und Altenhilfe sowie
von Beratungsstellen, Kindertagesstätten und Weiterbildungs-einrichtungen in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern sowie in Tschechien und Polen. Insgesamt beschäftigt das EJF rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit des EJF liegt auf der Betreuung von straffälligen Jugendlichen und delinquenten Kindern sowie der Beratung von Opfern sexuellen Missbrauchs.
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053/11.10.2011
Familienfarm Lübars lädt zu Drachenfest ein
Familienfarm Lübars lädt zu Drachenfest ein
Lübars. Zum traditionellen Drachenfest lädt die Familienfarm Lübars für diesen Sonntag, 23. Oktober, von 13.00 bis 18.00 Uhr ein. Auf dem Hof der Farm können Kinder und Erwachsene Drachen basteln und diese dann auf der angrenzenden „Lübarser Höhe“ gleich einmal steigen lassen. Am Himmel über der Farm werden natürlich auch viele professionelle Lenkdrachen und andere mitgebrachte Drachen zu sehen sein. Das Drachenfest in Lübars gilt mittlerweile als das größte seiner Art im Norden Berlins.
Der Eintritt ist frei.
Auf der Farm ist währenddessen ein buntes Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie angesagt. Kinder können „Drachenbutter“ herstellen, auf Ponys reiten oder im Gummistiefel-Weitwurf ihre Kräfte messen. Außerdem gibt es Kinovorführungen im Heu. Der Hofladen hat geöffnet und verkauft ausschließlich eigene Erzeugnisse der Farm wie Eier, Fleisch und Wurst. Die rustikale Schänke bietet Speisen und Getränke an. Zudem kann man die Tiere der Farm ansehen. Die Familienfarm wird wie ein traditioneller Bauernhof bewirtschaftet. Besonderes Augenmerk liegt hier auf Haustierrassen, die vom Aussterben bedroht sind.
Ab 16.00 Uhr fordert DJ Wolfram Buchmann in der Tenne zum Tanztee auf. Er ist auch Tanzlehrer und so wird er im Laufe des Nachmittags den Gästen sicher ein paar Tanzschritte zeigen.
Die Familienfarm Lübars wird vom Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) gemeinnützige AG sowie der EJF Service und Fürsorge gGmbH, einer Integrationsgesellschaft, gemeinsam betrieben. Die Aufgabe einer Integrationsgesellschaft besteht darin, Menschen mit einer Schwerbehinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu beschäftigen. In der Tenne und auf dem Hof der Farm finden regelmäßig Veranstaltungen für alle Generationen statt. Die Hoffeste der Familienfarm sind weit über die Grenzen des Bezirks Reinickendorf hinweg bekannt.
Die Familienfarm in der Alten Fasanerie 10 in Berlin-Reinickendorf erreicht man mit den Buslinien X21 und M21, Quickborner Straße. Die Buslinien haben Anschluss an den U- und S-Bahnhof Wittenau.
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054/18.10.2011
EJF feiert im Landhaus Andreae Kita-Jubiläum und traditionelles Potsdam-Fest
EJF feiert im Landhaus Andreae Kita-Jubiläum und traditionelles Potsdam-Fest
Potsdam. Die Potsdamer Kindertagesstätte „Am Heiligen See“ begeht am Sonntag, 25. September, ihr 60-jähriges Bestehen. Grund genug für ihren Träger, das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF), sein traditionelles Potsdamfest in diesem Jahr auch an diesem Tag und diesem Ort zu feiern. (Beginn 14.00 Uhr.) Unter den zahlreichen Ehrengästen wird auch der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) für ein Grußwort erwartet. Zu den künstlerischen Höhepunkten auf der Bühne zählt ein Auftritt des Berliner Staats- und Domchors. Zudem ist eine Kunst-Aktion zum Mitmachen geplant: Es soll ein Gedenkstein geschaffen werden, den Kinder und Erwachsene unter Anleitung des Bildhauers Matthias Schmidt während des Festes noch bearbeiten und gestalten können.
Die Kindertagesstätte „Am Heiligen See“ hat im denkmalgeschützten Landhaus Andreae ihr Domizil. Das Gebäude ist in den Jahren 1913/14 nach Plänen des Architekten Paul Schultze-Naumburg (1869 – 1949) entstanden und war einst das Anwesen des Rittmeisters August Andreae. Baumeister Schultze-Naumburg hat u.a auch das Potsdamer Schloss Cecilienhof entworfen.
Im Jahr 2000 und den Jahren darauf sind in dem früheren Landhaus Sanierungsarbeiten vorgenommen worden. Dabei traten ursprüngliche architektonische Elemente zu Tage, die zu DDR-Zeiten verdeckt waren, wie das originale Parkett in der Diele oder der Kamin. Der frühere Stall des Landhauses wurde 2004 zu einem Kinderatelier umgebaut. Die originalen Eisensäulen der Pferdeboxen sind dabei in die Neugestaltung des Raumes integriert worden.
Die Kindertagesstätte besuchen derzeit 121 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren. Die Kinder „beleben das denkmalgeschützte Gebäude“, sagt die Leiterin der Kindertagesstätte, Gerlinde Ihrke. „Dabei behandeln wir das architektonische Erbe mit dem nötigen Respekt.“
Die brandenburgische Landeshauptstadt ist für das EJF ein wichtiger Standort, an dem es vielfältige Angebote bereithält. So bietet der diakonische Träger in Potsdam insgesamt sechs Kindertagesstätten an, in denen derzeit insgesamt rund 830 Kinder betreut werden. Darüber hinaus gehören zum EJF in Potsdam eine Frühförderstelle, die Beratungsstelle „Lösungsweg“ sowie der Jugendhilfeverbund „Eva Laube“. Dieser hatte erst im vergangenen Jahr sein 60. Jubiläum gefeiert. Beim traditionellen Potsdamfest werden sich alle EJF-Einrichtungen aus der brandenburgischen Landeshauptstadt vorstellen.
Die Kindertagesstelle „Am Heiligen See“ befindet sich in der Seestraße 43.
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050/20.09.2011
DAZ: Arabische Frauen sollen zur Wahl gehen
DAZ: Arabische Frauen sollen zur Wahl gehen
Berlin-Neukölln. Speziell für arabische Frauen und Mütter bietet das Deutsch-Arabische Zentrum (DAZ) am Dienstag, 6. September, eine Informationsveranstaltung über die bevorstehenden Wahlen in Berlin an. Von 17.00 bis 18.30 Uhr können sie sich einen Überblick darüber verschaffen, welche Volksvertretungen gewählt werden und welche Parteien sich auf Landes- und Bezirksebene zur Wahl stellen. Vor allem aber soll ihnen vermittelt werden, warum es wichtig ist, zur Wahl zu gehen. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung statt.
„Aus ihrer Heimat kennen die arabischen Frauen kein demokratisch-politisches System und keine freie Wahlen“, erläutert Nader Khalil, Mitarbeiter im Deutsch-Arabischen Zentrum. Darum sei es wichtig, Frauen mit arabischem Migrationshintergrund und deutschem Pass bewusst zu machen, welche Rechte sie in Deutschland haben, und sie zu ermuntern, zur Wahl zu gehen. „Wir wollen sie darauf aufmerksam machen, dass auch sie ein Recht auf politische Mitbestimmung haben“, betont er. Bewusste Teilhabe am politischen Geschehen sei eine wichtige Grundlage für die Integration in die Gesellschaft. Wählen zu gehen sei eine Kultur an sich. Zugleich solle mit der Veranstaltung das Selbstbewusstsein der Frauen gestärkt werden.
Das Deutsch-Arabische Zentrum für Bildung und Integration (DAZ) ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) und 15 arabischen Vereinen. Es war im Juni 2008 gegründet worden. Ziel der bundesweit einzigartigen Einrichtung ist es, die Integration der in der Bundeshauptstadt lebenden arabischen Familien und ihrer Kinder in die deutsche Gesellschaft zu fördern. Dazu zählt vorrangig, die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche aus arabischen Familien zu verbessern. Darüber hinaus bietet das DAZ den Familien zweisprachige juristische, berufsorientierende, medizinisch-therapeutische, psychologische und Erziehungsberatung an. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung von Mädchen und jungen Frauen.
Das Deutsch-Arabische Zentrum befindet sich in der Uthmannstr. 23 in 12043 Berlin-Neukölln.
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046/26.08.2011
10.000-Euro-Spende für deutsch-tschechisches Projekt „Fluchtpunkt“ in Cheb
10.000-Euro-Spende für deutsch-tschechisches Projekt „Fluchtpunkt“ in Cheb
Rotary Club Bonn-Kreuzberg übergibt Spendenscheck am 2. September
Bonn/Cheb. Der Rotary Club Bonn-Kreuzberg hat dem deutsch-tschechischen Projekt „Fluchtpunkt“ in der westböhmischen Stadt Cheb (Eger) 10.000 Euro gespendet. Einen symbolischen Spendenscheck wollen rotarische Freunde aus Bonn am Freitag, 2. September, um 15.00 Uhr den Fluchtpunkt-Mitarbeiterinnen in Cheb überreichen. „Schon vor einigen Jahren sind wir auf das interessante Kinderschutz-Projekt Fluchtpunkt in Tschechien aufmerksam geworden“, sagte ein Sprecher des Clubs in Bonn. „Gemäß der Rotary-Tradition, weltweit anderen Menschen zu helfen, ist es eines unserer ganz besonderen Anliegen, die benachteiligten Kinder von Cheb zu unterstützen.“ Er sei sich sicher, dass die Mitarbeiterinnen des Fluchtpunkts mit ihrer sozialpädagogischen Arbeit die Lebensläufe der ihnen anvertrauten Mädchen und Jungen positiv beeinflussen, fügte er hinzu. Vor zwei Jahren hatten die Bonner Rotarier schon einmal dem Projekt „Fluchtpunkt“ eine Spende in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Seit 2005 beraten die Mitarbeiterinnen des Fluchtpunkts Familien in der westböhmischen Stadt Cheb und der bis zur deutsch-tschechischen Grenze reichenden Region in schwierigen Lebenslagen und Erziehungsfragen. Im niedrigschwelligen Kinderklub finden vor allem Kinder, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, die Möglichkeit, nach der Schule sinnvoll ihre Freizeit zu verbringen. Denn deren Familien leben in sozial schwachen Verhältnissen. Ihre Eltern sind nicht in der Lage, ihnen eine Freizeitgestaltung zu finanzieren. Bei der Betreuung der Kinder kommen immer wieder auch deren sozialen Probleme zur Sprache, die dann gemeinsam mit Hilfe der Sozialarbeiterinnen angegangen werden. Mit Hilfe der Spende des Rotary Clubs Bonn-Kreuzberg soll jetzt auch ein Kinderklub für Vorschulkinder geschaffen werden.
Der Fluchtpunkt wurde 2005 vom deutschen diakonischen Träger Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) ins Leben gerufen. Heute finanziert sich die Einrichtung durch Zuwendungen von tschechischen Ministerien sowie Regional- und Kommunalverwaltungen. Darüber hinaus ist der Fluchtpunkt auf Spenden angewiesen, um seine Arbeit sicherstellen zu können.
Adresse der Einrichtung „Fluchtpunkt“: Dobrovského 78/19, 35002 Cheb.
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048/26.08.2011
„Frank Liszt – Biographie eines Superstars“ wird im Hotel Morgenland vorgestellt
„Frank Liszt – Biographie eines Superstars“ wird im Hotel Morgenland vorgestellt
Berlin. Zum 200. Geburtstag von Franz Liszt (1811 – 1886) stellt der Historiker Oliver Hilmes am Donnerstag, 15. September im Hotel „Morgenland“ in Berlin-Lichterfelde, Finckensteinallee 23 – 27, die neueste Biographie des außergewöhnlichen Klaviervirtuosen und Komponisten vor. Unter dem Titel „Franz Liszt – Biographie eines Superstars“ zeichnet Hilmes auf 432 Seiten nach Verlagsangaben ein neues Bild des romantischen Virtuosen und Wegbereiters der Moderne. Der Autor beantworte die Frage, wer Franz Liszt – fernab von aller Selbststilisierung – wirklich war und entschlüssele die Bedeutung seiner kühnen Musik sowie die Faszination, die noch heute von ihr ausgehe, heißt es im Klappentext des Buches.
Die Lesung mit Oliver Hilmes beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 9,- Euro (inklusive Imbiss und Getränk). Das Buch ist im März 2011 im Siedler Verlag München erschienen und kostet 24,99 Euro.
Franz Liszt gilt als einer der spannendsten und vielseitigsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Bekannt ist er sowohl als Tastenvirtuose, Dirigent, Pädagoge und Komponist revolutionär solistischer Klaviermusik, Mitbegründer der Neudeutschen Schule, Wegbereiter der Moderne. Zugleich erregte er auch als Freigeist, Frauenschwarm und legendärer Verführer Aufsehen. So finden in dem Buch die bewegten Beziehungsgeschichten mit den adligen Damen Marie d’Agoult und Carolyne von Sayn-Wittgenstein, aber auch viele periphere Amouren breiten Raum.
Oliver Hilmes wurde 1971 in Viersen (Nordrhein-Westfalen) geboren. Er studierte Geschichte, Politik und Psychologie an den Universitäten Marburg, Paris-Sorbonne sowie Potsdam und promovierte über die politische Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Später arbeitete er in der Intendanz der Berliner Philharmoniker. Seit 2003 widmet sich Hilmes vornehmlich seiner publizistischen Arbeit. Bekannt wurde er durch seine Biographien über Alma Mahler-Werfel und Cosima Wagner.
Die Lesung findet im Rahmen einer Kulturreihe statt, die das Hotel Morgenland seit über zehn Jahren zusammen mit der Berliner Buchhandlung Wollschläger organisiert. Karten können unter den Telefonnummern 030 843 889 0 (Hotel Haus Morgenland) oder 030 77 26 93 3 (Buchhandlung Wollschläger) vorbestellt werden. Betreiber des Hotels Morgenland ist die EJF Service und Fürsorge gGmbH, ein Integrationsunternehmen, das auch Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs,
EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978
049/26.08.2011
EJF-Sommer-Cup für Judoka mit und ohne Behinderungen im Diakoniezentrum Heiligensee
EJF-Sommer-Cup für Judoka mit und ohne Behinderungen im Diakoniezentrum Heiligensee
Berlin-Heiligensee. Zum ersten Berliner Sommer-Cup für Judokas mit und ohne Behinderungen lädt das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) für Sonnabend, 3. September, in sein Diakoniezentrum Heiligensee ein. Die Wettkämpfe in der Mehrzweckhalle beginnen um 10.00 Uhr. Ausrichter ist der Budo Club Ken Shiki e.V. Berlin. Mindestgraduierung für die teilnehmenden Judokas ist der weiß-gelbe Gürtel (8. Kyu), nach Absprache auch der weiße Gürtel (9. Kyu).
Gekämpft wird in allen Alters- sowie Gewichts- und Wettkampfklassen, von Judokas mit leichten Behinderungen, die mit Nichtbehinderten trainieren und deren Techniken umsetzen, bis zu Judokas mit schwersten Behinderungen, die Judo mehr als Spielform ausführen. Das Startgeld beträgt 5,- Euro. Vorzulegen ist zudem ein sportärztliches Gesundheitszeugnis, das nicht älter als zwölf Monate sein darf.
Der Judo-Club-Gründer und Trainer Hamdy Mohamed bietet in EJF-Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wie dem Pastor-Braune-Haus in Lankwitz oder dem Diakoniezentrum in Heiligensee ehrenamtlich regelmäßig Judo-Training an. „Judo verleiht auch Menschen mit Behinderungen Selbstvertrauen, fördert ihre Gelenkigkeit und Konzentration und macht ihnen vor allem Spaß“, weiß Mohamed, der in Ägypten für die Nationalmannschaft seines Landes gekämpft hatte und sogar Afrika-Meister geworden war. Seit 1976 lebt er in Deutschland, ist heute selbständiger Gastronomie-Berater.
Das Diakoniezentrum des EJF befindet sich Am Bärensprung 26-46 in 13503 Berlin.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs,
EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978
047/23.08.2011
30 Jahre Lebensraum II im Diakoniezentrum Berlin-Heiligensee
30 Jahre Lebensraum II im Diakoniezentrum Berlin-Heiligensee
In der EJF-Einrichtung werden mehr als 50 Menschen mit schweren geistigen und körperlichen Behinderungen individuell betreut
Berlin-Heiligensee. Auch im Wohnzimmer muss Jürgen P. einen Kopfschutz tragen, um sich beim Fallen nicht zu verletzen. Zusammen mit seiner Betreuerin sitzt er auf der Couch und blättert in einer Zeitschrift. Der 40-jährige Mann redet kaum, bringt seine Stimmung nur mit Lauten zum Ausdruck. Hier, im „Lebensraum II“ im Diakoniezentrum Berlin-Heiligensee, hat Jürgen P. vor zehn Jahren ein neues Zuhause gefunden, weil ihn seine Mutter in der eigenen Wohnung nicht mehr allein betreuen konnte.
Am Sonnabend, 27. August, um 14.00 Uhr feiert die Einrichtung des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) ihr 30-jähriges Bestehen. Der diakonische Träger nennt seine Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen bewusst „Lebensräume“. „Jeder Bewohner wird bei uns individuell nach seinen Fähigkeiten gefördert“, erläutert Leiter Ulrich Gollme. Ein multiprofessionelles Team aus Heilpädagogen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten u.a. betreut die Bewohnerinnen und Bewohner rund um die Uhr. Im „Lebensraum II“ leben Frauen und Männer, die von Geburt an schwere Hirnschädigungen haben, die auch zu verschiedenen körperlichen Behinderungen führen. Zu ihrer Betreuung sind hier rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Vor 30 Jahren hatte das EJF mit der stationären Betreuung von Menschen mit Schwerst-Mehrfach-Behinderungen Neuland betreten. „Der Bedarf war sehr groß“, erinnert sich Gollme. Im damaligen West-Berlin war der Lebensraum II die erste Einrichtung, die sich dieser Männer und Frauen annahm. „Die Eltern von Josephine K. sind von der Nordsee bis zum Schwarzwald gefahren, um einen Wohnplatz für ihre Tochter zu finden“, berichtet der Einrichtungsleiter. Doch auch in Westdeutschland fanden sie nichts. Schließlich konnte die Tochter des Berliner Ehepaares in Heiligensee aufgenommen werden. Josephine, von ihren Betreuern und Mitbewohnern liebevoll Josi genannt, ist eine der ersten Bewohnerinnen vom Lebensraum II. Heute ist sie fast 50 Jahre alt. Dank der besonderen Betreuung hat sie in den vergangenen Jahren gute Fortschritte erzielt. Josi fühlt sich in ihrer Gruppe wohl und freut sich vor allem auf die Ferien, wenn sie mit den anderen für ein paar Tage verreisen kann.
In dem zweigeschossigen Gebäude vom Lebensraum II, das von einer parkähnlichen Gartenanlage umgeben ist, leben heute mehr als 50 Menschen im Alter zwischen 28 und 60 Jahren. Dazu kommen 15 Menschen in zwei weiteren Wohngruppen, die in anderen Häusern im Diakoniezentrum Heiligensee ihr Zuhause haben. Jeder hat einen ganz individuell eingerichteten Wohnbereich. 18 Bewohnerinnen und Bewohner leben schon 30 Jahre im „Lebensraum II“.
2009 war die Einrichtung umgebaut und erweitert worden. Der Umbau war Bestandteil von komplexen Baumaßnahmen im Diakoniezentrum Heiligensee. Dafür hatte die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin einen Zuschuss von insgesamt zwei Millionen Euro bereitgestellt. Weitere Mittel, ohne die das Vorhaben nicht möglich gewesen wäre, stellten die „Deutsche Behindertenhilfe-Aktion Mensch“ e.V., die „Europäische Jugend- und Fürsorgestiftung“ sowie zahlreiche private Spender zur Verfügung.
Der Lebensraum II befindet sich An der Wildbahn 131 in 13503 Berlin-Reinickendorf.
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045/23.08.2011
Wo Kneippen zum Kinderalltag gehört
Wo Kneippen zum Kinderalltag gehört
EJF-Kindertagesstätte „Zwergenland“ in zwei Jahren modellhaft umgestaltet
Berlin. Kneippen schon für die Kleinsten: In der Kindertagesstätte „Zwergenland“ gehören Wassertreten, Arm- und Fußbäder, Kneippgüsse sowie der wöchentliche Saunabesuch zum Alltag. Nach zweijährigen umfassenden Umbau- und Sanierungsarbeiten präsentiert sich die Integrationskindertagesstätte des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in der Hönower Straße 31 (Berlin-Karlshorst) in neuem Glanz. Am Freitag, 26. August, von 13.00 bis 15.00 Uhr wird die Wiedereröffnung gefeiert. Zu den Ehrengästen des Festes gehören u.a. die Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich (Die Linke) sowie die Bundesgeschäftsführerin des Kneipp Bund e.V., Annette Kersting.
Das Ergebnis der Sanierung kann sich sehen lassen. Die Vorderfront des Hauses ist fast vollständig verglast. Jedes Bad verfügt heute über zwei Wassertretbecken sowie Kneippschläuche. Außerdem wurde in der ersten Etage ein großes Kneipp-Erlebnisbad eingerichtet, das unter Aufsicht von bis zu sechs Kindern gleichzeitig genutzt werden kann.
Modernisiert wurden auch die Sauna und der dazugehörige Ruheraum im Untergeschoss des Hauses. Eine ganz besondere Attraktion der Kindertagesstätte, die bereits seit 2002 das Zertifikat des Kneipp-Bund e.V. trägt, ist ihre neue Sommer-Kneippanlage im Freien.
In der Kita „Zwergenland“, die derzeit rund 120 Kinder von der Säuglings- bis zur Vorschulgruppe besuchen, wird die Erziehung zu einer gesunden Lebensweise groß geschrieben. Denn das Gesundheitskonzept von Sebastian Kneipp (1821 – 1897) beschränkt sich längst nicht nur auf Wasseranwendungen. Eine ausgewogene Ernährung gehört unbedingt dazu. Dafür sorgt die Köchin der Kindertagesstätte, die sogar das Brot selbst backt. Für die Essenzubereitung verwendet sie Kräuter und Gemüse aus dem eigenen Kita-Garten, in dem die Kinder auch selbst säen, pflanzen und ernten. Ein spezielles Speiseangebot gibt es für Kinder mit Nahrungsmittelallergien.
Zur Stärkung des Immunsystems der Mädchen und Jungen dient der Freiluftschlaf. In allen Jahreszeiten halten viele Kinder ihren Mittagsschlaf draußen an der frischen Luft. Als Integrationskindertagesstätte leistet die Einrichtung des EJF darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Inklusion von Kindern mit geistigen und körperlichen Behinderungen vom Säuglingsalter an. Für ihre spezielle Förderung steht den Pädagogen ein eigener Therapiebereich zur Verfügung.
Die modellhafte Umgestaltung der Kindertagesstätte „Zwergenland“ wurde mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II – Portfolio Kindertagesstätten, dem Umweltentlastungsprogramm II sowie dem Investitionsprogramm zum bedarfsgerechten Ausbau für unter Dreijährige in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro gefördert. Das EJF steuerte rund 465.000 Euro an Eigenmitteln bei.
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044/22.08.2011
Schultütenfest auf der Familienfarm Lübars
Schultütenfest auf der Familienfarm Lübars
Lübars. Zu Beginn des neuen Schuljahres lädt die Familienfarm Lübars für Sonnabend, 20. August, zum diesjährigen Schultütenfest ein. Um 13.00 Uhr beginnt auf dem Hof der Farm nicht nur für die Erstklässler, sondern auch für deren größere und kleinere Geschwister ein buntes Kinderprogramm. Dazu gehören Geschicklichkeitswettbewerbe wie Kartoffellaufen oder Gummistiefel-Weitwurf. Auf die Gewinner warten kleine Preise.
Außerdem können die Mädchen und Jungen Pony-Reiten oder in der Hüpfburg herumtollen. Im alten Backhaus wird kleinen Entdeckern und Erfindern eine Mitmach-Geschichte unter dem Motto „Wie das Stöckchen zum Spinnrad wurde“ geboten. Darüber hinaus können die Kinder in den Ställen und auf dem Freigelände die Tiere der Farm beobachten. Zu den Attraktionen gehört derzeit eine Glucke, die gerade ihre Küken ausgebrütet hat.
Der Eintritt ist frei. Am Eingang kann eine Spende für Tierfutter entrichtet werden. Das Fest endet um 18.00 Uhr.
Träger der Familienfarm Lübars ist das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF). In der Tenne und auf dem Hof bietet es Veranstaltungen und Aktionen für alle Generationen an.
Die Familienfarm befindet sich in Berlin-Reinickendorf am Rande des Märkischen Viertels, Alte Fasanerie 10, Zufahrt über Quickborner Straße. Zu erreichen ist sie vom S- und U-Bahnhof Wittenau mit den Buslinien X 21 und M 21. Für Autofahrer stehen an der Quickborner Straße Parkplätze bereit.
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043/16.08.2011
Deutsch-polnisches Kunstprojekt auf dem Landhof Arche in Groß Pinnow
Deutsch-polnisches Kunstprojekt auf dem Landhof Arche in Groß Pinnow
Junge Erwachsene mit geistiger Behinderung befassen sich künstlerisch mit Erntebräuchen in beiden Ländern
Groß Pinnow. 28 junge Erwachsene mit geistiger Behinderung aus Schwedt und der polnischen Gemeinde Chojna sind am Dienstag, 16. August, zu einem Kunstprojekt auf dem Landhof Arche in Groß Pinnow zusammengekommen. Bis Sonnabend, 20. August, wollen sie sich künstlerisch mit dem Thema deutsche und polnische traditionelle Sommer- und Erntebräuche auseinandersetzen. Unter Leitung der Berliner Künstlerin und Kunstpädagogin Iris Hillmeister-Becker werden die Frauen und Männer in verschiedenen Techniken Bilder malen und aus unterschiedlichen Materialien Karten, Kränze, Tiere, Blumen gestalten. Zum Abschluss des Projektes werden die angefertigten Kunstobjekte ausgestellt.
Initiator des Kunstprojektes ist das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF), das auch der Träger des Landhofes Arche ist. Ziel des Projektes ist es, junge Menschen mit Behinderungen von beiden Seiten der Oder zusammen zu bringen und mit Mitteln der Kunst eine gemeinsame Sprache zu finden, die über Sprachbarrieren hinweg verbindet. Zugleich sollen sie auf das kulturelle Erbe ihrer jeweiligen Heimat, die stark von den Sitten und Bräuchen des ländlichen Raumes geprägt ist, aufmerksam gemacht werden und sich andererseits mit der Mentalität, Kunst und Folklore des jeweils anderen Landes auseinandersetzen. Neben der Projektarbeit gibt es zahlreiche Freizeitangebote wie gemeinsam Pizza backen, am Lagerfeuer singen oder eine Kremserfahrt. Möglicherweise entstehen auch deutsch-polnische Freundschaften, die das Projekt überdauern werden.
Das Kunstprojekt wird von der Euroregion Pomerania mit Mitteln aus dem EU-Programm INTERREG IV A gefördert. Das EJF erbrachte die Kofinanzierung. Zusammen mit den polnischen Gemeinden Chojna und Debno will der diakonische Träger ein grenzüberschreitendes Netzwerk von deutsch-polnischen Bildungs- und Begegnungsstätten in der Oderregion schaffen. Das Kunstprojekt ist ein Baustein dazu. Die 14 deutschen Teilnehmer kommen aus dem Schwedter Betreuungsverbund „Lebensraum am Waldrand“ für Menschen mit Behinderungen, die 14 polnischen Teilnehmer stammen aus einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen, die von der Stadt Chojna getragen wird.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs,
EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978, oder an Joanna Bürger, Koordinatorin der deutsch-polnischen Arbeit, Mob.: 0175 931 9673.
042/16.08.2011










