Aktuelle Pressemeldungen
Stellungsnahme des Deutsch-Arabischen Zentrums zu „arabischen Kinderdealern“
Berlin. Mit Besorgnis und Bedenken verfolgen wir im Deutsch-Arabischen Zentrum das aktuelle Thema und die Debatte um den Missbrauch von Kindern als Drogendealer, die auf Berliner Straßen und in Bahnhöfen eingesetzt werden. Wir fühlen uns damit direkt betroffen und angesprochen, da wir im Deutsch-Arabischen Zentrum (DAZ), einem gemeinsamen Projekt zwischen dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) und 13 arabischen Vereinen, seit zwei Jahren im Bereich Soziales, Integration und Bildung tätig sind. Hauptaugenmerke unserer Arbeit liegen hierbei auf der Stärkung der Erziehungskompetenz von Familien mit arabischem Hintergrund und Betreuung von straffällig gewordenen Kindern und Jugendlichen.
Aus diesen Gründen sehen wir uns verpflichtet, in Bezug auf die aktuellen Ereignisse, den Verantwortlichen, der Presse und den Betroffenen selbst entgegen zu kommen. Unsere große Befürchtung ist eine Politisierung und Instrumentalisierung der Geschehnisse, anstatt ernsthaft nach einer Lösung zu suchen.
Nach Ansicht der arabischen Vereine innerhalb des DAZ sollen vor allem die kriminellen Männer und Clan-Chefs hinter den Kindern gefasst und bestraft werden. Bei diesem Phänomen der Kinderdealer handelt es sich um wenige Einzelfälle. Die betroffenen Kinder sind selbst Opfer und keine Täter. Das ist eine neue Art von Kindesmissbrauch, mit dem wir uns alle auseinandersetzen müssen.
Die Mitarbeiter und Vereinsvertreter des DAZ beraten sich mit ihrem Kooperationspartner EJF über die Möglichkeiten der Unterbringung dieser straffälligen Kinder in den bereits vorhandenen Heimen des EJF außerhalb Berlins. Außerdem plant EJF derzeit im brandenburgischen Raum eine Einrichtung, in der freiheitsentziehende Maßnahmen möglich sind und deren Mitarbeiter auf die Betreuung von delinquenten Kindern unter 14 Jahren spezialisiert sein sollen. Wir betonen noch einmal, dass der richtige Umgang mit strafmündigen Kindern eine intensive pädagogische Betreuung beinhalten muss.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs,
EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978
49/28.07.2010
Grenzen als Chance
EJF bietet Einrichtungen mit zeitweiliger Verschlussmöglichkeit
Berlin. In der Diskussion um offene und geschlossene Heime für delinquente Kinder unter 14 Jahren hält das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) an seinem über zehn Jahre bewährten Grundsatz „Menschen statt Mauern“ fest. Die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit ist und bleibt eine intensive individuelle Betreuung der Kinder rund um die Uhr durch engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Achtung und Respekt für die jungen Menschen sind die Grundvoraussetzung dieser Arbeit. Grenzen werden nur gesetzt, um Aggressivität und Delinquenz zu stoppen. Dabei bilden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über Erfahrungen in der Arbeit mit sehr schwierigen Kindern verfügen, den Kern des multiprofessionellen und pädagogisch-therapeutischen Teams. Jedes Kind hat seinen Bezugsbetreuer. Der Betreuungsschlüssel ist hoch. In einer Einrichtung für acht Kinder betreut ein pädagogischer Mitarbeiter ca. drei Kinder. Außerdem arbeiten Psychologen, Therapeuten und Hauswirtschaftskräfte in den Wohngruppen. Ständig sind mindestens zwei pädagogische Mitarbeiter gleichzeitig im Dienst.
Die Erfahrung des EJF mit psychisch auffälligen und delinquenten Kindern zeigt in den letzten Jahren, dass die Kinder immer weniger mit pädagogischen Mitteln zu erreichen sind und eine massive Abwehrhaltung gegenüber Hilfen von Außen an den Tag legen. Zugleich stellen die Pädagogen eine zunehmende Aggressivität und vielfältige psychische Störungen bei den Kindern fest, so dass wegen des Schutzbedürfnisses der Allgemeinheit aber auch zum Schutz des einzelnen Kindes, (z. B. bei Missbrauch des Kindes als „Strichjunge“, als Kinderprostituierte oder als Drogendealer) die Möglichkeit bestehen sollte, für eine gewisse Zeit freiheitsentziehende Maßnahmen zu ergreifen.
Dabei geht es nicht darum, die Kinder wegzuschließen oder zu bestrafen sondern pädagogisch auf sie einzuwirken. Freiheitsentziehende Maßnahmen sind daher nur als „letztes, zeitlich möglichst eng zu begrenzendes Mittel“ anzuwenden. Sie dienen in erster Linie dazu, die Kinder und Jugendlichen zur Besinnung kommen zu lassen und so eine Erziehung wieder möglich zu machen. Dabei ist in der Forschung klar, dass freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kinder und Jugendlichen nur dann Erfolg haben können, wenn sie von ihnen selbst als „freiwillige, dem Eigenschutz dienende Maßnahme“ akzeptiert werden.
Auf dem Gelände des ehemaligen Guts Johannesberg in Rauen plant das EJF eine pädagogisch-therapeutische Einrichtung mit vier Wohngruppen für insgesamt 32 psychisch auffällige, teilweise delinquente Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren. Nur eine Wohngruppe davon mit acht Plätzen ist mit der Möglichkeit der freiheitsentziehenden Maßnahmen konzipiert. Es sollen baulich-technische Sicherungen installiert werden, um ein Entweichen der Kinder und Jugendlichen vor allem in der Nacht zu verhindern. Dazu zählen abschließbare Fenster, durchtrittsichere Türen, eine akustische Alarmanlage, die bei unerlaubtem Verlassen der Zimmer während der Nachtruhe anschlägt, Rundgänge durch die Mitarbeiter in der Nacht, ein Notfalltelefon für den diensthabenden Mitarbeiter sowie eine Sofortschaltung zur Polizei.
Darüber hinaus soll in Rauen, einem für diese Zielgruppe ideal geeigneten Gelände, sofern die notwendigen investiven Mittel von rund zwei Millionen Euro aufgebracht werden, ein Antiaggressionsraum, auch Time-Out-Raum genannt, geschaffen werden. Dieser soll dann einbezogen werden, wenn keine pädagogischen Handlungs- und Kriseninterventionsmöglichkeiten mehr greifen und die akute Gefahr besteht, dass das betroffene Kind sich selbst oder andere gefährdet. Eine freiheitsentziehende Maßnahme erfolgt dabei nie ohne pädagogische Begleitung und wird lückenlos dokumentiert.
Der Betreuungsalltag unterscheidet sich in dieser fälschlicherweise als „geschlossen“ bezeichneten, besonders konzipierten Gruppe nicht von den anderen stadtfernen sozialpädagogischen Jugendhilfeeinrichtungen des EJF. Er ist geprägt durch eine engmaschige Tagesstruktur, klare Regeln, verbindliche Absprachen zwischen Pädagogen und Kindern, die strikt eingehalten werden müssen. In der Einrichtung besteht die Pflicht, die Schule zu besuchen. Der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen, mitunter gibt es auch Einzelunterricht. Am Nachmittag werden praktische Tätigkeiten auf dem Gelände und eine sinnvolle Freizeitgestaltung angeboten. Freiheitsentziehende Maßnahmen sind solange wie nötig gerechtfertigt und sollen so schnell wie möglich aufgehoben werden.
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48/26.07.2010
Über eigene Grenzen gehen
Kunst-Austausch-Projekt verbindet Menschen mit geistiger Behinderung aus Berlin und dem polnischen Hajnowka
Berlin. Trommelrhythmen klingen durch den lauen Sommerabend. Im Garten des Falkenberger Jugendgästehauses liegt der Duft von Grillwürstchen in der Luft. „Die Trommel hat ihre eigene Sprache“, sagt Simone Lehmann, Betreuerin im Behindertenhilfe-Verbund Lebensräume Darßer Straße des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF). Schnell hat sie mit einer Gruppe junger Leute mit geistiger Behinderung in den selben Rhythmus gefunden. Darunter sind auch Janine (20) aus Berlin und Adam (17) aus der ostpolnischen Stadt Hajnowka.
Sieben Frauen und Männer mit geistiger Behinderung aus Polen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren sind in der deutschen Hauptstadt zu Gast, um mit sieben Berliner Altersgenossen eine Woche lang künstlerisch tätig zu sein. Von jeder Seite sind auch je drei Betreuerinnen und eine Dolmetscherin dabei. Der Name des Projekts bringt es auf den Punkt: „Kunst ohne Grenzen“.
Das Projekt trage dazu bei, die Städtepartnerschaft zwischen Berlin-Lichtenberg und der Stadt Hajnowka in Polen mit Leben zu füllen, sagt Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich (Die Linke), die sich persönlich ein Bild von der deutsch-polnischen Begegnung macht. Gerade für Menschen mit Behinderungen habe die Erfahrung, bei Fremden in einem anderen Land angenommen zu werden, eine ganz besondere Bedeutung, fügt sie hinzu. Darüber hinaus sieht die Bürgermeisterin in dem Motto „Kunst ohne Grenzen“ noch einen weiteren Sinn: „Die jungen Leute spüren zugleich, wie sie durch unterschiedliche künstlerische Betätigungen ihre eigenen Grenzen überschreiten.“
Die künstlerischen Aktivitäten, die die Jugendkunstschule Berlin den Projektteilnehmern anbietet, sind so vielfältig, wie die jungen Menschen, die sich darin ausprobieren. Janine liebt Bleistiftzeichnungen, Adam findet Linolschnitte und Graphiti-Schablonen ganz toll. Der 17-jährige Pole ist das erste Mal in Berlin. Ihm hat hier bislang eigentlich alles gut gefallen, ganz besonders der Besuch im Zoo. Und obwohl er kein Deutsch spricht, ist sich der junge Mann mit geistiger Behinderung sicher: „Irgendwie kann ich mich schon verständigen.“
Kunst sei für Menschen mit geistiger Behinderung eine unheimlich wichtige Ausdrucksform, vor allem wenn sie Schwierigkeiten haben, sich sprachlich zu artikulieren, betont der Diplom-Sozialpädagoge Michael Schlüter, Leiter der Lebensräume Berlin, Verbund Darßer Straße. Für die Bewohner der Einrichtungen in Berlin und Hajnowka sei die Teilnahme an dem außerschulischen internationalen Austauschprogramm zugleich eine „einmalige Gelegenheit, die Kultur, Lebensweise und die unmittelbaren Lebensbedingungen der Menschen im Nachbarland kennenzulernen“, hebt er hervor.
Gleich nach dem Aufenthalt in Berlin findet der Gegenbesuch der Deutschen in der 22.000 Einwohner zählenden polnischen Stadt an der Grenze zu Weißrussland statt. Schlüter dankt vor allem den Behindertenwerkstätten in Berlin, die durch kurzfristige Freistellungen den deutschen Teilnehmern die Reise ermöglicht haben. Sein Dank gilt zugleich dem Deutsch-polnischen Jugendwerk, dem Berliner Bezirk Lichtenberg und der EJF-Stiftung, die den internationalen Austausch finanziell unterstützen.
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47/20.07.2010
Archiv
Richtfest für Villa Linde in Liepe
Richtfest für Villa Linde in Liepe
EJF schafft für gesundende psychisch kranke Jugendliche neues Zuhause
Liepe. Ein neues Zuhause für acht gesundende psychisch kranke Jugendliche und Heranwachsende schafft das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) im ostbrandenburgischen Dorf Liepe (Kreis Barnim). Auf dem Landhof Liepe wird für die „Villa Linde“, in der die Räume für die therapeutisch-sozialpädagogische Wohngruppe entstehen, am Freitag, 16. Juli, um 11.00 Uhr das Richtfest gefeiert. Bei der Wohngruppe handelt es sich um eine Kooperation des EJF mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Martin-Gropius-Krankenhauses in Eberswalde. Unter dem Motto „Psychisch krank – und trotzdem autonom leben“ sollen es die jungen Menschen hier lernen, mit ihrer Krankheit zu leben und zugleich die Chance erhalten, in der Wohngruppe den Grundstein für ein weitestgehend autonomes Leben in der Zukunft zu legen.
Die Gesamtkosten des Bauprojekts belaufen sich auf rund 736.000 Euro. Das Projekt wird vom Land Brandenburg nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) und LEADER mit einer Summe von rund 552.000 Euro unterstützt. 184.000 Euro setzt das EJF an Eigenmitteln ein. Die Villa Linde soll bis Ende Oktober dieses Jahres fertig gestellt sein.
Konzipiert wurde die Wohngruppe „Villa Linde“ für Jugendliche, die in der Regel zuvor über einen längeren Zeitraum in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Eberswalde vollstationär behandelt worden sind. In ihrem neuen Zuhause sollen sie es nun allmählich lernen, den Alltag außerhalb der Klinik zu bewältigen. Dabei hilft ihnen das integrative soziale Umfeld, das ihnen der Landhof und der Ort Liepe bietet. Sie können sich bei verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten und Freizeitgestaltungen ausprobieren und bewusst wahrnehmen, was ihnen gut tut und ihr Selbstwertgefühl stärkt. Ziel ist es, dass sie in Zukunft wieder in ihrer Familie oder in einer eigenen Wohnung mit Betreuung leben können.
In der „Villa Linde“ erhält jeder Jugendliche und Heranwachsende ein eigenes Zimmer mit Bad und WC. Betreut werden die Bewohner von einem multidisziplinären Team aus Psychotherapeuten und -therapeutinnen, pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Zusatzausbildung, Ergotherapeutinnen und –therapeuten sowie Facharbeitern als Arbeitstrainer. Darüber hinaus stehen ihnen auch Fachkräfte der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Eberswalder Martin-Gropius-Krankenhauses zur Seite. Lehrerinnen und Lehrer des Evangelischen Schulzentrums „Tabaluga“ des EJF in Vierraden bei Schwedt erteilen individuellen Unterricht. Je nach Genesungsstand wird die schrittweise Reintegration in die Schule bzw. die Überleitung in Ausbildung oder Berufsvorbereitung begleitet. Die Einrichtung versteht sich als „Schnittstelle zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe“.
Das EJF hatte den Landhof 2004 von der Gemeinde Liepe übernommen. Hier bietet der diakonische Träger u.a. einen Scheunenladen, eine Festscheune, ein Restaurant und mehrere Ferienzimmer an.
Die „Villa Linde“ befindet sich in 16248 Liepe, Gutshof 1.
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46/14.07.2010
EJF-Frühförder- und Beratungsstelle in Potsdam umgezogen
EJF-Frühförder- und Beratungsstelle in Potsdam umgezogen
Neues Domizil im Havel-Nuthe-Center in Drewitz
Potsdam. Die Frühförder- und Beratungsstelle des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in Potsdam ist umgezogen. Seit 1. Juli hat sie im Havel-Nuthe-Center in Drewitz ihr neues Domizil. Dort ist sie im 2. Obergeschoss zu finden. In direkter Nachbarschaft befinden sich Kinderärzte und therapeutische Praxen. Das macht die Zusammenarbeit einfacher und die Wege für Familien kürzer. Busse und Bahnen halten vor der Tür.
Die neue Adresse lautet: Konrad-Wolf-Allee 1-3, 14480 Potsdam, Havel-Nuthe-Center. Auch die Telefonnummer hat sich geändert. Die Frühförder- und Beratungsstelle ist jetzt unter (0331) 600 60 284 zu erreichen. Die e-mail Adresse ist unverändert fruehfoerderstelle@ejf.de. Ansprechpartnerin ist Ulrike Ehlert.
An die Frühförder- und Beratungsstelle können sich Eltern wenden, die für ihre Kinder Entwicklungsförderung und für sich selbst Beratung suchen. Ein Team aus zehn Pädagoginnen und Therapeutinnen bietet mobile Frühförderung zu Hause und im Kindergarten oder ambulante Frühförderung im Havel-Nuthe-Center an.
Vor 15 Jahren hatte die Einrichtung in Potsdam-West ihre Arbeit aufgenommen. Mit der Zeit wurde das Team immer größer, so dass die Räume nicht mehr ausreichten. Jetzt stehen wieder genügend Räumlichkeiten zur Verfügung. Bis Ende des Jahres soll zur Beratungsstelle noch ein großzügiger Bewegungsraum hinzukommen. Dann können Familien auch vor Ort Bewegungsförderung, Musiktherapie und Elternberatung einzeln oder in kleinen Gruppen in Anspruch nehmen. Es gibt dann Platz für Psychomotorik, Wahrnehmungs-, Sprach- und Spielförderung und für den interdisziplinären Austausch.
Frühförderung ist ein Angebot für Familien mit Säuglingen, Klein- und Vorschulkindern, die in ihrer Entwicklung Unterstützung brauchen. Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Entwicklungsstörungen oder Behinderungen werden gezielt gefördert, die Eltern bekommen Beratung und Unterstützung. Dabei suchen die Frühförderinnen mit Spiel, Bewegung, Dialog und im Alltagsumfeld nach der jeweils passenden Hilfe für das Kind und seine Familie.
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45/06.07.2010
EJF eröffnet in Schwedt neues Zuhause für Menschen mit Behinderungen
EJF eröffnet in Schwedt neues Zuhause für Menschen mit Behinderungen
Aktion Mensch fördert Baumaßnahmen mit 71.000 Euro
Schwedt. Ein neues Zuhause für 16 erwachsene Menschen mit Behinderungen eröffnet das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) am Freitag, 2. Juli, um 10.00 Uhr Am Aquarium 2 in Schwedt. In rund fünfmonatiger Bauzeit sind durch einen Umbau großzügige Küchen- und Wohnzimmerbereiche sowie zehn Einbettzimmer und drei Zweibettzimmer geschaffen worden, die den Anforderungen von Menschen mit Behinderungen gerecht werden. Eine neue Terrasse ermöglicht den direkten Zugang aus dem Wohnbereich in den Garten. Durch diese Baumaßnahmen wurden die Betreuungsbedingungen und die Wohnqualität für die Bewohner verbessert. Im Rahmen der Gebäudesanierung wurden auch die Sicherheitsanlagen der neuen Nutzung angepasst.
Die Kosten der gesamten Baumaßnahmen beliefen sich auf rund 280.000 Euro. Eine Zuwendung von rund 71.000 Euro hat die Deutsche Behindertenhilfe – Aktion Mensch e.V. bereitgestellt.
Die Eröffnung des neuen "Lebensraum am Aquarium" erfolgt im Rahmen des traditionellen Sommerfestes, das die Erwachsenen mit Behinderungen zusammen mit den Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen aus dem Lebensraum an der Oder und den Seniorinnen und Senioren des „Hauses Harmonie“ feiern. Im Rahmen des Betreuungsverbundes der Lebensräume Uckermark betreibt das EJF in Schwedt derzeit fünf stationäre Einrichtungen sowie vier ambulante Angebote, in denen insgesamt rund 117 Menschen mit Behinderungen betreut werden.
Die neue Wohnstätte befindet sich Am Aquarium 2 in 16303 Schwedt.
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44/29.06.2010
Potsdamer Kinderheim „Eva Laube“ feiert 60-jähriges Jubiläum
Potsdamer Kinderheim „Eva Laube“ feiert 60-jähriges Jubiläum
Oberbürgermeister Jann Jakobs sagt Teilnahme am Fest zu
Einrichtung des EJF betreut heute mehr als 70 Kinder und Jugendliche an mehreren Standorten in Potsdam und der Stadt Brandenburg
Potsdam. Das Kinderheim „Eva Laube“ in Potsdam begeht am Sonntag, 4. Juli, sein 60-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass lädt die Einrichtung des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) von 13.00 bis 17.00 Uhr zu einem Fest für die ganze Familie in den Garten ihres Stammhauses in der Stubenrauchstraße 12 – 14 ein. Als Ehrengäste werden die Fraktionsvorsitzende der Brandenburger CDU, Dr. Saskia Ludwig, der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) sowie der bekannte Filmregisseur und Drehbuchautor, Oskar-Preisträger Volker Schlöndorff erwartet. Eröffnet wird das Fest mit Grußworten des EJF-Vorstandsvorsitzenden Siegfried Dreusicke und der Leiterin der Einrichtung, Helga Hübner.
1950 wurde das Kinderheim als Einrichtung der Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften der DDR gegründet. Bis 1964 lebten hier vorwiegend Kinder, deren Eltern studierten, sich im Ausland aufhielten oder als Schauspieler der damaligen DEFA in Potsdam arbeiteten. Nach dem Bau der Mauer 1961 befand sich das Kinderheim plötzlich im „Grenzgebiet“ und konnte nur noch mit einem Passierschein betreten werden. 1965 übernahm die Stadt Potsdam die Trägerschaft für das Kinderheim. Aufgenommen wurden Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet sowie dem damaligen Bezirk Potsdam. 1981 wurde der Einrichtung der Name „Eva Laube“ verliehen. Eva Laube (1910 -1968) war eine Krankenschwester und kommunistische Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime, die in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Birkenau das Leben vieler Menschen gerettet und sich vor allem um die Betreuung von Kindern verdient gemacht hatte.
1993 kam das Kinderheim „Eva Laube“ zum Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF). Neben dem Kinderheim „Zum großen Fenster“ in Sacrow war es die erste Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, die das EJF in Potsdam übernahm und somit zugleich der Anfang für ein starkes diakonisch-soziales Engagement des Trägers in der brandenburgischen Landeshauptstadt.
In den folgenden Jahren entwickelte sich das Kinderheim zum Kinder- und Jugendhilfeverbund „Eva Laube“ des EJF mit mehreren Standorten in Potsdam (u.a. Stubenrauchstraße, Brauhausberg, Kastanienallee, Sellostraße, Sacrow und Wiesenhof) sowie in der Stadt Brandenburg. Insgesamt werden von den qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern derzeit 71 Kinder und Jugendliche betreut. Das Spektrum reicht von der Regelgruppe mit angeschlossenem Trainingswohnen über das gemeinsame Wohnen mit einer Erzieherin sowie das Betreute Einzelwohnen und einer Wohngruppe mit therapeutischem Mehrbedarf bis zum Wohnen für Mutter und Kind. Ziel der pädagogischen Arbeit ist die Rückführung der betreuten Kinder in die Herkunftsfamilien oder bei Jugendlichen eine Verselbständigung. Immer wieder werden auch neue Wege beschritten. Ein Beispiel dafür ist das seit 2006 erfolgreich laufende Projekt zur vorübergehenden Krisenunterbringung von Kindern in Zusammenarbeit mit dem ambulanten Träger „Potsdamer Betreuungshilfe e.V.“ und dem Potsdamer Jugendamt.
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43/28.06.2010
Kinder erleben mit allen Sinnen die Familienfarm Lübars
Kinder erleben mit allen Sinnen die Familienfarm Lübars
Theater Morgenstern bietet Sinnesparcours, Handwerkerkurse und Theateraufführung an
Lübars. Bis zu 170 Kinder aus Berlin und dem Umland im Alter von sechs bis neun Jahren tummeln sich in diesen Tagen auf der Familienfarm Lübars. Mit dem Theater Morgenstern erfahren sie hautnah und mit allen Sinnen das Leben auf einem typischen märkischen Bauernhof. Bei einem Sinnesparcours, den die Theatergruppe auf der Farm vorbereitet hat, können die Mädchen und Jungen durch Riechen, Tasten und Schmecken ein Gefühl für bäuerliches Leben bekommen. Zudem werden handwerkliche Kurse in Butterherstellung, im Backhaus, beim Tischler, Besenbinder oder Imker angeboten. Sie können darüber hinaus Kupfer treiben lernen, einen kleinen Pferdekurs absolvieren sowie beim Korbflechter und in der Filzwerkstatt mitarbeiten. Und natürlich wird in der authentischen Umgebung auch Theater gespielt. „Findus und der Hahn im Korb“ heißt das Stück. Dabei handelt es sich um Sven Nordqvists Geschichte vom Kater Findus, der bislang der Mittelpunkt des Hofes war und nun sauer ist, weil ihm der Hahn Caruso die Show stiehlt.
Für Vertreter der Medien besteht die Möglichkeit, die Kinder auf der Farm zu begleiten und über deren Erlebnisse zu berichten. Vorherige Anmeldung erbeten unter: 030 843 889 78 oder 0172 380 4550.
Das Programm, das für Schulklassen der Stufen 1 bis 3 von Montag bis Freitag angeboten wird, läuft noch bis zum 5. Juli. Schulklassen mit kurzer Anreise werden von 9.00 Uhr bis 9.45 Uhr über den Hof geführt, wobei sie zugleich den Sinnesparcours absolvieren. Von 10.00 bis 10.20 Uhr erleben sie den ersten Teil der Theateraufführung. Von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr können die Kinder einen der bäuerlichen Handwerkskurse besuchen. Zum Mittag gibt es Plinsen (Eierkuchen) aus Urgroßmutters Küche oder Nudeln mit Tomatensauce. Von 12.50 bis 13.30 Uhr wird der zweite Teil des Theaterstücks aufgeführt. Für Schulklassen mit einer langen Anreise gibt es anschließend den Hofrundgang.
Der Bauernhof auf der Familienfarm Lübars wird traditionell betrieben. Hier können Kühe, Schweine, Ziegen, Schafe, Pferde, Esel, Enten, Gänse, Hühner, Kaninchen und auch Bienen in artgerechter Haltung beobachtet werden. Die Familienfarm Lübars gehört zum Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF), einem diakonischen Träger von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Altenhilfe sowie Kindertagesstätten und Beratungsstellen. Neben der Familienfarm Lübars betreibt das EJF auch den Landhof „Arche“ in Groß Pinnow sowie den Landhof Liepe im Landkreis Barnim.
Das Theater Morgenstern besteht seit 1994 und hat seine Spielstätte im Rathaus Berlin-Friedenau. Im Frühling und Sommer unternimmt es so genannte Theaterausflüge an authentische Orte in Berlin und der Umgebung. Das Theaterensemble unter der Leitung von Daniel Koch und Pascale Senn Koch versteht sein Engagement zugleich auch als theater- und kunstpädagogisches Angebot für Schüler im Grundschulalter.
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42/22.06.2010
Erste Kinderschutzseminare für Berliner Sportvereine starten
Erste Kinderschutzseminare für Berliner Sportvereine starten
Gemeinsame Erklärung von EJF und Landessportbund wird in die Tat umgesetzt
Berlin. Nachdem die Vereinbarung einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Landessportbund Berlin (LSB), der Sportjugend Berlin und dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) in Kinderschutzfragen abgeschlossen wurde, findet nun die erste Fortbildungsveranstaltung zu dieser Problematik statt. Am Mittwoch, 9. Juni, um 17.30 Uhr beginnt in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin die Seminarreihe, die aus insgesamt drei Blöcken zu je drei Stunden besteht. Durchgeführt wird sie von der EJF-Beratungsstelle Kind im Zentrum (KiZ). Kinderschutz-Expertinnen und –Experten von KiZ werden Schulungen für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berliner Sportvereinen vornehmen. Die Fortbildung soll zu einem verstärkten Schutz von Kindern vor Vernachlässigung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch beitragen. Das Interesse der Sportvereine an diesen Fortbildungsveranstaltungen ist sehr groß.
Wie es in der gemeinsamen Erklärung des LSB, der Sportjugend Berlin und dem EJF heißt, übernähmen die Sportvereine in vielfacher Weise Verantwortung für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen und seien sich dieser Verantwortung bewusst. „Wir tragen Sorge für den Kinderschutz und unterlassen alle Anlässe und Handlungen, die das Kindeswohl gefährden“, wird darin betont.
Der erste Seminarblock wird sich mit dem Erkennen von Kindesmissbrauch und –misshandlung sowie der Einschätzung des Gefährdungsrisikos befassen. Beim zweiten Seminarblock am 16. Juni soll es u.a. um rechtliche Grundlagen, Kinderschutzkonzepte der Vereine und das Kennenlernen des Netzwerkes Kinderschutz in Berlin gehen. Vorgehensweisen bei Verdachtsfällen von sexuellem Missbrauch und der Umgang mit Kindesmisshandlung im Konfliktfall sind Schwerpunktthemen des letzten Seminarblocks am 30. Juni.
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40/07.06.2010
Diakonisch-sozialpädagogisches Zentrum „Am Talsand“ lädt zum Sommerfest ein
Diakonisch-sozialpädagogisches Zentrum „Am Talsand“ lädt zum Sommerfest ein
EJF-Einrichtungen Kita „Weg ins Leben“, Wohngruppe „Oase“ und Beratungsstelle „impuls...“ öffnen ihre Türen
Schwedt. Zu seinem diesjährigen Sommerfest lädt das Diakonisch-sozialpädagogische Zentrum „Am Talsand“ in Schwedt für Sonnabend, 19. Juni, in den Garten der Kindertagesstätte „Weg ins Leben“, der Wohngruppe „Oase“ und der Beratungsstelle „impuls…“ in den Hanns-Eisler-Weg 2 und 3 ein. Dabei besteht die Möglichkeit, die im Stadtzentrum gelegenen Einrichtungen des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) kennen zu lernen. Das traditionelle Fest, das in diesem Jahr zum ersten Mal nicht am Hauptsitz des Diakonisch-sozialpädagogischen Zentrums stattfindet, beginnt um 14.00 Uhr. Als Ehrengäste werden der Landrat des Kreises Uckermark, Dietmar Schulze (SPD), der Bürgermeister der Stadt Schwedt, Jürgen Polzehl (SPD) sowie der Vorstandsvorsitzende der EJF gemeinnützigen AG, Siegfried Dreusicke, und Aufsichtsratsmitglied Hans-Jürgen Krödel erwartet.
Auf dem Programm stehen zahlreiche Spiel-, Sport- und Unterhaltungsangebote vor allem für Kinder und Jugendliche. Sie können sich u.a. auf einer Hüpfburg, einem Trampolin, beim Torwandschießen, bei einer Tauschbörse oder beim Ponyreiten vergnügen. Auch ein Märchenerzähler hat sich angesagt. Die Hauptattraktion ist die Möglichkeit, eine Garagenwand mit Graffiti zu besprühen. Darüber hinaus wird der Sozialladen des EJF „Klimbim“ an einem Stand seine Waren anbieten.
Die Kindertagesstätte „Weg ins Leben“ besuchen derzeit 149 Kinder im Alter von acht Wochen bis zur Beendigung der Grundschule. Der Name „Weg ins Leben“ symbolisiert das Konzept der Einrichtung. Dabei handelt es sich um eine Integrations-Kita, in der Kinder mit und ohne Behinderung, vor allem mit Sprachbehinderungen, gemeinsam betreut werden. Daraus ergeben sich für die Kinder vielfältige soziale Erfahrungsmöglichkeiten.
In der Wohngruppe „Oase“ werden bis zu neun Kinder und Jugendliche pädagogisch- therapeutisch betreut, die seelisch behindert oder von seelischer Behinderung bedroht sind. Sie stammen in der Regel aus schwierigen familiären Verhältnissen, haben teilweise Gewalt erfahren und weisen starke Entwicklungsstörungen und –verzögerungen auf. In der Einrichtung erlernen sie einen strukturierten Tagesablauf, werden wieder an die Schule herangeführt oder absolvieren ein Arbeitstrainingsprogramm.
In der Beratungsstelle „impuls…“ für Familie, Jugend und Erziehung arbeitet ein Team aus Diplompsychologen, Diplomsozialpädagogen und Sozialarbeitern. Sie bieten kompetente Beratung für Eltern und Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche sowie Fachkräfte aus dem psychosozialen und pädagogischen Bereich an. Besprochen werden können alle Probleme in der Familie wie Fragen zur Entwicklung der Kinder, Fragen zur Partnerschaft, Trennung, Scheidung und dem Umgangsrecht sowie Fragen der allgemeinen Lebensbewältigung. Zudem hält die Beratungsstelle präventive Angebote für Schulklassen, Eltern und anderer Interessierte bereit. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und bei Bedarf anonym.
Das EJF ist in der Uckermark seit Anfang der 90-er Jahre ganz besonders engagiert. Mit seinen zahlreichen Einrichtungen der Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe und Altenhilfe, Beratungsstellen, Kindertagesstätten, dem Evangelischen Schulzentrum Tabaluga und dem Landhof Arche in Groß Pinnow gehört der diakonische Träger zu den größten Arbeitgebern in der Region. Das Diakonisch-sozialpädagogische Zentrum „Am Talsand“ in Schwedt bietet seit über 25 Jahren mehr als 15 stationäre und teilstationäre Einrichtungen für Kinder und Jugendliche an, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihrer Familie leben können oder wollen. Gemeinsam werden hier neue Lebensperspektiven für die Kinder und Jugendliche entwickelt.
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41/17.06.2010
Evangelisches Schulzentrum Tabaluga in Vierraden lädt zu Schulfest ein
Evangelisches Schulzentrum Tabaluga in Vierraden lädt zu Schulfest ein
An Ganztagseinrichtung lernen derzeit 170 Schülerinnen und Schüler
Schwedt. Das Schulzentrum Tabaluga des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in Vierraden bei Schwedt lädt für Mittwoch, 9. Juni, zum Schulfest ein. Ab 9.00 Uhr bieten Schüler und Lehrer der Ober- und Grundschule ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Erwachsene an. So besteht die Möglichkeit, die Schule zu besichtigen, künstlerische Arbeiten von Schülerinnen und Schülern zu betrachten sowie im Café mit Pädagogen und Schulkindern zu plaudern.
Für Kinder und Jugendliche finden von 9.00 bis 10.00 Uhr auf dem Schulhof Sportwettkämpfe statt. In der Bibliothek können sich Mädchen und Jungen der Klassenstufen eins bis fünf am Vormittag an einem Wissens-Quiz beteiligen. Außerdem spielen Tabaluga-Schülerinnen und –Schüler ihren Besuchern ein Theaterstück vor. Am Nachmittag sind Spaß und Unterhaltung an Bastelständen, beim Wasserflaschentest, Büchsenwerfen, Dart, an der Negerkussmaschine oder auf der Hüpfburg angesagt.
In dem evangelischen Schulzentrum lernen derzeit 170 Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse. Das Besondere der Ganztagsschule besteht darin, dass hier auch Schülerinnen und Schüler mit Lern-, Leistungs- und Entwicklungsbeeinträchtigungen, sonderpädagogischem Hilfebedarf, sozial-emotionalen Störungen und Schulverdrossenheit integriert werden. Der Unterricht wird in Kleingruppen und nach dem Rahmenlehrplan der Oberschulen im Land Brandenburg erteilt. Die Schülerinnen und Schüler werden individuell gefördert. Einen großen Raum nehmen die Projektarbeit und das praxisorientierte Lernen ein. Ziele sind die Schulabschlüsse der Oberschule zu schaffen, bei den Kindern und Jugendlichen eine Schul- und Arbeitsreife auszuprägen, sie bei der Lebens- und Berufsorientierung zu unterstützen und schwierige Schülerinnen und Schüler zu reintegrieren. Die Schule steht vor allem für Toleranz, Achtung und Akzeptanz des Anderen, gegenseitige Unterstützung und gemeinschaftliche Aktivitäten. Die Bildungseinrichtung ist eine anerkannte Ersatzschule im Land Brandenburg.
Das Schulzentrum Tabaluga befindet sich in der Schwedter Straße 4 in 16303 Vierraden.
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39/04.06.2010
EJF-Jahresfest mit Thema „Ehrenamt“ im Diakoniezentrum Heiligensee
EJF-Jahresfest mit Thema „Ehrenamt“ im Diakoniezentrum Heiligensee
Berlin. Unter dem Motto „Ist doch Ehrensache – Soziale Arbeit braucht das Ehrenamt“ feiert das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) am Sonntag, 13. Juni, im Diakoniezentrum Heiligensee sein traditionelles Jahresfest. Es beginnt um 11.00 Uhr mit einem Gottesdienst auf dem Marktplatz, den die neue Pfarrerin des EJF, Cornelia von Uckro, und der Pfarrer Volker Lübke von der evangelischen Matthias-Claudius-Kirchengemeinde gestalten werden. Anschließend werden langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des EJF mit dem Kronenkreuz der Diakonie geehrt. Die Festrede zum diesjährigen EJF-Jahresfest hält der Berlin-Reinickendorfer Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU).
Zum Jahresfest, das zu den größten Veranstaltungen in Berlin-Heiligensee zählt, rechnet das EJF wieder mit bis zu 5.000 Besuchern.
Ab 12.30 Uhr erwartet die Besucher auf der Hauptbühne auf dem Marktplatz sowie an anderen Plätzen im Diakoniezentrum ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm für alle Generationen zum Zuschauen und Mitmachen. Geboten werden u.a. Musik mit der Martin Stempel Bigband sowie der Jabuti Band mit südamerikanischen Klängen, Clown-Auftritte, Spiele für Kinder und eine große Tombola mit attraktiven Preisen. Zu den Highlights auf der Bühne gehört der Auftritt von jungen Tänzerinnen und Tänzern der Tanzschule „Step & Dance“ aus Altlandsberg. Sie belegten im vergangenen Jahr Platz 4 der deutschen Meisterschaft. Mit ihrem Programm – einer Mischung aus Hip Hop und Dancefloor – nehmen sie auch in diesem Jahr wieder am bundesweiten Meisterschaftswettbewerb teil. Ein weiterer Höhepunkt des Jahresfestes im Jahr der Fußballweltmeisterschaft ist das Kleinfeld-Fußballturnier für Kinder und Jugendliche auf dem Sportplatz, an dem sich etwa zehn Mannschaften beteiligen werden.
Ab 13.30 Uhr werden Führungen durch das Diakoniezentrum sowie das Service-Haus und die „Lebensräume“, die Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, angeboten. Um 16.00 Uhr erfolgt die Ziehung der Tombolapreise. Gegen 17.00 Uhr endet das Fest.
An zahlreichen Ständen präsentieren sich beim Jahresfest auch alle Arbeitsbereiche des EJF, darunter Einrichtungen für Kinder- und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, alte Menschen sowie Kindertagesstätten, Beratungsstellen und das Deutsch-Arabische Zentrum. Der diakonische Träger betreibt in mehreren Bundesländern rund 90 Einrichtungen mit insgesamt knapp 3.000 Mitarbeitern. Im Diakoniezentrum Heiligensee, einem „Mehrgenerationen-Dorf“ im Norden Berlins, leben und arbeiten rund 1.500 Menschen. In Reinickendorf ist das EJF darüber hinaus Träger von zwei Kindertagesstätten im Märkischen Viertel, der ambulanten Jugendhilfeeinrichtung „Hera“ in der Schlieperstraße sowie der Familienfarm Lübars.
Das Diakoniezentrum befindet sich in Berlin-Heiligensee, Keilerstraße 19. Verkehrsverbindungen: Autobahn A 100, Richtung Hamburg, Ausfahrt Schulzendorfer Straße, mit der S 25 bis S-Bahn-Station Schulzendorf, oder mit der U 6 bis Endstation Alt-Tegel und dann mit Bus 124 Richtung Alt-Heiligensee, Haltestelle „Diakoniezentrum“.
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EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978
36/01.06.2010
Gründung des Berliner Landesverbandes von „Pro Deutschland“ findet nicht im Hotel Morgenland statt
Gründung des Berliner Landesverbandes von „Pro Deutschland“ findet nicht im Hotel Morgenland statt
Berlin. Das Gründungstreffen des Berliner Landesverbandes der „Bürgerbewegung pro Deutschland“ wird nicht im Hotel Morgenland in Berlin-Lichterfelde stattfinden. „Es stehen keine freien Räume zur Verfügung“, erklärte der Betreiber des Hotels, die EJF Service und Fürsorge gemeinnützige GmbH am Donnerstag, 03. Juni, in Berlin. Die EJF Service und Fürsorge gemeinnützige GmbH ist eine Tochtergesellschaft des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF). Der diakonische Träger EJF ist auch Mitinitiator des Deutsch-Arabischen Zentrums in Berlin-Neukölln und leistet darüber hinaus aktive Integrationsarbeit mit jugendlichen Migranten.
Die „Bürgerbewegung pro Deutschland“ hatte nach internen Informationen aus Parteikreisen geplant, ihren Landesverband „Pro Berlin“ am 5. Juni im Hotel Morgenland zu gründen. Mit diesem Verband wolle „pro Deutschland“ dann zu den Berliner Abgeordnetenhauswahlen im kommenden Jahr antreten, hieß es. Nach eigenen Angaben versteht sich die Bürgerbewegung als „politische Vereinigung von Menschen, die den abendländischen Charakter Deutschlands bewahren wollen“.
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38/03.06.2010
KiZ und neuhland erhalten Erlös von Charity-Event „Helfen macht stark“
KiZ und neuhland erhalten Erlös von Charity-Event „Helfen macht stark“
Andreas Marquardt übergibt Spendenscheck in EJF-Beratungsstelle für sexuell missbrauchte Kinder und deren Familien
Berlin. Die Beratungsstelle Kind im Zentrum (KiZ) des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) und die Kinderschutz-Einrichtung neuhland e.V. erhalten den Erlös der diesjährigen Charity-Veranstaltung der Initiative „Helfen macht stark“. Der bekannte Berliner Kampfsportchampion Andreas Marquardt, der der Initiator der Aktion ist, übergibt am Freitag, 4. Juni, um 9.30 Uhr in den Räumen der Beratungsstelle KiZ, Neue Schönhauser Straße 16, in 10178 Berlin zwei Spendenschecks in Höhe von jeweils 5.000 Euro.
Die Beratungsstelle Kind im Zentrum (KiZ) des EJF hat sich auf die Betreuung und therapeutische Hilfe für sexuell missbrauchte Kinder und deren Familien spezialisiert und leistet auf diesem Gebiet eine für ganz Deutschland beispielgebende Arbeit. Die Einrichtung neuhland e.V. betreut Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihres Umfeldes oder ihrer familiären Situation mit traumatischen Erfahrungen konfrontiert und suizidgefährdet sind.
Im Rahmen seiner Initiative „Helfen macht stark“ hatte Marquardt, Mitautor des Buches „Härte“, am 01. Mai in das Berliner Maritim-Hotel eingeladen und seinen Gästen ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geboten. Dazu zählten Live-Auftritte von Brandon Stone, Gadah Al-Akel und dem erst elfjährigen Kinderstar Gabriel Sculer sowie der Auftritt von Marquardts Kinderkarategruppe. Bei einer Tombola konnten attraktive Preise gewonnen werden. Den Tombola-Erlös hat Marquardt für Kinder und Jugendliche bestimmt, die misshandelt, vernachlässigt oder sexuell missbraucht wurden.
Marquardt hatte in seiner Kindheit viele traumatische Erlebnisse. In den 70er und 80er Jahren war er ein weltweit bekannter und erfolgreicher Kampfsportler. Heute unterrichtet er in seinem Sportstudio in Berlin-Neukölln Kinder in Karate. Gemeinsam mit dem Therapeuten Jürgen Lemke brachte Marquardt vor einigen Jahren das autobiographische Buch „Härte“ heraus.
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37/02.06.2010
EJF-Jugendhilfeeinrichtung „Haus am See“ in Julienwalde begeht zehnjähriges Bestehen
EJF-Jugendhilfeeinrichtung „Haus am See“ in Julienwalde begeht zehnjähriges Bestehen
Stadtfern werden psychisch auffällige, delinquente Kinder betreut
Schwedt. Die Jugendhilfeeinrichtung des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) „Haus am See“ in Julienwalde bei Landin (Uckermark) begeht am Sonnabend, 5. Juni, ihr zehnjähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier beginnt um 10.00 Uhr. Erwartet werden Gäste aus Lokalpolitik, Wirtschaft und Gesellschaft.
In der stadtfernen Einrichtung leben derzeit in vier Gruppen insgesamt 18 psychisch auffällige, delinquente Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren. Sie haben in der Regel bereits verschiedene pädagogische oder kinderpsychiatrische Einrichtungen durchlaufen und können die Folgen ihrer delinquenten Handlungen nicht absehen. In Julienwalde erhalten sie die Chance, mit pädagogischer Betreuung ein Leben ohne Straftaten zu erlernen. Die Aufenthaltsdauer im „Haus am See“ liegt bei durchschnittlich zwei Jahren. In dieser Zeit gehen die Betreuer intensiv auf jeden Einzelnen ein. Es gibt zahlreiche therapeutische Angebote für einzelne Kinder, Gruppen oder Familien. Für Elternbesuche steht auf dem Gelände ein Bungalow zur Verfügung.
Die Kinder und Jugendlichen, die teilweise monatelang keine Schule mehr besucht hatten, werden in Julienwalde vor Ort einzeln oder in kleinen Gruppen unterrichtet. Zudem erlernen sie einen geregelten, klar strukturierten Tagesablauf. Das von Wald umgebene, rund zehn Hektar große Gelände bietet viel Platz für Spiel, Sport und sogar die Haltung von Tieren. Ebenso werden hier auch Arbeitstrainingsprogramme unter Anleitung von Facharbeitern durchgeführt. In die Einrichtung kommen die Kinder und Jugendlichen auf Empfehlung der Jugendämter. In den vergangenen zehn Jahren wurden im „Haus am See“ in Julienwalde bereits über 120 Kinder und Jugendliche betreut.
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35/01.06.2010
Rotary-Club Berlin-Alexanderplatz spendet Mutter-Kind-Haus vom EJF 1.326 Euro
Rotary-Club Berlin-Alexanderplatz spendet Mutter-Kind-Haus vom EJF 1.326 Euro
Berlin. Der Rotary-Club Berlin-Alexanderplatz hat dem Mutter-Kind-Haus „Jörg Sommerlath“ eine Spende in Höhe von 1.326 Euro zur Verfügung gestellt. Von dem Geld wurden Kinderstühle, Bobby-Cars, Dreiräder, eine neue Rutsche, Instrumente und eine Fühltafel gekauft. Diese Geschenke wurden am Sonnabend, 29. Mai, von Mitgliedern des Rotary Clubs sowie dessen Jugendorganisation Rotaract Club der Einrichtung des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in der Goethestraße 4 – 6 in Berlin-Lichterfelde feierlich übergeben.
Bereits Mitte 2009 hatte der gerade gegründete Rotaract Club Berlin Alexanderplatz Kontakt zum Mutter-Kind-Haus des EJF aufgenommen. Inzwischen hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt. Bei einem ersten Sonntags-Brunch im vergangenen Jahr mit Müttern, Kindern, Partnern und Vätern wurden Wünsche für Aktivitäten an die Rotaract-Mitglieder herangetragen. Seither hat der Club Müttern und Kindern aus dem „Jörg-Sommerlath“-Haus schon einen Zoo-Besuch, einen Laternen-Umzug und den Besuch eines Eishockey-Spiels der Berliner Eisbären sowie eines Basketball-Spiels von ALBA Berlin ermöglicht.
Der Rotaract Club Berlin-Alexanderplatz ist im Mai 2009 durch den gleichnamigen Rotary Club ins Leben gerufen worden und ist der jüngste aktive Club der rotarischen Familie in Berlin. Rotaract ist eine in den 60-er Jahren von Rotary International ins Leben gerufene Jugendorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, bei jungen Menschen die Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein, internationalem Geist in Verbindung mit ethischen Grundsätzen zu fördern.
Im Mutter-Kind-Haus in der Goethestraße leben derzeit zwölf zum Teil minderjährige Frauen mit ihren Kindern. Sie werden hier rund um die Uhr betreut und erhalten praktische Anleitungen und Hilfestellungen bei der Strukturierung ihres Alltags, der Haushaltsführung sowie bei der Förderung der Entwicklung ihrer Kinder. Zur Verselbständigung leben weitere sieben Mütter mit ihren Kindern in Zwei-Zimmerwohnungen, die vom Träger angemietet sind. Das Haus trägt den Namen des verstorbenen Bruders der schwedischen Königin Silvia, Jörg Sommerlath.
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32a/31.05.2010
„EinsteinKids“ gewinnen „Quiz on Tour“ in Potsdam
„EinsteinKids“ gewinnen „Quiz on Tour“ in Potsdam
Potsdam. Der Kinderclub „Einsteinkids“ des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) hat das „Quiz on Tour“ in Potsdam gewonnen. Bei dem Kinderquiz, an dem sich mehrere Kinder- und Jugendclubs der brandenburgischen Landeshauptstadt beteiligt hatten, erzielten die „EinsteinKids“ in nur 26 Minuten insgesamt 126 Punkte und belegten damit den ersten Platz bei den Kinderclubs. Zweiter wurde der Kinderklub „Unser Haus“ mit 124 Punkten in 32 Minuten. Die mögliche Gesamtpunktzahl, die bei allen richtigen Antworten hätte erreicht werden können, lag bei 135 Punkten.
Mit seinem selbst entwickelten und programmierten Ratespiel für Kinder und Jugendliche verschiedenen Alters tourt Quizmaster Uwe Eitner aus dem thüringischen Niederorschel bereits seit 2007 durch die Lande, vor allem durch die neuen Bundesländer. Das KidsQuiz für Kinder von acht bis elf Jahren, zu dem die Potsdamer Kinderclubs unlängst gegeneinander angetreten waren, besteht aus 15 verschiedenen Wissensgebieten. Bei einem Spiel sind 60 Fragen zu beantworten, die per Zufallsgenerator aus einem Pool von 900 Fragen ermittelt werden. Pro Themenbereich werden vier Fragen gestellt. Für richtige Antworten gibt es zwei Punkte, für nicht oder falsch beantwortete Fragen keinen Punkt. Werden alle vier Fragen eines Themenbereichs richtig beantwortet, erhält die Gruppe einen Bonuspunkt. Zu den Themen zählen u.a. Märchen, Heimat, Musik, Natur, Sport, Reisen und Entertainment.
Die Angebote des Kinderclubs „Einsteinkids“ richten sich an Kinder des Stadtteils Potsdam-West, die einen offenen Treffpunkt, Beratung oder Anleitung in ihrer Freizeit suchen. Ziel dieses Kinderclubs ist es, spielerisch die Umwelt der Kinder durch Experimentieren, Forschen und künstlerische Aktionen zu begreifen. Der Kinderclub ist Dienstag bis Freitag von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr sowie einmal monatlich ganztägig am Samstag geöffnet. Im Durchschnitt besuchen den Kinderclub zehn bis 20 Kinder im Alter von neun bis 14 Jahren.
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33/27.05.2010
Pascale Hugues liest im Hotel Morgenland aus neuem Buch „In den Vorgärten blüht Voltaire"
Pascale Hugues liest im Hotel Morgenland aus neuem Buch „In den Vorgärten blüht Voltaire"
Berlin. Aus ihrem neuen Buch „In den Vorgärten blüht Voltaire“ liest die französische Journalistin Pascale Hugues am Dienstag, 01. Juni, und Mittwoch, 02. Juni, im Hotel Morgenland in Berlin-Lichterfelde, Finckensteinallee 23-27. Wie aus dem Untertitel „Eine Liebeserklärung an meine Adoptivheimat“ hervorgeht, handelt es sich dabei um fein beobachtete und liebevoll aufgezeichnete Alltagsgeschichten aus Berlin, der Wahlheimat der Autorin.
Beginn der Lesungen ist jeweils 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 8,- Euro, inklusive Imbiss und Getränk.
In dem Buch werden die schönsten Texte veröffentlicht, die die Autorin in den vergangenen Jahren in ihrer Kolumne „Mon Berlin“ im Berliner „Tagesspiegel“ geschrieben hat. Die Themen sind so vielfältig und facettenreich wie der Berliner Alltag. Zusammen ergeben sie ein hinreißendes Porträt der deutschen Bundeshauptstadt. „Die wahre Exotik wartet an meiner Türschwelle, im Treppenhaus, im Hinterhof, am Ende meiner Straße“, schreibt die Französin Pascale Hugues, die seit über 20 Jahren in Berlin lebt. Und was es mit Voltaire in den Vorgärten auf sich hat, ist leicht erklärt: Der große Schriftsteller und Philosoph der europäischen Aufklärung soll ein ausgesprochenes Faible für Gartenkunst gehabt haben. „Die Berliner scheinen Voltaire zu ihrem Guru erkoren zu haben“, legt Pascale Hugues überzeugend dar. „Auf ihren Bürgersteigen pflanzen sie Rabatten aus Stiefmütterchen, lassen Klematisbögen die Bäume hinaufranken und Gartenzwerge gleich familienweise aufmarschieren.“
Das Buch ist erst im Mai 2010 bei Rohwolt Taschenbuch erschienen, umfasst 220 Seiten und kostet 12,- Euro.
Pascale Hugues wurde 1959 in Straßburg geboren. Zur Zeit des Mauerfalls 1989 ging sie nach Berlin und arbeitete bis 1995 als Deutschland-Korrespondentin für die französische Zeitung „Libération“. Sie lebt in Berlin und schreibt heute für das Magazin „Point“ sowie für deutsche Zeitungen u.a. "die tageszeitung" und den "Tagesspiegel". Daneben hat sie Filme für den deutsch-französischen TV-Sender ARTE gedreht. Für den Film "L'est c'est fini" über ostdeutsche Jugendliche und den Text "in den Vorgärten blüht Voltaire" in ihrer Tagesspiegel-Kolumne "Mon Berlin" wurde sie jeweils mit dem Journalistenpreis Prix du journalisme franco-allemand in den Sparten Fernsehen und Presse ausgezeichnet..
Die Lesung findet im Rahmen einer Kulturreihe statt, die das Hotel Morgenland seit zehn Jahren zusammen mit der Berliner Buchhandlung Wollschläger organisiert. Träger des Hotels ist die EJF Service und Fürsorge gGmbH, ein Integrationsunternehmen, das Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt.
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34/28.05.2010
Neue Pfarrerin des EJF und der Morgenländischen Frauenmission eingeführt
Neue Pfarrerin des EJF und der Morgenländischen Frauenmission eingeführt
Berlin. Mit einem Festgottesdienst ist am Pfingstmontag, 24. Mai, Cornelia von Uckro als Pfarrerin der Morgenländischen Frauenmission sowie des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in ihr neues Amt eingeführt worden. Das Pfingstfest sei sinnbildlich für „Ermutigung“ und einen „neuen Anfang“, sagte der Berliner evangelische Altbischof Martin Kruse bei der Amtseinführung in der Pauluskirche in Berlin-Lichterfelde. Die Pfarrerin benötige vor allem Besonnenheit, um zwei Ämter miteinander zu verbinden.
Der Pfarrer der Johannes-Gemeinde, Gottfried Brezger, hob in seiner Predigt die vielfältigen Erfahrungen hervor, die die 55-jährige Theologin in der Vergangenheit erworben habe. Dies sei für die neuen Aufgaben im EJF und in der Morgenländischen Frauenmission eine gute Basis. In der 168-jährigen Geschichte der Frauenmission sei Frau von Uckro die 16. Vorsteherin, fügte er hinzu.
Cornelia von Uckro wurde 1954 in Ostberlin geboren. Nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie eine Tischlerlehre und legte anschließend auf dem Kirchlichen Oberseminar in Potsdam Herrmannswerder das Abitur ab. Danach studierte sie in Naumburg und Berlin evangelische Theologie. Nach Abschluss ihres Studiums war sie drei Jahre Studieninspektorin an der Kirchlichen Hochschule in Naumburg. Dann ging sie nach Wandlitz bei Berlin, wo sie 13 Jahre Gemeindepfarrerin war. Anschließend leitete sie fünf Jahre lang das Niederdeutsche Bibelzentrum St. Jürgen im vorpommerschen Barth und war später noch eineinhalb Jahre als Referentin der Oberin im Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin tätig. Mit ihrem neuen Amt tritt Frau von Uckro die Nachfolge von Martina Gern an, die im vergangenen Jahr nach zehnjähriger Amtszeit in den Ruhestand gegangen ist.
Die Morgenländische Frauenmission war 1842 zur Unterstützung von unterdrückten Frauen in Indien gegründet worden. 1846 wurde die erste Missionslehrerin nach Indien entsandt. 1892 eröffnete die Frauenmission ihr eigenes Ausbildungsseminar. 1919 erwarb sie das Missionsheim in der Finckensteinalle 27 (Berlin-Lichterfelde). Hier wurden bis 1969 Frauen für den kirchlichen Dienst in Gemeinden und Schulen in Deutschland und Übersee ausgebildet. 1997 schlossen die Morgenländische Frauenmission und das EJF einen Kooperationsvertrag.
Das EJF ist ein diakonischer Träger von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe und Altenhilfe sowie von Kindertagesstätten und Beratungsstellen. Zu ihm gehören mehr als 70 Einrichtungen in mehreren Bundesländern sowie in Polen und Tschechien, in denen insgesamt rund 3.000 Mitarbeiter beschäftigt sind.
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30/25.05.2010
Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Schloss Wartenburg“ lädt zum Schlossfest ein
Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Schloss Wartenburg“ lädt zum Schlossfest ein
Wartenburg. Zu ihrem traditionellen Schlossfest lädt die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Schloss Wartenburg“ des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) für Sonnabend, 29. Mai, von 11.00 bis 16.00 Uhr ein. Die Attraktion des Tages ist das „Bungee Trampolin“. Musikalisch umrahmt „DJ Winkler“ das Fest. Im Schlossgarten gibt es für die Besucher viel Spaß und Unterhaltung mit einer Spiel- und Bastelstraße, Geschicklichkeitsspielen, einer Hüpfburg, Pferdereiten und einem Flohmarkt. Auch eine Modenschau ist angekündigt. Die Tombola verspricht „nur Gewinne“. Darüber hinaus erhält jeder Besucher ein Begrüßungsgeschenk. Zudem haben die Gäste die Möglichkeit, die einzelnen Gruppen der Jugendhilfe-Einrichtung im Schloss sowie die heilpädagogisch-integrativen Gruppen „Haus am Wald“ und „Haus an den Eichen“ zu besichtigen. Das Schlossfest ist in jedem Jahr ein Höhepunkt im Leben des sachsen-anhaltischen Dorfes Wartenburg bei Wittenberg.
Im Schloss sowie in zwei weiteren Häusern im Ort werden derzeit insgesamt 50 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren betreut. Manche von ihnen können oder wollen aus verschiedenen Gründen nicht mehr in ihren Familien leben, andere weisen Lern- oder Verhaltensstörungen auf. In Wartenburg leben sie in familienähnlichen Gruppen. Die Kinder und Jungendlichen, die in der Einrichtung leben, sind fest in die Dorfgemeinschaft integriert.
Das EJF ist Träger von mehr als 70 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe und Altenhilfe sowie von Kindertagesstätten und Beratungsstellen in mehreren Bundesländern. In Sachsen-Anhalt gehören zum diakonischen Träger neben dem Schloss Wartenburg auch eine Wohngruppe für delinquente Kinder unter 14 Jahren in Pöplitz bei Zschornewitz, ein Kinderheim und eine Kinder- und Jugendschutzstelle sowie eine Kindertagesstätte in Bitterfeld. Für das Kinderheim im Schloss Wartenburg hatte das EJF die Trägerschaft 1994 übernommen.
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31/26.05.2010
EJF erweitet deutsch-polnische Zusammenarbeit
EJF erweitet deutsch-polnische Zusammenarbeit
Grenzüberschreitendes Netzwerk von Bildungs- und Begegnungsstätten bei 10. Europatag in Groß Pinnow gegründet
Groß Pinnow. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) weitet seine Zusammenarbeit mit Partnern in Polen aus. Beim Europatag auf dem Landhof Arche im uckermärkischen Groß Pinnow am Dienstag, 11. Mai, unterzeichnete der diakonische Träger mit der polnischen Stadt Debno einen Partnerschaftsvertrag. Zusammen mit der polnischen Stadt Chojna, mit der das EJF bereits seit 2007 Partnerschaftsbeziehungen pflegt, ist damit zugleich ein Netzwerk „Deutsch-Polnischer Bildungs- und Begegnungsstätten“ ins Leben gerufen worden. Auf deutscher Seite gehören zu diesem Netzwerk die EJF-Landhöfe in Groß Pinnow und in Liepe (Landkreis Barnim).
Es entspreche der Intention des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes, die Schwachen der Gesellschaft beim Bau eines sozialen Europäischen Hauses mit einzubeziehen, betonte EJF-Vorstand Dr. Andreas Eckhoff. Zu den Menschen, die am Rande der Gesellschaft – in Deutschland wie in Polen – stehen, gehörten Menschen mit Behinderungen und alte Menschen, die von Altersarmut bedroht sind ebenso wie schwierige Jugendliche, die aus den verschiedensten Gründen auf dem Arbeitsmarkt als „schwer vermittelbar“ gelten. Gerade für sie sollen im Rahmen des Netzwerkes „Deutsch-Polnischer Bildungs- und Begegnungsstätten“ Orientierungsangebote geschaffen werden, um sich auf einen künftigen Beruf vorzubereiten.
Die Zusammenarbeit zwischen dem EJF und seinen polnischen Partnern beinhaltet auch die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die körperlich oder geistig behindert sind. „Es ist unser vorrangiges Ziel, Menschen mit Behinderungen in beiden Ländern in die Gesellschaft zu integrieren und gegenseitige Besuche und Begegnungen zu fördern“, betonte Eckhoff. Zugleich seien deutsch-polnische Kultur- und Sportveranstaltungen geplant. Darüber hinaus soll der Erfahrungsaustausch auf den Gebieten wie Bekämpfung von Kriminalität sowie Gewalt und Prävention von Drogenmissbrauch weiter vertieft werden. In diesem Jahr fanden in der EJF- Sozialakademie auf dem Landhof Arche bereits eine Konferenz über die Gefahren des Rechtsradikalismus und über binationale Kindschaftskonflikte statt.
Die Politik könne lediglich die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich Völker näher kämen, sagte Iwona Kozlowska, I. Botschaftsrätin der polnischen Botschaft. Das „Herzstück“ der deutsch-polnischen Beziehungen sei jedoch der „Dialog der Bürger“. Dies werde auf dem Landhof Arche deutlich, hob sie hervor. Mit dem Beitritt Polens zur Europäischen Union habe die deutsch-polnische Zusammenarbeit eine neue Dimension erreicht, fügte Frau Kozlowska hinzu. Es müssten aber weiterhin Anstrengungen unternommen werden, damit sich Deutsche und Polen besser kennenlernten, besser verständen und mehr Vertrauen zu einer hätten. Der Bürgermeister von Hohenselchow – Groß Pinnow, Norbert Dittmann, regte die Schaffung von Pflegediensten und -einrichtungen für polnische Senioren, die in Deutschland leben, an.
Der Europatag auf dem Landhof Arche wurde in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal gefeiert. Dazu sind rund 2.000 Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche aus Deutschland und Polen nach Groß Pinnow gekommen. Um punkt zwölf Uhr ließen sie eine Traube von Luftballons in den Himmel aufsteigen. Die Luftballons trugen Zettel, auf die die Kinder ihre Wünsche für die Zukunft geschrieben hatten.
Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk ist seit Anfang der 90-er Jahre in der Uckermark stark engagiert. Als Träger von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe und der Altenhilfe sowie von Beratungsstellen und Kindergärten zählt es heute zu den größten Arbeitgebern in der Region. Seit mehreren Jahren besteht auch die Europäische Fürsorgestiftung Polen, eine polnische Tochtergesellschaft des EJF.
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28/11.05.2010
EJF eröffnet auf Insel der Jugend eine Kinderschutzwohnung
EJF eröffnet auf Insel der Jugend eine Kinderschutzwohnung
Berlin. Eine Kinderschutzwohnung eröffnet das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) auf der „Insel der Jugend“ (Abteiinsel) in Berlin-Treptow. Hier finden misshandelte und verwahrloste Säuglinge und Kinder bis zum Alter von sechs Jahren vorübergehend ein Zuhause. Die Unterbringung in der Wohngruppe hat vor allem zum Ziel, eine Gefährdung des Kindeswohls abzuwenden.
Die Eröffnungsfeier am Freitag, 7. Mai, beginnt um 13.00 Uhr. Es besteht die Möglichkeit, die neu gestalteten Räume anzusehen und sich über die künftige Kinderschutzarbeit zu informieren. Zum 1. Juni können die ersten Kinder in die Schutzwohnung aufgenommen werden.
Adresse: Alt Treptow 6, 12435 Berlin.
Die Kinder werden Tag und Nacht von pädagogischen Fachkräften und einer Kinderkrankenschwester betreut, die mit ihnen gemeinsam in der Wohngruppe leben. Das Haus, in dem sich die knapp 250 Quadratmeter große Kinderschutzwohnung befindet, liegt von einem Garten umgeben auf der idyllischen Spree-Insel.
In der Kinderschutzwohnung finden die Mädchen und Jungen emotionale Zuwendung und Geborgenheit, die ihnen bislang fehlten. Insbesondere nach möglichen physischen und psychischen Traumatisierungen müssen verlässliche und stabilisierende Beziehungen aufgebaut werden. Die Kinder lernen hier Regeln und Rituale und eine zeitliche und räumliche Struktur des Alltags kennen. Zugleich werden sie bei der regelmäßigen Körperhygiene angeleitet und unterstützt.
Einen wichtigen Stellenwert nimmt die Arbeit mit den Eltern ein. Dazu steht u.a. im Erdgeschoss des Hauses eine „Elterntrainingswohnung“ zur Verfügung. Ziel ist es, die Mütter und Väter zu befähigen, ihre Kinder zu pflegen, zu erziehen und Verantwortung für sie zu übernehmen.
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23/05.05.2010
Pfingstbrunch auf der Familienfarm Lübars
Pfingstbrunch auf der Familienfarm Lübars
Lübars. Zum Pfingst-Brunch für die ganze Familie lädt die Familienfarm Lübars für Pfingstsonntag, 23. Mai, und Pfingstmontag, 24. Mai, jeweils von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr ein. Das Team der Schänke bietet den Farmbesuchern ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Brunch-Buffett mit herzhaften Speisen und süßen Leckereien. Dazu gibt es am Sonntag Live-Musik mit Sigurd Prutz am Klavier.
Der Brunch inklusive Orangen- und Apfelsaft kostet am Sonntag 10,- Euro, am Montag 8,- Euro pro Person. Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren zahlen nur die Hälfte. Kinder unter sechs Jahren können kostenlos brunchen.
Zugleich besteht die Möglichkeit, über die Farm zu spazieren und die vielen Jungtiere wie Ziegen-, Schaflämmer und Ferkel anzusehen.
Träger der Familienfarm Lübars ist das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF). In der Tenne und auf dem Hof bietet es das ganze Jahr über Veranstaltungen und Aktionen für alle Generationen an.
Die Familienfarm Lübars befindet sich in Berlin-Reinickendorf, Alte Fasanerie 10. Zufahrt über Quickborner Straße. Fahrverbindungen: Bus X 21 (Endhaltestelle Quickborner Straße) oder Bus M 21 (Treuenbrietzener / Ecke Quickborner Straße, 10 Minuten Fußweg). Beide Buslinien haben Anschluss an den U- und S-Bahnhof Wittenau.
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29/21.05.2010
Wettbewerbsabschluss und Taufe der Anhöhe im Freizeit- und Erholungspark Lübars
Wettbewerbsabschluss und Taufe der Anhöhe im Freizeit- und Erholungspark Lübars
EJF und GESOBAU laden zu Kinderfest auf Familienfarm ein
Lübars. Schon sehr bald wird der Name „Müllberg“ der Vergangenheit angehören. Denn auf Initiative der Auszubildenden vom Fachbereich Vermessung wurde ein Wettbewerb zur Namensfindung der Anhöhe der Freizeit- und Erholungsparks gestartet. Im Rahmen einer Übung hatten die Auszubildenden vom Fachbereich Vermessung des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin die Anhöhe im Freizeit- und Erholungspark Lübars mit 85,3 m bestimmt. „Diese schöne, parkähnliche Anhöhe sollte nicht länger als „Müllberg“ tituliert werden“, so der allgemeine Tenor der Auszubildenden.
Sowohl das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF), das die Familienfarm Lübars betreibt, wie auch die GESOBAU als größte Wohnungsbaugesellschaft im Märkischen Viertel waren sofort bereit, in der Jury zur Namensfindung mitzuwirken und auch kleine Preise für die Sieger des Namenswettbewerbs bereit zu stellen. Es galt, aus 187 Vorschlägen den Namen auszusuchen.
„Ich freue mich, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger am Wettbewerb beteiligt haben“, so der Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Bauen, Martin Lambert (CDU). Er fährt fort: „Erwähnenswert ist, dass die Vorschläge – mit einer Ausnahme - aus der Reinickendorfer Bevölkerung kamen, was auf eine enge Verbundenheit mit dem Bezirk schließen lässt.“
Die Bekanntgabe der Sieger sowie die Taufe der Anhöhe werden von Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU)
am Donnerstag, 13. Mai, (Himmelfahrt), um 15.00 Uhr
unter Teilnahme der Vertreter des EJF, der GESOBAU, der Auszubildenden des Fachbereichs Vermessung sowie des Bezirksstadtrates für Wirtschaft und Bauen auf der Anhöhe im Freizeit- und Erholungspark Lübars erfolgen.
Anschließend laden das EJF und GESOBAU alle Teilnehmer zum Kinderfest auf die Familienfarm Lübars ein. Dazu Siegfried Dreusicke, Vorstandsvorsitzender des EJF: „Die ganze Gegend erhält mit dem neuen Namen eine qualitativ neue Ausrichtung. Davon wird auch die Familienfarm Lübars profitieren.“
„Die Bewohner des Märkischen Viertels, die die Freizeitanlage sehr intensiv nutzen, werden unter dem neuen Namen noch lieber ihre Freizeit dort verbringen,“ so Ulf Lennermann, Geschäftsbereichsleiter der GESOBAU.
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26/05.05.2010
Frühlingsfest auf der Familienfarm Lübars
Frühlingsfest auf der Familienfarm Lübars
Lübars. Die Familienfarm Lübars lädt für Sonntag, 9. Mai, zu ihrem traditionellen Frühlingsfest ein. Ab 10.00 Uhr erwartet die Besucher auf dem Hof der Farm ein buntes Markttreiben. Um 11.30 Uhr hält die Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Lübars, Ute Sauerbrey, eine Morgenandacht unter freiem Himmel. Danach spielen auf der Bühne den ganzen Tag über Musiker und Gruppen wie Milan Augustiano, „The Hornetz“, „Drei Liter Landwein“ und „Tanzbein“.
Spiel und Spaß ist vor allem für Kinder angesagt. Die Gruppe „Drei Liter Landwein“ bietet ein spezielles Kinder-Programm. Zudem können die Mädchen und Jungen auf Ponys reiten, sich schminken lassen oder Brot backen.
Der Eintritt kostet 1,- Euro. Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt.
Träger der Familienfarm Lübars ist das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF). In der Tenne und auf dem Hof bietet es Veranstaltungen und Aktionen für alle Generationen an. Das Frühlingsfest wird unterstützt von der Berliner Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU, dem Förderkreis der Familienfarm Lübars sowie vom Berliner Familienpass 2010.
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EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978
27/06.05.2010
EJF-Kinder- und Jugendhaus „Am Fließ“ in Eisenhüttenstadt wird 15 Jahre alt
EJF-Kinder- und Jugendhaus „Am Fließ“ in Eisenhüttenstadt wird 15 Jahre alt
Eisenhüttenstadt. Das Kinder- und Jugendhaus „Am Fließ“ des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in Eisenhüttenstadt begeht am Sonnabend, 8. Mai, sein 15-jähriges Bestehen. Die Festansprache bei der Jubiläumsfeier (Beginn 14.00 Uhr) hält die Jugendamtsleiterin des Landkreises Oder-Spree, Dr. Ulrike Rothe. Das Festprogramm wird von der Musikschule Fröhlich und mehreren Bands gestaltet.
Zur Einrichtung „Am Fließ“ gehören heute zwei Wohngruppen, in denen je neun Kinder und Jungendliche leben, die von vier pädagogischen Mitarbeitern betreut werden. Darüber hinaus bietet das Kinder- und Jugendhaus eine Wohngruppe zur Verselbständigung mit sechs Plätzen, zwei Plätze für Mutter oder Vater mit Kindern, zwei Notaufnahme-Plätze sowie zwei Außenwohnungen an. Außerdem leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EJF-Einrichtung ambulante flexible Einzelfallhilfe sowie Schulsozialarbeit sowie mobile Jugendarbeit und betreiben ein Frauenhaus in Frankfurt (Oder).
Das Haupthaus der Einrichtung war bereits 1955 erbaut und zunächst als Wochenheim für Schüler, deren Eltern in der damaligen „Barackenstadt“ von Stalinstadt wohnten, genutzt worden. Später wurde es nach und nach zu einem Heim der Jugendhilfe, in dem zeitweise bis zu 80 Kinder in Gruppen zu 15 Personen lebten. Sie schliefen in Schlafräumen mit drei bis acht Betten. Die Kinder wurden frühestens mit dem Schuleintritt in das Kinderheim aufgenommen und blieben maximal bis zur Aufnahme einer Lehre. Eine Verselbständigung bzw. ein begleiteter Auszug in eine eigene Wohnung erfolgte nicht. Einige der früheren Heimbewohner werden an der Jubiläumsfeier teilnehmen.
1995 übernahm das EJF die Einrichtung und schuf nach und nach günstigere Lebensbedingungen für die Kinder und Jugendlichen. Ab 1996 wurde das Haus umgebaut. Es entstanden familienanaloge Gruppenbereiche. Darüber hinaus eröffnete das EJF einen Kinder- und Jugendnotdienst mit integrierter Clearinggruppe in einer Außenwohnung (heute integrierte Notaufnahmeplätze innerhalb der Einrichtung), schuf 2001 eine Verselbständigungsgruppe innerhalb des Hauses und übernahm 2003 die Schulsozialarbeit in mehreren Schulen in Eisenhüttenstadt.
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25/05.05.2010
EJF lädt zum 10. Europatag auf deutsch-polnischen Landhof Arche in Groß Pinnow ein
EJF lädt zum 10. Europatag auf deutsch-polnischen Landhof Arche in Groß Pinnow ein
Groß Pinnow. Zum 10. Europatag lädt das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) für Dienstag, 11. Mai, auf seinen deutsch-polnischen Landhof im uckermärkischen Groß Pinnow ein. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung haben in diesem Jahr der Botschafter der Republik Polen, Dr. Marek Prawda, und der Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Henning Heidemann, übernommen.
Um 11.00 Uhr wird der Europatag von EJF-Vorstand Dr. Andreas Eckhoff offiziell eröffnet. Im Anschluss daran wird ein Partnerschaftsvertrag zwischen dem EJF und der polnischen Stadt Debno unterzeichnet. Debno hat rund 14.000 Einwohner und liegt nahe der polnisch-deutschen Grenze. Darüber hinaus wird im Rahmen einer Ideenbörse das grenzüberschreitende Projekt „Deutsch-Polnische Bildungs- und Begegnungsstätte“ mit den Partnern aus Chojna und Debno vorgestellt.
Bereits um 09.00 Uhr startet auf dem Landhof ein vielseitiges Programm für Kinder und Jugendliche, zu dem u.a. Musik- und Tanzdarbietungen auf der Bühne sowie Sportwettkämpfe mit deutschen und polnischen Schülern gehören. Um 12.00 Uhr erfolgt die Siegerehrung. Anschließend werden Luftballons mit Wünschen der Kinder in den Himmel gelassen. Um 13.00 Uhr wird das Programm mit einer Big Band aus Debno sowie deutschen und polnischen Chören für die ältere Generation fortgesetzt. Zum Europatag, der mit Mitteln der Europäischen Union (INTERREG IV A) gefördert wird, werden wieder mehr als 2.000 Menschen aus Deutschland und Polen erwartet.
Die grenzüberschreitende und generationenübergreifende Veranstaltung mit Vertretern der lokalen Politik, Kultur und Gesellschaft beiderseits der Oder ist auf dem Landhof Arche zu einer guten Tradition und einem Zeugnis einer erfolgreichen deutsch-polnischen Zusammenarbeit geworden. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk hat sich unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung in der Uckermark stark engagiert. Als Träger von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe und der Altenhilfe sowie von Beratungsstellen und Kindergärten zählt es heute zu den größten Arbeitgebern in der Region. Zudem arbeitet das EJF intensiv mit polnischen Kommunen im Grenzbereich zusammen. Seit mehreren Jahren besteht auch die Europäische Fürsorgestiftung Polen, eine polnische Tochtergesellschaft des EJF.
Der Landhof „Arche“ befindet sich in der Friedrichsthaler Str. 3a in 16306 Groß Pinnow, etwa 20 Kilometer nördlich von Schwedt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs,
EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978
24/04.05.2010
Tagespflege Bärensprung begeht zehnjähriges Bestehen
Tagespflege Bärensprung begeht zehnjähriges Bestehen
EJF-Einrichtung im Diakoniezentrum lädt zum Tag der Offenen Tür ein
Berlin-Heiligensee. Mit einem Tag der Offenen Tür begeht die Tagespflege Bärensprung am Freitag, 07. Mai, ihr zehnjähriges Bestehen. Von 14.00 bis17.00 Uhr können die Besucher Einblick in die Arbeit der teilstationären Altenhilfe-Einrichtung des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) im Diakoniezentrum Heiligensee nehmen. Bis zu 16 alte und pflegebedürftige Menschen werden hier wochentags mehrere Stunden professionell und liebevoll betreut. Zugleich stehen die Mitarbeiterinnen für Fragen zur Einrichtung, aber auch zur Pflegeversicherung zur Verfügung.
Die Tagespflege befindet sich Am Bärensprung 46, 13503 Berlin-Reinickendorf.
Die Worte von Christian Morgenstern „Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern da, wo man verstanden wird“ sind das Motto für die Arbeit in der Tagespflege. Ausgebildete Pflegefachkräfte betreuen hier von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 – 16.00 Uhr alte und pflegebedürftige Menschen sowie Frauen und Männer mit körperlichen und seelischen Einschränkungen oder einer demenziellen Erkrankung. In freundlichen und behindertengerechten Räumen erleben sie die Gemeinschaft mit anderen und können die vielseitigen Beschäftigungsangebote wie Gedächtnistraining, Gesellschaftsspiele, Tänze im Stehen und Sitzen, kreatives Gestalten, Zeitungsrunde, Rätseln und das Snoezelen, eine besondere Art der Entspannung, in Anspruch nehmen. Hier haben sie die Möglichkeit sich mit anderen Menschen zu treffen, sich zu unterhalten und gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen.
Dank der Tagespflege müssen sie ihre eigene Wohnung nicht aufgeben. Jeden Morgen werden sie vom Bärensprung Fahrdienst abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht. Durch das Angebot der Tagespflege werden zudem pflegende Angehörige stark entlastet.
Zur Unterhaltung am Tag der Offenen Tür wird der Seniorenchor des Diakoniezentrums eine Darbietung präsentieren. Ein kleiner Basar und Musik runden das Veranstaltungsprogramm ab.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ellen Löhr EJF e.V. ServiceHaus Tel: 030 4306- 663 oder Antje Mehrmann – Kremer, Tagespflege Bärensprung Tel: 030 4306 - 213
22/26.04.2010
Kinderschutz im Sportverein
Kinderschutz im Sportverein
In jüngster Zeit werden in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen immer häufiger Fälle von Kindesmisshandlungen und Kindesmissbrauch bekannt. Da die Berliner Sportvereine eine sehr große Zahl von Kindern und Jugendlichen betreuen, sieht sich der Landessportbund verpflichtet, unter seinem Dach wirksam für Kinderschutz zu sorgen.
Gemeinsam mit dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF gemeinnützige AG) wollen wir Maßnahmen ergreifen, deren Ziel es ist, Personen mit zweifelhaften Absichten keinerlei Einfallstor in den Jugendsport zu bieten.
Ergebnisse der Pressekonferenz vom 27.04.2010 auf TV Berlin Aktiv (rechts oben)...
Julie von Stülpnagel, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (843889-64)
Binationationale Kindschaftskonflikte zwischen Polen und Deutschen
Binationationale Kindschaftskonflikte zwischen Polen und Deutschen
80 Teilnehmer bei Fachkonferenz in EJF-Sozialakademie Groß Pinnow
Groß Pinnow. „Binationale Kindschaftskonflikte zwischen polnischen und deutschen Eltern und Institutionen“ sind das Thema einer Fachkonferenz, zu der das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) von Donnerstag, 22. April, bis Freitag, 23. April, in seine Sozialakademie nach Groß Pinnow bei Schwedt (Uckermark) einlädt. Rund 80 Experten aus Deutschland und Polen, darunter zahlreiche Familienrichter, Sozialwissenschaftler und Mitarbeiter von Jugendämtern, wollen sich in Vorträgen und Workshops u.a. mit den unterschiedlichen Rechtssystemen und –verfahren sowie den verschiedenen Strukturen und Arbeitsweisen der Kinder- und Jugendhilfe-Institutionen in beiden Ländern befassen. Einen weiteren Schwerpunkt der Konferenz bildet die Mediation im interkulturellen Kontext bei binationalen Kindschaftskonfliktverfahren. Mitveranstalter der Tagung ist das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB).
Die Konferenz wird am Donnerstag, 22. April, um 10.00 Uhr von Eberhard Carl vom Bundesjustizministerium, und Bartlomiej Rosik von der polnischen Botschaft eröffnet. Am ersten Konferenztag sind vier Vorträge vorgesehen, am zweiten Konferenztag finden Workshops statt. Das Ende ist für Freitag, 23. April, gegen 13.00 Uhr anberaumt. Die Sozialakademie Groß Pinnow befindet sich in der Friedrichsthaler Straße 3a in 16306 Hohenselchow, OT Groß Pinnow.
Mit der steigenden Zahl von Ehen und Partnerschaften zwischen Deutschen und Polen in den letzten Jahren nimmt auch die Zahl der grenzüberschreitenden Konflikte in Kindschaftssachen zu. In Extremfällen kam es in der Vergangenheit sogar schon zu Kindesentführungen. Streitigkeiten um das Sorge- und Umgangsrecht sind in besonderem Maße schwierig, wenn die Eltern unterschiedliche Staatsangehörigkeiten haben und womöglich nicht im selben Land leben. Kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede, Sprachbarrieren und eine mangelnde Erfahrung mit dem fremden Rechtssystem verschärfen die Situation.
Auf der Fachkonferenz wollen deutsche und polnische Experten beraten, wie solche Kindschafts- und Familienrechtskonflikte noch besser gelöst werden können. Dabei geht es um die Anwendung des internationalen, des deutschen und des polnischen Rechts. Zugleich soll über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Gerichten, Jugendämtern und Mediatoren diskutiert werden. Die Mediation, ein Verfahren zur freiwilligen Beilegung von Konflikten außerhalb eines Gerichtsverfahrens, eignet sich besonders dort gut, wo es nicht nur um Rechtsfragen, sondern auch um Emotionen geht und dauerhafte Lösungen gefunden werden müssen, die von allen Beteiligten akzeptiert werden.
Die Fachtagung wird vom Bundesministerium für Justiz, der Polnischen Botschaft in Berlin, dem Gemeinsamen Juristischen Prüfungsamt (GPJA) der Länder Berlin und Brandenburg, dem Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaft e.V., dem Verein MiKK e.v. – Mediation bei internationalen Kindschaftskonflikten, der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und der polnischen Kinderorganisation Zachodniopomorskie Towarzystwo Przyjaciol Dzieci unterstützt. Die Sozialakademie Groß Pinnow befindet sich auf dem Landhof „Arche“, einer deutsch-polnischen Begegnungsstätte, die durch die EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A POMERANIA sowie das Land Brandenburg unter Beteiligung der Europäischen Union aus dem Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft gefördert wird.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978.
21/19.04.2010
30 Jahre Korczak-Haus in Berlin-Lichtenberg
30 Jahre Korczak-Haus in Berlin-Lichtenberg
Jugendhilfe-Einrichtung des EJF lädt zu Fachtag ein
Berlin. Mit einem Fachtag begeht das „Dr. Janusz Korczak-Haus“ des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in Berlin-Lichtenberg (Erich-Kurz-Str. 4a) am Freitag, 16. April, sein 30-jähriges Bestehen. In Vorträgen und Diskussionen unter dem Thema „Von guten Traditionen und aktuellen Herausforderungen“ wollen sich Jugendhilfe-Experten und Psychologen u.a. mit der Arbeit mit „verhaltensoriginellen Kindern“ und „besonderen Eltern“ in der stationären und ambulanten Jugendhilfe befassen. Dabei soll vor allem der Frage nachgegangen werden, wie den zu betreuenden Kindern und Jugendlichen Respekt und Wertschätzung statt Gewalt und Ausgrenzung im gegenseitigen Miteinander vermittelt werden kann. Zugleich sollen vom Fachtag Impulse für geeignete Strategien zur Stressbewältigung der professionellen Helfer ausgehen.
Einrichtungsleiterin Gabriele Posselt wird den Fachtag um 9.00 Uhr eröffnen. Im Anschluss daran werden der Vorstandsvorsitzende der EJF gemeinnützigen AG, Siegfried Dreusicke, sowie der Leiter der Verwaltung des Jugendamtes Berlin-Lichtenberg, Rainer Zeddies, Grußworte halten. Als Referenten werden die psychologischen Psychotherapeuten Michael Grabbe und Cornelia Hennecke sowie der systemische Therapeut Tom Pinkall vom IF Weinheim – Institut für systemische Ausbildung & Entwicklung und die Diplom-Psychologin Dr. Elke Nowotny vom Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V. erwartet.
Das „Dr. Janusz Korczak-Haus am Tierpark“ war 1980 eröffnet worden. Aufgenommen wurden elternlose, verhaltensauffällige oder gefährdete Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 18 Jahren. 1994 übernahm das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) die Trägerschaft über diese Einrichtung. Schrittweise wurden günstigere Wohn- und Lebensbedingungen für alle Kinder und Jugendliche geschaffen. Es entstanden abgeschlossene Wohnbereiche mit modernen Küchen und vollsanierten Bädern.
Im Haupthaus, das sich in einem Wohngebiet gegenüber dem Tierpark Friedrichsfelde befindet, haben heute u.a. mehrere Wohngruppen, ein Mutter-Kind-Projekt und das Jugendcafe „MOMIDO“ ihr Domizil. Darüber hinaus gibt es im gesamten Stadtbezirk Berlin-Lichtenberg verschiedene Wohngruppen und Projekte. Ziel der Einrichtung ist es, jedes Kind und jeden Jugendlichen in seiner Individualität und aktuellen Problemlage anzunehmen und gemeinsam nach Lebensperspektiven zu suchen, soziale Fähigkeiten zu entwickeln und Selbständigkeit zu fördern. Insgesamt werden im Korczak-Haus derzeit 130 Kinder und Jugendliche betreut.
Das Haus trägt den Namen des Kinderarztes, Pädagogen und Schriftstellers Janusz Korczak, der das jüdische Waisenhaus in Warschau leitete und 1942 zusammen mit den Kindern im Vernichtungslager Treblinka von den Nazis ermordet wurde. Korczak sah seine Lebensaufgabe und Profession darin, sich für den Schutz, die Sicherheit und die Gestaltung förderlicher Entwicklungsbedingungen von Kindern einzusetzen und dafür allen gesellschaftlichen Umständen zum Trotz einzustehen. In seinem Warschauer Waisenhaus gelang es ihm und den Erzieherinnen, gemeinsam mit den Kindern ein Zusammenleben zu organisieren, das vom Gedanken der Selbsterziehung und einer weitgehenden Demokratisierung getragen war.
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20/14.04.2010
Staatssekretär im brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur besucht Schulzentrum Tabaluga in Vierraden
Staatssekretär im brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur besucht Schulzentrum Tabaluga in Vierraden
An Ganztagsschule lernen derzeit 170 Schülerinnen und Schüler
Schwedt. Der Staatssekretär im brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Martin Gorholt, besucht am Donnerstag, 15. April, um 13.30 Uhr das Schulzentrum Tabaluga des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in Vierraden bei Schwedt. Während seines einstündigen Besuchs will sich der Staatssekretär ein Bild von der Arbeit in der Ober- und Grundschule machen, in der es auch kooperativ-integrative Förderklassen gibt. Die Bildungseinrichtung ist eine anerkannte Ersatzschule im Land Brandenburg.
In dem Schulzentrum lernen derzeit 170 Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse. Das Besondere der Ganztagsschule besteht darin, dass hier auch Schülerinnen und Schüler mit Lern-, Leistungs- und Entwicklungsbeeinträchtigungen, sonderpädagogischem Hilfebedarf, sozial-emotionalen Störungen und Schulverdrossenheit integriert werden. Der Unterricht wird in Kleingruppen und nach dem Rahmenlehrplan der Oberschulen im Land Brandenburg erteilt. Die Schülerinnen und Schüler werden individuell gefördert. Einen großen Raum nehmen die Projektarbeit und das praxisorientierte Lernen ein. Ziele sind die Schulabschlüsse der Oberschule zu schaffen, bei den Kindern und Jugendlichen eine Schul- und Arbeitsreife auszuprägen, sie bei der Lebens- und Berufsorientierung zu unterstützen und schwierige Schülerinnen und Schüler zu reintegrieren. Die Schule steht vor allem für Toleranz, Achtung und Akzeptanz des Anderen, gegenseitige Unterstützung und gemeinschaftliche Aktivitäten.
Das Schulzentrum Tabaluga befindet sich in der Schwedter Straße 4 in 16303 Vieraden.
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19/13.04.2010
Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderungen vom EJF in Berlin-Karlshorst wird fünf Jahre alt
Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderungen vom EJF in Berlin-Karlshorst wird fünf Jahre alt
Berlin. Die Wohngemeinschaft für Menschen mit geistiger Behinderung des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in der Hentigstraße (Berlin-Karlshorst) begeht am Freitag, 9. April, ihr fünfjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass haben die sechs Bewohnerinnen und Bewohner für ihre Gäste ein kleines Programm mit Musik und Tanz vorbereitet. Die Feier beginnt um 17.00 Uhr.
Die Wohngruppe befindet sich in der Hentigstraße 32, IV. Etage, 10318 Berlin.
In der Wohnung, die sich über eine gesamte Etage in einem Mietshaus erstreckt, leben drei Frauen und drei Männer im Alter von 20 bis 38 Jahren. Früher waren sie größtenteils in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe rund um die Uhr betreut worden. In der Wohngemeinschaft leben sie jetzt weitgehend selbständig. Jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer, gemeinsam teilen sie sich die Küche, ein großes Wohnzimmer und zwei Bäder. Ihren Haushalt führen sie so weit es geht eigenständig.
Tagsüber arbeiten die WG-Bewohnerinnen und -Bewohner in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Täglich ist am Nachmittag und frühen Abend eine Betreuerin oder ein Betreuer in der Wohngruppe, um nach dem Rechten zu sehen oder die gemeinsame Freizeitgestaltung zu planen.
In Berlin bietet das EJF neun Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen an, in denen derzeit insgesamt 42 Menschen betreut werden. Diese Wohnform stellt einen höheren Grad der Verselbständigung dar.
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18/07.04.2010
Biographie von Luise von Preußen wird im Hotel Morgenland vorgestellt
Biographie von Luise von Preußen wird im Hotel Morgenland vorgestellt
Berlin. Der Historiker und Autor Daniel Schönpflug liest am Donnerstag, 15. April, im Hotel „Morgenland“ in Berlin-Lichterfelde, Finckensteinallee 23 – 27 aus seinem Buch „Luise von Preußen – Königin der Herzen“. In der gerade erschienenen Biographie zeichnet Schönpflug sehr lebensnah, historisch genau und unsentimental ein neues Bild einer faszinierenden, ebenso schönen wie warmherzigen Frau auf dem preußischen Thron, die wie keine andere Königin in der Erinnerung der Deutschen lebendig geblieben ist. Luise von Preußen wurde 1776 in Hannover als Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz geboren und starb 1810 mit nur 34 Jahren auf Schloss Hohenzieritz bei Neustrelitz. Als Königin brachte sie in 17 Jahren zehn Kinder zur Welt, von denen sieben überlebten. Der Autor der Biographie beschreibt sie als eine Frau, die von der Romantik und dem Klassizismus beeinflusst war. In einer Ära radikaler Umbrüche durch die Französische Revolution und Napoleon, habe Luise neben ihrem eher schwachen Mann, König Friedrich Wilhelm III., Preußen als eine Monarchie präsentiert, die sich verändert und auf die Untertanen zugeht, heißt es.
Die Lesung mit Daniel Schönpflug beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 8,- Euro (inklusive Imbiss und Getränk). Das Buch ist im Ch. Beck Verlag München erschienen und umfasst 286 Seiten.
Daniel Schönpflug, geboren 1969, ist Historiker und Publizist. Er studierte Germanistik und Geschichte in Berlin und Montpellier und promovierte über den Straßburger Jakobinerclub 1790-1794. Zurzeit habilitiert er über die Heiratspolitik der Hohenzollern. Seit 2008 ist Schönpflug Stellvertretender Direktor des Berliner Centre Marc Bloch, eines Deutsch-Französischen Zentrums für Sozialwissenschaften. 2005 und 2006 war er als Fachberater für die Fernsehserie „Napoleon und die Deutschen“ tätig.
Die Lesung findet im Rahmen einer Kulturreihe statt, die das Hotel Morgenland seit über zehn Jahren zusammen mit der Berliner Buchhandlung Wollschläger organisiert. Karten können unter den Telefonnummern 030 843 889 0 (Hotel Morgenland) oder 030 77 26 93 3 (Buchhandlung Wollschläger) vorbestellt werden.
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17/06.04.2010
Neue Energiezentrale im Diakoniezentrum Heiligensee eingeweiht
Neue Energiezentrale im Diakoniezentrum Heiligensee eingeweiht
Berlin. Unter dem Motto „Energie intelligent vor Ort – Klimaschutz für Berlin“ ist im Diakoniezentrum Heiligensee am Montag, den 29. März, eine neue Energiezentrale in Betrieb genommen worden. An der feierlichen Einweihung nahm auch die Berliner Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher (Die Linke) teil. Die Klimaschutzvorgaben des Landes Berlin haben das Projekt der neuen Energiezentrale maßgeblich geprägt. Danach soll bis zum Jahr 2020 der Kohlendioxidausstoß um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 verringert werden. Darüber hinaus hatte auch die Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz im Herbst 2008 alle kirchlichen und diakonischen Einrichtungen dazu aufgerufen, eine 25-prozentige Reduktion der CO2-Emissionen bis 2015 (gemessen am Basisjahr 2005) anzustreben.
Bürgermeister Frank Balzer (CDU) überbrachte die Grüße des Reinickendorfer Bezirksamtes. Bei dieser Gelegenheit hob er anerkennend hervor, dass das EJF auf die Kritik an dem Finanzgebaren einiger sozialer Organisationen in den Medien als einziger freier Träger von sich aus dem Bezirk angeboten habe, uneingeschränkte Einsicht in seine Bücher zu nehmen.
Für Siegfried Dreusicke, Geschäftsführer des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk e. V., zu dem auch das Diakoniezentrum Heiligensee gehört, und gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft EJF gemeinnützige AG, war es selbstverständlich, diese Ziele bestmöglich zu unterstützen und auf Effizienz in der Energieversorgung zu achten. Im Rahmen einer Ausschreibung erhielt die BTB Blockheizkraftwerks- Träger- und Betreibergesellschaft mbH Berlin den Zuschlag, die Energieversorgungsanlage des Diakoniezentrums Heiligensee zu erneuern und zu betreiben.
Die BTB GmbH erzeugt nun in einem hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsprozess vor Ort Strom und Wärme und liefert diese an das Diakoniezentrum Heiligensee. Auf dem rund 16 ha großen Gelände sind soziale Einrichtungen, Wohngebäude und Gewerbetreibende über lokale Verteilnetze effizient eingebunden.
Frank Mattat, Geschäftsführer der BTB Berlin GmbH: „Die BTB hat eine hocheffiziente, erdgasbasierte Kesselanlage mit Brennwertnutzung, in Verbindung mit einem Blockheizkraftwerk, maßgeschneidert für unseren Partner EJF errichtet. Auch bei diesem Projekt konnten wir unser Know How in die Erarbeitung einer wirtschaftlich und ökologisch optimierten Lösung für unseren Kunden einsetzen. Es macht uns stolz, wieder einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele des Landes Berlin, bei diesem konkreten Projekt jedoch auch der Evangelischen Kirche Berlin Brandenburg, geleistet zu haben.“
Das erfreuliche Ergebnis für den Klimaschutz: Mit der Aufstockung der Kraft-Wärme-Kopplung in der neuen Energiezentrale wird eine nochmalige deutliche CO2-Gesamtemissionsminderung bewirkt und damit das Klimaschutzziel der Landessynode für das Diakoniezentrum erreicht und übertroffen.
Erläuternde Informationen:
zur BTB GmbH Berlin
Die BTB wurde als privatwirtschaftliches Unternehmen mit Unterstützung des Landes Berlin und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gegründet. Heute ist das Unternehmen mit mehr als 125 Mitarbeitern und 55 Mio. € Jahresumsatz einer der größten Energieversorger in der Hauptstadt. Die BTB versorgt über 30.000 Wohnungen, Gewerbeimmobilien und öffentliche Einrichtungen mit einer Gesamtleistung von mehr als 380 MW Wärme, 4 MW Kälte und 30 MW Strom und betreibt ein 70 km großes Fernwärmenetz in Berlin. Die BTB finanziert, errichtet und betreibt Energieversorgungsanlagen, Fernwärmenetze und dezentrale Einzelanlagen für eine maßgeschneiderte Energieversorgung und deckt das ganze Spektrum der Energiedienstleistungen ab. Die von der BTB umgesetzten Lösungen folgen dem eigenen Anspruch, umfassend, innovativ und wirtschaftlich zu sein. Energie intelligent vor Ort.
Zum EJF
Das EJF ist ein diakonischer Träger sozialer Dienste in fünf Bundesländern sowie in Polen und Tschechien. Zu ihm gehören rund 90 Einrichtungen, darunter stationäre und ambulante Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, der Altenhilfe, Beratungsstellen und Kindertagesstätten, in denen insgesamt rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Das Diakoniezentrum Heiligensee ist ein Gemeinwesen, in dem rund 1.500 Menschen leben und arbeiten. Hier befinden sich u.a. stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie für Kinder- und Jugendliche, mehrere Kindertagesstätten, zwei Senioren-WG`s, eine Tagespflege sowie Geschäfte und ein Café. Darüber hinaus bietet das Diakoniezentrum 420 Wohnungen, in denen Menschen aller Generationen leben. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem altengerechten Wohnen. In dem Gebäudekomplex gibt es auch zwei Schwimmbäder sowie zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise eine Bibliothek, eine Kegelbahn, eine Sauna und mehrere Werkräume.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978.
Potsdamer EJF-Kita Sonnenland erhält 640.000 Euro Zuwendung
Potsdamer EJF-Kita Sonnenland erhält 640.000 Euro Zuwendung
Mittel zur Erweiterung des Krippenbereiches bestimmt
Potsdam. Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) übergeben am Dienstag, 30. März, um 10.30 Uhr der Kindertagesstätte Sonnenland (Knobelsdorffstraße 6- 8) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 640.000 Euro. Die Mittel sind für die Platzerweiterung und Sanierung des Krippenbereiches in der Kita des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) bestimmt. Die Baumaßnahme wird im Rahmen des aus Bundesmitteln finanzierten Investitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung 2008 – 2013“ vorgenommen. Im Rahmen der Bauarbeiten soll der bestehende Krippenbereich saniert und ausgebaut werden. Darüber hinaus wird auch der Kita-Innenhof für die Krippennutzung gestaltet und erweitert. Eine Besonderheit der Kita Sonnenland ist, dass die Krippenkinder ihren Mittagsschlaf unter einem überdachten Schlafplatz im Freien halten. Zugleich sollen der Innenbereich des Krippengebäudes umgebaut sowie sämtliche Sanitäranlagen saniert werden. Bis Ende dieses Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Derzeit werden in der Kita Sonnenland insgesamt 213 Kinder, darunter 87 Krippenkinder im Alter bis zum vollendeten dritten Lebensjahr betreut. Im Einzugsgebiet ist gerade der Bedarf an Plätzen für Kinder unter drei Jahren in letzter Zeit stark gestiegen. Durch die Baumaßnahmen wird die Aufnahmekapazität im eingeschossigen Krippenbereich um zwölf Plätze aufgestockt. In der Kita Sonnenland werden in fünf Gruppen, davon einer im Krippenbereich, Kinder mit körperlicher und geistiger Behinderung betreut. Die Kita ist von 6.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Das EJF hatte die Kindertagesstätte „Sonnenland“ 1995 in seine Trägerschaft übernommen. In Potsdam gehören zu dem diakonischen Träger derzeit sieben Kindertagesstätten.
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16/26.03.2010
Trödelmarkt eröffnet Veranstaltungssaison auf Landhof Liepe
Trödelmarkt eröffnet Veranstaltungssaison auf Landhof Liepe
Viele Überraschungen zum Frauentag am 8. März
Liepe. Mit einem Trödelmarkt wird auf dem Landhof Liepe an diesem Sonntag, 28. Februar, die diesjährige Veranstaltungssaison eröffnet. Von 12.00 bis 18.00 Uhr bieten in der Marktscheune mehr als 20 Händler aus der Region ihre Waren an. Das Angebot erstreckt sich von Bekleidung und Spielzeug über Haushaltswaren, Bücher bis hin zu historischem Kunsthandwerk. Es besteht auch noch die Möglichkeit, sich einen Verkaufsstand auf dem Trödelmarkt zu mieten. Tel: 033362 6192 30.
Auch das Restaurant auf dem Landhof Liepe ist ab diesem Wochenende wieder geöffnet, bis Ende März zunächst sonnabends von 12.00 bis 21.00 Uhr und sonntags von 12.00 bis 18.00 Uhr, danach wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. Der Scheunenladen ist sonnabends und sonntags von 12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Der zweite große Event in diesem Jahr startet am Montag, 8. März, dem Internationalen Frauentag. An diesem Tag hält der Landhof Liepe wie bereits in den Jahren zuvor viele Überraschungen bereit. Um 12.00 Uhr gibt es einen Sektempfang mit anschließendem Mittagessen. Daran schließt sich um 13.30 Uhr ein Unterhaltungsprogramm mit einem Überraschungsgast an. Um 15.00 Uhr ist Kaffeetrinken angesagt, anschließend legt DJ Gerald zum Tanz auf. Für jede Frau gibt es darüber hinaus ein Geschenk des Hauses. Eine ideale Gelegenheit für Frauengruppen, ihren Ehrentag gemeinsam angemessen zu feiern, oder für Männer, ihren Ehefrauen oder Partnerinnen einmal etwas Besonderes zum Frauentag zu spendieren.
Für alle, die bereits ab 12.00 Uhr dabei sein wollen, kostet die Karte 19,50 Euro (Menü und Programm), für diejenigen, die erst ab dem Kaffeetrinken dabei sein wollen 10,50 Euro. Anmeldeschluss für Reservierungen ist Freitag, 5. März Reservierungswünsche werden unter der Telefonnummer 033362 6192 30 entgegengenommen.
Der Landhof befindet sich in 16248 Liepe (Landkreis Barnim), Gutshof 1. Träger der Einrichtung ist die EJF Service und Fürsorge gGmbH.
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15/26.02.2010
Berliner Hobbyfotografen spenden für Opfer sexueller Gewalt
Berliner Hobbyfotografen spenden für Opfer sexueller Gewalt
Über 2.000 Euro für EJF-Beratungsstelle „Kind im Zentrum“ – Erlös aus Verkauf von Kalendern
Berlin. Eine Spende in Höhe von 2.217 Euro haben Berliner Hobby-Fotografen am Freitag, 26. Februar, an die Beratungsstelle Kind im Zentrum (KiZ) für Opfer sexueller Gewalt übergeben. Das Geld ist der Erlös aus verkauften Foto-Kalendern, den die Freizeit-Künstler hergestellt haben. In diesem Jahr haben sie den Verkaufsertrag für die Beratungseinrichtung des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) bestimmt.
Die Idee, einen Kalender herzustellen, zu verkaufen und den Erlös für soziale Projekte in Berlin zu spenden, sei vor drei Jahren auf einer Geburtstagsfeier entstanden, erzählt der Hobby-Fotograf Hans Hoffmann, der Polizeibeamter von Beruf ist. Ein besonderes Anliegen des Teams sei es, etwas für Kinder zu tun, die Leid erfahren mussten.
„Blick in die Welt“ ist das Motto des Kalenders 2010. Zu sehen sind Motive aus Island, London, den USA, von der Ostseeregion, dem Allgäu und aus dem Land Brandenburg. Aufgenommen wurden sie u.a. von dem Mediziner Axel Hahn und Sohn Sebastian, dem Biotechnologen Eckhard Günther und dem Ingenieur Ulrich Warmbold. Aus allen entstandenen Fotos wurden Ende letzten Jahres die passendsten zwölf für den Kalender ausgewählt. Alle Kalender im Format A4 sind inzwischen verkauft worden. Ein Kalender kostete 12,- Euro.
Die Leiterin der Beratungsstelle Kind im Zentrum (KiZ), Sigrid Richter-Unger, dankte den Hobbyfotografen für die Spende und ihr Engagement. Kiz bietet sozialtherapeutische Hilfen für sexuell missbrauchte Kinder und ihre Familien an. Das Beratungsangebot ist kostenlos und auf Wunsch anonym. Die professionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen den Kindern und Jugendlichen den erlittenen sexuellen Missbrauch zu verarbeiten, Scham- und Schuldgefühle zu überwinden und das verlorene Selbstwertgefühl zurückzugewinnen. Darüber hinaus bieten sie Einzelberatung und Therapie für Mütter, Väter, Ehepaare und betroffene Erwachsene an und gestalten Informationsabende über das Thema in Kindertagesstätten und Schulen Da die öffentlichen Fördermittel für die Arbeit nicht ausreichen, ist die Einrichtung KiZ auf private Spenden angewiesen. Die Bilder des Fotokalenders könnten zugleich gut in Therapiegesprächen mit den Kindern verwendet werden, sagte die stellvertretende Leiterin der Einrichtung, Lucina Wronska.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978.
14a/24.02.2010
Horst Evers liest im Hotel Morgenland aus seinem Buch „Mein Leben als Suchmaschine“
Horst Evers liest im Hotel Morgenland aus seinem Buch „Mein Leben als Suchmaschine“
Berlin. Der Kabarettist und Autor Horst Evers liest am Donnerstag, 4. März, im Hotel „Haus Morgenland“ in Berlin-Lichterfelde, Finckensteinallee 23 – 27 aus seinem neuesten Buch „Mein Leben als Suchmaschine“. Das 2008 erschienene Buch, das im vergangenen Jahr bereits zum siebten Mal aufgelegt wurde, enthält rund 40 kurze humorvolle Geschichten. Darin nimmt sich der Autor meist selbst auf die Schippe. Ihren Charme entfalten die Kurzgeschichten besonders dann, wenn sie der Verfasser selbst vorträgt. Die Texte handeln auch in seinem neuen Buch von alltäglichen Irrungen und Wirrungen des Lebens. Dabei versteht es der Autor meisterhaft, kleine absurde Begebenheiten des Alltags zu pointieren und dabei das Phantastische des Alltags zu entdecken.
Die Lesung mit Horst Evers beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 10,- Euro (inklusive Imbiss und Getränk). Das Buch ist im Eichborn-Verlag (Frankfurt am Main) erschienen und umfasst 144 Seiten.
Horst Evers, mit bürgerlichem Namen Gerd Winter, wurde 1967 in Evershorst bei Diepholz (Niedersachsen) geboren. Heute lebt er in Berlin. An der Freien Universität studierte er Germanistik und Publizistik. Evers bezeichnet sich selbst als Geschichtenerzähler und siedelt diese Tätigkeit zwischen Kabarett und Comedy an. Für seine literarischen Werke wurde Evers mehrfach ausgezeichnet. Zudem erhielt er 2008 den Deutschen Kleinkunstpreis und 2002 den Deutschen Kabarettpreis. Zu seinen Büchern zählen „Wedding: 37 Geschichten über die Perle unter Berlins Stadtteilen“ (1997), „Die Welt ist nicht immer Freitag“ (2002) und „Gefühltes Wissen“ (2005).
Die Lesung findet im Rahmen einer Kulturreihe statt, die das Hotel Morgenland seit über zehn Jahren zusammen mit der Berliner Buchhandlung Wollschläger organisiert. Horst Evers ist das erste Mal im Hotel Morgenland zu Gast. Karten können unter den Telefonnummern 030 843 889 0 (Hotel Haus Morgenland) oder 030 77 26 93 3 (Buchhandlung Wollschläger) vorbestellt werden.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978.
11/19.02.2010
EJF lädt zu "Konferenz gegen Rechts" ein
EJF lädt zu "Konferenz gegen Rechts" ein
Rund 70 Experten aus Deutschland und Polen in Groß Pinnow erwartet
Groß Pinnow. Eine „Konferenz gegen Rechts“ veranstaltet das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) von Montag, 22. Februar, bis Dienstag, 23. Februar in seiner Sozialakademie Groß Pinnow (Uckermark). Rund 70 Experten aus Deutschland und Polen beschäftigen sich mit „Erscheinungs- und Ausdrucksformen des Rechtsextremismus und seine Wirkungen auf Jugendliche“ in beiden Ländern. Dabei sollen vor allem auch Präventionsmöglichkeiten diskutiert werden. Die Konferenz richtet sich u.a. an Fachkräfte aus Bildung und Beratung, Polizei, Justiz und Schule, Psychologen, Jugendamtsmitarbeiter, Politiker sowie Aussteiger aus der rechtsextremen Szene.
Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen. Die Sozialakademie Groß Pinnow befindet sich auf dem Landhof „Arche“, Friedrichsthaler Str. 3a, in 16306 Hohenselchow-Groß Pinnow. Die Konferenz beginnt am 22. Februar um 10.00 Uhr und endet am 23. Februar um 13.00 Uhr. Ab 14.00 Uhr besteht die Möglichkeit, EJF-Einrichtungen für delinquente Kinder und straffällige Jugendliche sowie Beratungsstellen in der Uckermark zu besichtigen.
Zu den Referenten gehört die Verfassungsschutzbeauftragte des Landes Brandenburg, Winfriede Schreiber, die zu Beginn der Konferenz „Erklärungsansätze für rechtsextreme Einstellungen“ vorstellt. Darüber hinaus wird Prof. Dr. Hans-Gerd Jaschke von der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin über „Rechtsextreme Mythen vor und nach der Wende“ sprechen. Alexandra Moroska von der Uni Breslau wird in ihrem Impulsreferat Ursachen und Wirkungen für Rechtsextremismus in Polen darlegen. Zudem wird der Journalist Rainer Fromm einen Vortrag mit dem Thema „Nazi ist Trend – rechtsextremer Aufbruch in der Jugend“ halten. Für Montagabend, 22. Februar, wird der Berliner Kabarettist Martin Buchholz (Die Wühlmäuse) erwartet.
Als diakonischer Träger und Betreiber zahlreicher Einrichtungen der Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Altenhilfe sowie von Beratungsstellen sieht es das EJF als seine besondere Pflicht an, auf eine zunehmende gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, insbesondere rechtsextremistische Erscheinungen in der Gesellschaft, hinzuweisen, dagegen aktiv vorzugehen und präventiv zu wirken. Die Konferenz will auch darauf aufmerksam machen, dass ein nicht unerheblicher Teil der rechtsextremen Szene jenseits rechtsextremer Organisationsformen besteht. Rechtsextreme Einstellungen finden sich auch bei Personen, die sich in einem gesellschaftlichen Umfeld bewegen, in dem Vorurteile gegen Minderheiten zum Alltag gehören. Zudem entstehen rechtsextreme Orientierungen bei Jugendlichen in der Regel über alltagskulturelle Einflüsse in ihrem sozialen Umfeld, was von organisierten Rechtsextremen in Stadt und Land für ihre Ziele missbraucht wird.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978, Mobil 0172-380 45 50.
10/17.02.2010
Bilanz über zwei Jahre Neuköllner Modell der Jugendgerichtsbarkeit
Bilanz über zwei Jahre Neuköllner Modell der Jugendgerichtsbarkeit
Integrationshilfe und EJF laden ins Deutsch-Arabische Zentrum ein
Berlin. „Zwei Jahre des Neuköllner Modells der Jugendgerichtsbarkeit“ ist das Thema eines Gesprächsabends, zu dem die Integrationshilfe Berlin-Brandenburg und das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) für Mittwoch, 10. Februar, um 19.00 Uhr in das Deutsch-Arabische Zentrum (Uthmannstr. 23, Berlin-Neukölln) einladen. Gesprächspartner werden die Jugendrichterin Kirsten Heisig, der Leiter der Neuköllner Jugendgerichtshilfe, Thomas Weylandt, der Leiter des Polizeiabschnittes 55, Steffen Dopichay, und der Staatsanwalt Rudolf Hausmann sein.
Ziel des Neuköllner Modells ist die Verkürzung von Jugendstrafverfahren. Dadurch soll erreicht werden, dass jugendliche Täter schneller die Konsequenzen für ihre strafbaren Handlungen spüren. Zugleich erhoffen sich die Initiatoren dieses Modells eine präventive Wirkung und weniger Wiederholungstäter. Beim Gesprächsabend soll eine Bilanz gezogen werden, inwieweit sich die Hoffnungen erfüllt haben. Zugleich wollen die Teilnehmer der Podiumsdiskussion der Frage nachgehen, welche Auswirkungen das Neuköllner Modell auf die Angebotsstruktur der Jugendhilfe in dem Stadtbezirk und die polizeiliche Ermittlungsarbeit hat.
Die Integrationshilfe mit ihren vielfältigen ambulanten Angeboten nach dem Prinzip „Erziehen statt Strafen“ für Jugendliche und Heranwachsende, die leichte bis mittelschwere Straftaten begangen haben, gehört seit 2005 zum EJF. Der Förderverein „Integrationshilfe Berlin-Brandenburg e.V. unterstützt seitdem verschiedene Projekte der Integrationshilfe. Zu den ambulanten Angeboten, die die Integrationshilfe in das EJF einbrachte, zählen die „Brücke“, der „Täter-Opfer-Ausgleich“ sowie der „Opferfonds“ und der „Schadensfonds“. Im Rahmen der „Brücke“ setzen sich im Jugendstrafverfahren zugewiesene Jugendliche mit ihrer Straftat sowie ihrem aggressiven Verhalten auseinander und trainieren gewaltfreie Konfliktlösungen. Andere werden bei der Leistung gemeinnütziger Arbeiten sozialpädagogisch betreut.
Der „Täter-Opfer-Ausgleich“ bietet die Vermittlung von außergerichtlichen Schlichtungen zwischen Tätern und Opfern an. Den Geschädigten wird geholfen, die Tat zu verarbeiten und ihre Wiedergutmachungsansprüche geltend zu machen. Die Täter erhalten die Gelegenheit, sich der Tat und deren Folgen zu stellen und eine aktive Wiedergutmachung zu leisten. Eine materielle Wiedergutmachung kann durch den „Opferfonds“ über gemeinnützige Arbeitsleistung finanziert werden.
Die sozial-pädagogische Betreuung von straffälligen Jugendlichen und delinquenten Kindern ist ein Schwerpunkt der Arbeit des EJF. In Berlin, der Uckermark, Thüringen und Bayern betreibt der diakonische Träger Einrichtungen mit zusammen mehr als 150 Plätzen. Im uckermärkischen Frostenwalde, im thüringischen Röttersdorf und im oberfränkischen Weißenstadt handelt es sich um stadtferne pädagogische Einrichtungen, in die straffällige Jugendliche auf richterlichen Beschluss eingewiesen werden, um sie vor Untersuchungshaft zu bewahren. Die Betreuer bereiten die Jugendlichen auf ihre Gerichtsverhandlung vor und erarbeiten mit ihnen individuelle Konzepte für ein straffreies Leben. Mit Nachsorgeangeboten werden die Jugendlichen auch nach ihrem Prozess begleitet. Insbesondere werden im Deutsch-Arabischen Zentrum für Bildung und Integration in Berlin-Neukölln, das mit mehreren arabischen Organisationen 2008 gegründet wurde, straffällig gewordene Jugendliche mit arabischem Migrationshintergrund im Projekt „Elternbezogene Einzelfallhilfe“ nach der Gerichtsverhandlung betreut. Zudem betreut das EJF in weiteren Einrichtungen delinquente Kinder unter 14 Jahren.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978.
08/05.02.2010
60 Casemanager für Land Brandenburg in Sozialakademie Groß Pinnow ausgebildet
60 Casemanager für Land Brandenburg in Sozialakademie Groß Pinnow ausgebildet
Ziel: Kinderschutz verbessern und Risiken von Kindeswohlgefährdung mindern
Potsdam/Groß Pinnow. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugendämtern und freien Jugendhilfe-Trägern aus dem Land Brandenburg sind seit 2007 in der Sozialakademie Groß Pinnow (Uckermark) zu Casemanagern im Kinderschutz ausgebildet worden. Am Freitag, 12. Februar, um 10.00 Uhr werden die Absolventen des dritten und vorerst letzten Kurses auf dem Landhof Arche in Groß Pinnow, Friedrichsthaler Str. 3a, ihre Teilnehmerbescheinigungen sowie die Zertifikate der Fachhochschule Potsdam entgegennehmen. Das Zertifikat, das von der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) vergeben wird, berechtigt die Kurs-Absolventen, künftig als Casemanager im Sozial- und Gesundheitswesen sowie in der Beschäftigungsförderung tätig zu sein.
Zu den Aufgaben eines Casemanagers gehört es vor allem, Fälle von Kindeswohlgefährdung wie Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch in Familien zu erkennen und sämtliche Hilfen über Grenzen von Einrichtungen, sozialen Diensten, Zuständigkeiten und Ämtern hinweg zu planen, koordinieren, überwachen und evaluieren. Das Konzept Casemanagement hilft somit nicht nur punktuell, sondern ermöglicht fachlich kompetentes Eingreifen mit einem breiten personen-, umfeld- sowie sozialstrukturbezogenen Fokus. Ziel ist es, den Kinderschutz in den Brandenburger Landkreisen auf ein höheres Niveau zu bringen und die Risiken von Kindeswohlgefährdungen zu mindern. Das Land Brandenburg hat die Casemanager-Ausbildung mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.
Die Fortbildung in der Sozialakademie Groß Pinnow fand in Zusammenarbeit zwischen dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF), das Träger der Akademie ist, dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg und der Fachhochschule Potsdam statt. Die Weiterbildung ist offiziell von der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) anerkannt. Sie umfasst 240 Seminarstunden, aufgeteilt in Basis- und Aufbaumodule. Begleitet wurde sie von 42 Stunden kollegialer Beratung und 30 Stunden Supervision. Zudem hat jeder Kursteilnehmer eine Abschlussarbeit geschrieben und diese in einem Kolloquium präsentiert.
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09/10.02.2010
Kinderfasching auf Familienfarm Lübars
Kinderfasching auf Familienfarm Lübars
Bunte Unterhaltung mit Zaubershow und Clownerie „Träum Tine“
Lübars. Zum Kinderfasching lädt die Familienfarm Lübars für die Samstage 6. Februar und 13. Februar, von jeweils 15.00 bis 19.00 Uhr in die Tenne ein. Die Mädchen und Jungen sind aufgerufen, in phantasievollen Kostümen auf die Farm zu kommen. Kostümzwang besteht allerdings nicht.
Der Eintritt kostet 3,- Euro pro Kind. Erwachsene haben freien Eintritt.
Auf dem Programm stehen u.a. eine Zaubershow mit dem Magier Mario (Berlin) und die Clownerie „Träum Tine“ mit Christina Kalus. Mit ihrer 30-minütigen Darbietung will die Künstlerin die Kinder in eine verträumt verspielte Stimmung tragen, deren Phantasie anregen und sie zum Mitmachen animieren. Augenzwinkernd gibt sie zugleich einen Gedankenanstoß zum Umgang mit sozialen Werten. Darüber hinaus gibt es in der Tenne Stände, an denen Kindern sich schminken lassen können. Zwischendurch ist immer wieder Kinderdisco angesagt.
Träger der Familienfarm ist das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF). In der Tenne und auf dem Hof der Farm finden regelmäßig Veranstaltungen für alle Generationen statt. In Reinickendorf ist das EJF besonders stark engagiert. Zum diakonischen Träger gehören das Diakoniezentrum Heiligensee, ein „Mehrgenerationendorf“ mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, sowie der Behinderten- und Altenhilfe und einer Kindertagesstätte. Darüber hinaus betreibt das EJF in dem Berliner Bezirk ambulante Einrichtungen der Jugendhilfe sowie eine Kita im Märkischen Viertel und eine Kita in der Gotthardstraße.
Die Familienfarm befindet sich im Freizeitpark Lübars, Alte Fasanerie 10, Zugang von der Quickborner Straße Fahrverbindungen vom U- und S-Bahnhof Wittenau mit dem Bus X21 (Endhaltestellt Quickborner Str.) oder Bus M 21 (Treuenbrietzener / Ecke Quickborner Str.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978.
07/02.02.2010
Deutsch-tschechischer Austausch über Zukunft der Altenpflege
Deutsch-tschechischer Austausch über Zukunft der Altenpflege
Sozialakademie Haus Silberbach lädt zu erstem Forum ein
Selb/Silberbach. Die Zukunft der Altenhilfe ist das Thema des ersten Fachtags aus der Reihe Silberbacher Forum am Montag, 1. Februar, von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr in der Sozialakademie Haus Silberbach, Sommerhauer Str. 1 – 5.. Während des eintägigen Seminars wollen Experten aus Deutschland und Tschechien über die Standards in der Altenpflege in beiden Ländern sowie über neue Wege in der stationären und ambulanten Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen diskutieren. Dabei sollen auch deutsch-tschechische Kooperationsprojekte vorgestellt und neue Formen der Zusammenarbeit, die die bevorstehende Freizügigkeit im europäischen Dienstleistungssektor mit sich bringt, angeregt werden.
Zu dem Altenhilfe-Forum werden u.a. die Pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Elisabeth Scharfenberg, der Oberbürgermeister der Stadt Selb, Wolfgang Kreil, und der Geschäftsführer des Diakonischen Werks Selb-Wunsiedel, Otto Bayreuther, erwartet. Darüber hinaus werden Studierende und Lehrkräfte der Berufsfachschule für Krankenpflege und der Berufsfachschule für Altenpflege in Marktredwitz und der Fachhochschule im tschechischen Cheb an dem Fachtag teilnehmen.
Angeregt wurde der Fachtag vom tschechischen Kooperationspartner, der Schlesischen Diakonie. Deren Direktor Ceslav Santarius wird einen Überblick über die Pflegestandards und das Qualitätsmanagement in Tschechien geben. Die Situation auf bayerischer Seite werden der Pflegereferent der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter gGmbh Schwarzenbruck, René Sossau, und die stationäre Pflegedienstleiterin des Diakonischen Sozialzentrums Rehau, Fraziska Bonfert schildern.
Die Veranstaltung richte sich vor allem an Leiter von stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe sowie Verbände und Träger, die auf diesem Gebiet tätig sind. Es sind noch Plätze frei. Die Teilnehmergebühr beträgt 50,- Euro.
Die Sozialakademie Haus Silberbach leistet im deutsch-tschechischen Grenzgebiet einen wichtigen Beitrag zum europäischen Dialog. Deshalb wurde der Ausbau der Akademie vom Deutsch-tschechischen Zukunftsfonds, der Oberfrankenstiftung, der bayerischen Landesregierung, der EU-Gemeinschaftsinitiative Interreg IIIA und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Träger der Sozialakademie Haus Silberbach ist das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF). Der diakonische Träger betreibt in Oberfranken mehrere stationäre sozialpädagogische Einrichtungen für delinquente Kinder und straffällig gewordene Jugendliche. Das EJF ist in fünf Bundesländern Träger von rund 90 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Altenhilfe sowie von Kindertagesstätten, Beratungsstellen und Fortbildungseinrichtungen und beschäftigt insgesamt rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978.
06/29.01.2010
„Hoppelhaus“ für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Berlin-Biesdorf
„Hoppelhaus“ für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Berlin-Biesdorf
Bewohner der EJF-Einrichtung übernehmen Tier-Patenschaften
Berlin-Biesdorf. Für die Bewohner mit geistigen und körperlichen Behinderungen des Kinder- und Jugendhauses in der Debenzer Straße (Berlin-Biesdorf) gibt es eine neue Attraktion: Auf dem Gelände der Einrichtung des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) ist am Freitag, 22. Januar, ein „Hoppelhaus“ mit Kaninchen und Meerschweinchen offiziell eingeweiht worden. „Unsere jungen Bewohner können hier den Umgang mit Tieren lernen, sie beobachten und streicheln“, sagt der Leiter der Einrichtung, Diplom-Sozialpädagoge Michael Schlüter. Zugleich könnten sie Patenschaften für ein Tier übernehmen und damit lernen, ein Stück Verantwortung zu tragen. Kleintiere hätten auf Menschen mit Behinderungen eine äußerst positive Wirkung.
Das Holzhaus und die Tiere wurden von der Stiftung „Kinder in Not“ mit rund 2.000 Euro gesponsert. An der Einweihungsfeier nahm auch der Vorstand der Stiftung, Walter Purschke, teil. Die Haushandwerker und Mitarbeiter der EJF-Einrichtung errichteten in Eigenleistung die Tierställe und legten das Freigelände an.
Im Kinder- und Jugendhaus in Biesdorf werden derzeit 16 Bewohner im Alter von anderthalb bis 19 Jahren von Heilerziehungspflegern und Sozialpädagogen rund um die Uhr betreut.
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05/22.01.2010
Mitbewohner für Senioren-Wohngemeinschaft im Diakoniezentrum Heiligensee gesucht
Mitbewohner für Senioren-Wohngemeinschaft im Diakoniezentrum Heiligensee gesucht
Berlin-Heiligensee. Pauline Pappert sitzt in ihrem Sessel und ist traurig. „Wir könnten noch ein paar Leute für unsere Senioren-WG gebrauchen“, sagt die 85-Jährige. „Als ich vor acht Jahren hier einzog, waren wir sechs Frauen in der 200 Quadratmeter großen Wohnung.“ Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) hat im Dezember 1999 diese Wohnform für Senioren in seinem Diakoniezentrum Heiligensee als erster Träger in Berlin angeboten. Die bis dahin existierenden Wohngemeinschaften richteten sich lediglich an Demenzkranke oder andere chronisch kranke alte Menschen.
Nicht allein sein und doch selbstbestimmt leben, ist das Credo einer Senioren-WG. Jede Bewohnerin hat ihr eigenes, individuell gestaltetes Zimmer, in das sie sich jederzeit zurückziehen kann. Je zwei Frauen teilen sich ein Bad. Gemeinsam nutzen alle das geräumige Wohnzimmer und die große Küche. „Wir haben reichlich Platz, und es ist gemütlich hier“, sagt Frau Pappert freudestrahlend. Diese Form des Wohnens wird bei älteren Menschen in jüngster Zeit immer beliebter. Nach Auffassung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe werden Senioren-Wohngemeinschaften langfristig die Alten- und Pflegeheime weitestgehend ablösen.
Jedes WG-Mitglied habe seinen eigenen Tagesrhythmus, erzählt Frau Pappert. „Meist treffen wir uns am Mittagstisch und besprechen gemeinsame Vorhaben.“ Das Mittagessen wird angeliefert. Je nach Absprache wird auch mal gemeinsam gekocht. Die Einkäufe für das Frühstück und Abendbrot erledigt jede Bewohnerin selbständig, mitunter helfen sich die Frauen gegenseitig dabei. Zivildienstleistende sorgen für den Groß-Einkauf und die groben Reinigungsarbeiten. Zu jeder Bewohnerin kommen nach ihren individuellen Anforderungen Pflegedienste ins Haus.
Täglich schauen Sozialarbeiterinnen oder Altenpflegerinnen vorbei, um bei der Organisation des Gruppenhaushalts behilflich zu sein, gegebenenfalls Konflikte lösen zu helfen und Anregungen für die Gestaltung des Alltags zu geben. „Wir haben ganz liebe und kompetente Betreuerinnen, und es herrscht eine familiäre Atmosphäre“, schwärmt Frau Pappert. Das Diakoniezentrum Heiligensee bietet eine Reihe von Freizeitangeboten, die die WG-Mitglieder gern nutzen.
Die Miete beläuft sich pro Bewohnerin auf rund 390 Euro. Dazu kommen Kosten aus dem so genannten Service-Vertrag in Höhe von monatlich 440 Euro. Darin enthalten sind die sozialpädagogische Betreuung, der hausinterne Notruf sowie die Nutzung der Gemeinschaftseinrichtungen des ServiceHauses im Diakoniezentrum wie beispielsweise ein 24 Stunden erreichbarer Notruf, Schwimmbad, Freizeiteinrichtungen, Veranstaltungen usw.
Frau Pappert und ihre Mitbewohnerin suchen dringend neue Mitglieder für ihre Wohngemeinschaft. Bislang handelte es sich um eine reine Frauen-WG. Doch die Frauen sind offen, auch Männer aufzunehmen. Bedingungen sind lediglich Sinn für Gemeinschaft, Lust auf Gesellschaft, Toleranz und Humor sowie die Fähigkeit, sich auch allein zu beschäftigen. Und jeder sollte im Haushalt mithelfen, soweit er kann.
Interessenten an der Wohngemeinschaft können sich unter der Telefonnummer 030 4306 663 bei der Sozialarbeiterin Ellen Löhr (EJF) melden.
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03/19.01.2010
EJF lädt zum Neujahrsempfang auf den Landhof Arche in Groß Pinnow ein
EJF lädt zum Neujahrsempfang auf den Landhof Arche in Groß Pinnow ein
Schwedt. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) lädt für Mittwoch, 20. Januar, zum traditionellen Neujahrsempfang seines Regionalverbunds Uckermark und Landkreis Oder-Spree auf den Landhof „Arche“ in 16306 Groß Pinnow, Friedrichsthaler Str. 3a, ein. Bei dem Empfang soll eine Bilanz über die Arbeit der Einrichtungen in dem Verbund im vergangenen Jahr gezogen sowie ein Ausblick auf neue Projekte und Vorhaben im Jahr 2010 gegeben werden. Zugleich will der diakonische Träger seinen Partnern in der Region wie Institutionen, Firmen und Behörden für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen zwölf Monaten danken. Erwartet werden Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche aus Schwedt, den Landkreisen Uckermark und Oder-Spree sowie Gäste von Partnerorganisationen im benachbarten Polen.
Beginn der Veranstaltung ist 17.00 Uhr. Dr. Andreas Eckhoff, Vorstandsmitglied des EJF, wird ein Grußwort des diakonischen Trägers überbringen.
In der Uckermark und im Landkreis Oder-Spree betreibt das EJF Einrichtungen der Jugendhilfe mit dem Schwerpunkt der Betreuung straffälliger Jugendlicher (Vermeidung von Untersuchungshaft) und delinquenter Kinder. Darüber hinaus ist das EJF in der Region Träger von Einrichtungen für Menschen Behinderungen, eines Altenpflegeheimes, Kindertagesstätten, Beratungsstellen, Frauenhäusern sowie des Landhofes Arche (Groß Pinnow), auf dem auch eine Sozialakademie des EJF Fort- und Weiterbildungsseminare, Konferenzen und andere Veranstaltungen anbietet. Mit rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das EJF einer der größten Arbeitgeber in der Uckermark.
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04/18.01.2010
Neues Projekt für Mädchen und junge Frauen im Deutsch-Arabischen Zentrum
Neues Projekt für Mädchen und junge Frauen im Deutsch-Arabischen Zentrum
Berlin. Im Deutsch-Arabischen Zentrum in Berlin-Neukölln wird am Freitag, 15. Januar, um 15.00 Uhr das Projekt „Al Banat“ für arabische Mädchen und junge Frauen offiziell eröffnet. Zum Projekt gehören zwei Gruppen für Mädchen ab sieben Jahren, die sich montags und donnerstags von 16 Uhr bis 19 Uhr treffen, sowie eine Frauengruppe, die dienstags von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr zusammenkommt. Die Gruppen werden von arabisch sprechenden Sozialarbeiterinnen geleitet, die Mitarbeiterinnen des Deutsch-arabischen Zentrums sind. Träger des Zentrums ist das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) gemeinsam mit mehreren in Berlin ansässigen arabischen Vereinen. Das Projekt „Al Banat“ wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.
In den beiden Mädchengruppen, die den Namen „Basma“ (Lächeln) tragen, gibt es Raum und Zeit für gemeinsame Aktivitäten. Von Berlin erkunden, über Tanzen, Schwimmen, Computerkurse bis zum gemeinsamen Kochen ist entsprechend der Wünsche der Mädchen alles möglich. Der Frauengruppe mit dem Namen „Amal“ (Hoffnung) werden Vortragsveranstaltungen zu Themen wie Gesundheitssystem oder Schulsystem in Deutschland, frühkindliche Entwicklung und Erziehung sowie Beratung und lebenspraktische Hilfen wie ein Nähkurs angeboten. Das Frauencafé und die Mädchengruppen sind offene Angebote, die von jeder arabischen Frau unverbindlich und jederzeit genutzt werden können.
Das Deutsch-Arabische Zentrum für Bildung und Integration befindet sich in der Uthmannstraße 23 in 12043 Berlin-Neukölln. Es wurde 2008 ins Leben gerufen und hat zum Ziel, in Berlin lebende arabische Familien mit vielfältigen Angeboten zu unterstützen.
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02/14.01.2010
Azubis von Raab Karcher renovieren in Mutter-Kind-Haus
Azubis von Raab Karcher renovieren in Mutter-Kind-Haus
In EJF-Einrichtung in Berlin-Lichterfelde werden 19 junge Mütter mit ihren Kindern betreut
Berlin. In Eigeninitiative übernehmen Auszubildende der Firma Raab Karcher Renovierungsarbeiten in der Mutter-Kind-Einrichtung „Jörg-Sommerlath-Haus“ des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) in Berlin-Lichterfelde. In nur vier Tagen wollen sie ein Bad inklusive aller Einbauten komplett sanieren, sowie eine Küche, zwei Schlafzimmer und den Flur renovieren. Der Flur soll dabei einen pflegeleichten, abwaschbaren Anstrich erhalten. Start für die Arbeiten ist am Mittwoch, 13. Januar. Am Wochenende (Sonntag, 17. Januar) soll alles fertig sein.
„Wir haben bewusst eine soziale Einrichtung für unser Azubi-Projekt gewählt“, sagt der Auszubildende zum Großhandelskaufmann Patrick Ziegler. Die Auszubildenden von Raab Karcher planen das Projekt, führen es durch und werten es aus. Es findet im Rahmen der so genannten Azubi-Tage aller Filialen des Baustoff-Großhandels-Unternehmens statt und ist Bestandteil der Ausbildung. Das beste Projekt wird zum Abschluss prämiert.
Ihre Arbeitsleistung stellen die Auszubildenden dem Mutter-Kind-Haus kostenlos zur Verfügung. Das Material sponsern neben der Firma Raab Karcher die Unternehmen Quick-Mix und Caparol, die die Farben liefern, sowie die Firma Ardex, die Kleber, Fugenmaterial und die Grundierungsmasse zur Verfügung stellt, darüber hinaus die Firmen Keramag und Ideal Standard, die für die Sanitärausstattung zuständig sind. Die Sanitäranlagen werden vom Fliesenleger Michael Wendt aus Mahlow angeschlossen. Die Gesamtkosten für die Renovierungsarbeiten belaufen sich auf schätzungsweise 4.000 Euro.
In der Mutter-Kind-Einrichtung leben derzeit 19 junge, teilweise minderjährige Frauen mit ihren Kindern. Renoviert wird im Haus eine halbe Etage, in der die Kinder der Frauen tagsüber betreut werden. Das Jörg-Sommerlath-Haus befindet sich in der Goethestraße 4 – 6 in 12207 Berlin-Lichterfelde. Die Einrichtung trägt den Namen des verstorbenen Bruders der schwedischen Königin Silvia.
Im Jörg-Sommerlath-Haus befindet sich zudem das Projekt des diakonischen Trägers EJF „Mütter Lernen“ (MüLe), in dem derzeit 53 junge Mütter, die noch keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, zur Einzelhandels- und Bürokauffrau ausgebildet werden. Eine der im Projekt „Mütter Lernen“ auszubildenden Frauen hatte ihr Praktikum bei Raab Karcher absolviert. Das gab den Anstoß für die gute Zusammenarbeit.
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01/11.01.2010
Sozialsenatorin Carola Bluhm enthüllt Buddy-Bären im EJF-Diakoniezentrum Heiligensee
Sozialsenatorin Carola Bluhm enthüllt Buddy-Bären im EJF-Diakoniezentrum Heiligensee
Kunstprojekt: Menschen mit Behinderungen bemalten Skulptur
Berlin. Die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Carola Bluhm (Die Linke) hat am Montag, 21. Dezember, im Diakoniezentrum Heiligensee einen Buddy-Bären enthüllt, den Bewohner der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen „Lebensräume“ in den vergangenen Monaten bemalt haben. Das Diakoniezentrum des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) sei ein Modell für das Zusammenleben in Berlin, erklärte die Senatorin beim Festakt zur Enthüllung. Jeder könne hier selbstbestimmt individuell und zugleich in der Gemeinschaft leben. Der Slogan des diakonischen Trägers „miteinander – füreinander“ sei im Diakoniezentrum „gelebte Realität“.
In dem „Integrationsdorf“ des EJF verschaffte sich die Senatorin, die erst seit zwei Monaten im Amt ist, zugleich einen Eindruck über die Arbeit des diakonischen Trägers in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Altenhilfe. Nachdrücklich dankte sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des EJF für ihre geleistete Arbeit, Geduld und Kreativität.
Die künstlerische Betätigung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Behinderung habe im EJF eine gute Tradition, erklärte der Vorstandsvorsitzende des diakonischen Trägers, Siegfried Dreusicke. Er verwies dabei auf Skulpturen im der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen in der Debenzer Straße (Berlin-Biesdorf) sowie auf ein internationales Malerei-Projekt der Einrichtung „Pastor-Braune-Haus“ (Berlin-Lankwitz), „Lebensraum am Waldrand“ in Schwedt und einer Einrichtung im polnischen Stettin. Zudem habe sich eine Gruppe aus der Einrichtung Debenzer Straße an der Domino-Aktion am Brandenburger Tor beteiligt und einen Stein künstlerisch gestaltet, betonte er.
Im EJF erhielten die Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, „ihre Kreativität zu leben“. Zugleich werde ihnen „Wohnen mit Qualität“ geboten, unterstrich Dreusicke. Zu den rund 1.500 Bewohnern des Diakoniezentrums gehörten 200 Menschen mit geistigen und schwerst mehrfachen Behinderungen, 500 Senioren, 80 alleinerziehende Mütter sowie 60 Kinder und Jugendliche in Jugendhilfe-Einrichtungen. Die Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Behinderungen lebten im Diakoniezentrum in kleinen Gruppen und würden in das Leben der „Dorfgemeinschaft“ gut integriert.
Das Buddy-Bär-Projekt wurde von der Europäischen Jugend- und Fürsorgestiftung (EJFS) finanziert. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt rund 2.500 Euro. Das Projekt habe neue Erfahrungen bei der künstlerischen, didaktisch-pädagogischen und sozialen Betreuung der Künstler mit Behinderungen gebracht, erklärte der Stiftungsvorsitzende Karl-Heinz Nolte.
Das Kunstprojekt der Bewohnerinnen und Bewohner mit geistigen Behinderungen mit dem schreitenden Buddy-Bären hat bereits im August dieses Jahres begonnen. Unter Anleitung der Malerin Irene Schwidurski und der EJF-Mitarbeiterin Christiane Grintzewitsch haben acht Frauen und Männer mit künstlerischer Begabung zunächst phantasievolle Entwürfe mit Farben auf Papier sowie mit Krepppapier auf der Bärenskulptur gestaltet. Aus den vielen Anregungen ist dann die endgültige Farbgestaltung des Buddy-Bären entstanden. Karl-Peter Huwe, Bewohner aus dem Lebensraum I, hat zusammen mit der Künstlerin Irene Schwirdurski den Bären schließlich nach den angefertigten Entwürfen bemalt. Die dominierende Farbe Gelb, die Lieblingsfarbe Vincent van Goghs, symbolisiere die Sehnsucht nach Sonnenlicht und Wärme, hob Frau Schwidurski hervor. Zugleich spiegelt die bunt gestaltete Skulptur, die jetzt auf dem Marktplatz steht, das vielfältige Leben im Diakoniezentrum wider.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978
095/21.12.2009
Weihnachtsengel von Radio Teddy beschenkt Menschen mit Behinderung in Marwitz
Weihnachtsengel von Radio Teddy beschenkt Menschen mit Behinderung in Marwitz
Potsdam/Marwitz. Der Weihnachtsengel von Radio-Teddy überbringt am Freitag, 18. Dezember, um 11.00 Uhr den Bewohnern des „Ulrike-Schiller-Hauses“ des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF) in Marwitz ein nagelneues LCD-Fernsehgerät. Geschickt wird der Engel von der 16-jährigen Katja Bohm aus Falkensee, die zu Weihnachten Menschen mit Behinderungen eine Freude machen wollte. Ihre Mutter, Cornelia Bohm, ist Betreuerin in der Einrichtung. Sie hatte erzählt, dass sich die Bewohner über ein neues Fernsehgerät sehr freuen würden. So schrieb Katja an Radio-Teddy. Ihr Wunsch wurde aus Hunderten anderer Wünsche ausgelost. Seit 1. Dezember erfüllt der Hörfunksender in Zusammenarbeit mit den Autohäusern Dinnebier noch bis zum Heiligen Abend jeden Tag einen Weihnachtswunsch.
Die Einrichtung „Ulrike-Schiller-Haus“ befindet sich im Bärenklauer Weg 4, in 16727 Oberkrämer, Ortsteil Marwitz.
In der Einrichtung im nördlich von Berlin gelegenen Dorf Marwitz leben derzeit zwölf Menschen mit schweren geistigen Behinderungen. Einige von ihnen waren zuvor in der ehemaligen Psychiatrie des Berliner Bezirks Spandau untergebracht. Im Rahmen der so genannten Enthospitalisierung haben sie in Marwitz ein neues Zuhause erhalten. Im „Ulrike-Schiller-Haus“ gibt es zwei Wohngruppen mit Küche, Wohnzimmer, Terrasse und einem großen Garten. Die Betreuer, Therapeuten und Heilpädagogen gestalten den Bewohnern einen strukturierten Tagesablauf, gehen auf deren individuellen Bedürfnisse ein und versuchen, die Ressourcen der einzelnen Bewohner weiter zu entwickeln.
Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) ist in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern sowie auch in Polen und Tschechien Träger von über 90 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe und Altenhilfe sowie von Kindertagesstätten und Beratungsstellen, in denen etwa 4.000 Menschen betreut werden. Insgesamt sind beim EJF mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In der Behindertenhilfe, die einen Schwerpunkt der Arbeit ausmacht, bietet das EJF u.a. spezielle Einrichtungen für Menschen mit schwerst mehrfachen Behinderungen, nach Unfall oder schwerer Krankheit erworbenen Behinderungen, Autismus und Prader-Willy-Syndrom (PWS) an.
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094/16.12.2009
Ulla Klingbeil liest im Hotel Morgenland „zauberhafte Märchen“ für Kinder vor
Ulla Klingbeil liest im Hotel Morgenland „zauberhafte Märchen“ für Kinder vor
Berlin. Die Berliner Charity-Lady Ulla Klingbeil zeigt sich in der Adventszeit als Märchenerzählerin. Am Sonnabend vor dem Dritten Advent, 12. Dezember, sowie am Sonnabend vor dem Vierten Advent, 19. Dezember, um jeweils 16.00 Uhr liest sie im romantischen Miniaturmuseum „Arikalex“ im Hotel Morgenland Kindern zwischen fünf und 14 Jahren und deren Eltern zauberhafte Geschichten zur Weihnachtszeit vor. „Ich kann gut vorlesen und möchte den Mädchen und Jungen in der Zeit vor dem Fest eine Freude damit machen“, sagt Frau Klingbeil, die auch Kinderbotschafterin des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) ist. Zugleich wolle sie mit der Aktion Spenden für Kinder sammeln, die Gewalt erfahren haben. In den vergangenen Jahren hat Ulla Klingbeil zum Advent in verschiedenen Kirchengemeinden Weihnachtsgeschichten vorgelesen.
Das Hotel Morgenland befindet sich in Berlin-Lichterfelde, Finckensteinallee 23 – 27. Der Eintritt kostet fünf Euro pro Person inklusive Kakao und Lebkuchen nach der Lesung.
2003 hat die Charity-Lady ihr Miniaturmuseum „Arikalex“ dem EJF als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Es zeigt die Sammlung von reizenden originalgetreuen Miniaturhäusern und Schlössern mit kompletter Innenausstattung, die Frau Klingbeil in zwei Jahrzehnten zusammengetragen hat. Anhand der Ausstellungsstücke im Maßstab 1 : 12 dokumentiert die Sammlung die europäische Entwicklung von Architektur, Kunstgeschichte, Mode sowie Lebens- und Wohnformen vom 14. bis 20 Jahrhundert.
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092/09.12.2009
EJF feiert im Alten Stadthaus 115-jähriges Jubiläum
EJF feiert im Alten Stadthaus 115-jähriges Jubiläum
Berlin. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) feiert am Freitag, 4. Dezember, im Bärensaal des Alten Stadthauses in Berlin den 115. Gründungstag der Rettungshausgesellschaft. Aus ihr ist später das EJF hervorgegangen. Der Festakt beginnt um 18.00 Uhr. Die Festrede hält der Berliner Innensenator Dr. Ehrhart Körting (SPD). Die frühere Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner (Die Linke) wird ein Grußwort sprechen. Unter den zahlreichen Ehrengästen sind hochrangige Vertreter aus Kirche, Politik und Wirtschaft. Auch aus Polen und Tschechien werden Gäste erwartet.
Traditionell verleihen Vorstand und Aufsichtsrat am 4. Dezember wieder verdienten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Unterstützern des diakonischen Trägers die EJF-Medaille.
Den musikalischen Teil des Festaktes gestalten der französische Sänger Christophe Bourdoiseau mit Chansons und das Berliner „Trio Muzet Royal“ u.a. mit Musette-Walzern und Zigeunerweisen sowie ausgewählten Filmmusik-Klassikern.
Das EJF ist Träger von rund 90 Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Altenhilfe, sowie Kindertagesstätten, Schulen und Tagungshotels in fünf Bundesländern sowie in Polen und Tschechien. Insgesamt beschäftigt der diakonische Träger nahezu 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
In Berlin engagiert sich das EJF besonders stark in den Bezirken Reinickendorf, Lichtenberg und Neukölln. In Reinickendorf ist es u.a. Träger des Diakoniezentrums Heiligensee und der Familienfarm Lübars, in Lichtenberg der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Dr.-Janusz-Korczak-Haus“ sowie von Kindergärten und Einrichtungen für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen. In Neukölln betreibt das EJF u.a. das Internat „Leben und Lernen am Buckower Damm“ sowie zusammen mit mehreren arabischen Vereinen das „Deutsch-arabische Zentrum für Bildung und Integration“.
Mitte des 19. Jahrhunderts waren auf Anregung von einem der Gründungsväter der Diakonie, Johann Hinrich Wichern, in fast allen Kreisen der Provinz Brandenburg so genannte „Rettungshäuser“ entstanden. Sie nahmen vernachlässigte, gefährdete und straffällig gewordene Kinder auf und betreuten sie. Am 4. Dezember 1894 wurde unter dem Vorsitz des Reichs- und Landtagsabgeordneten Adolf Hennig der „Brandenburgische Rettungshausverband“ gegründet, um die zumeist vereinzelten Rettungshäuser zusammenzuschließen und ihre Interessen nach außen hin besser zu fördern. Der Verband wurde später in „Kirchlicher Erziehungsverband“ umbenannt. Seit 1965 trägt er den Namen „Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk“ (EJF). Während einer fünfjährigen Zusammenarbeit mit der Diakoniestiftung Lazarus Berlin hieß der Träger zwischenzeitlich EJF-Lazarus. Die Kooperation wurde 2009 wieder beendet. Jetzt hat der Träger den Namen EJF gemeinnützige AG angenommen.
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090/28.11.2009
Hellmuth Karasek stellt im Hotel Morgenland Buch "Ihr tausendfaches Weh und Ach" vor
Hellmuth Karasek stellt im Hotel Morgenland Buch "Ihr tausendfaches Weh und Ach" vor
Berlin. Der Literaturkritiker und Autor Hellmuth Karasek liest am Donnerstag, 3. Dezember, im Hotel „Haus Morgenland“ in Berlin-Lichterfelde, Finckensteinallee 23 – 27 aus seinem neuen Buch „Ihr tausendfaches Weh und Ach – Was Männer von Frauen wollen“. In seinem erst im Oktober 2009 erschienenen Buch erzählt der Autor in 20 kurzen Episoden leicht und mit spöttischem Ernst, wie Männer versuchen, zu lieben und zu flüchten, zu erobern und zu vergessen. Es sind Geschichten über unsterbliche Dichter und ihre liebeskranken Helden, über glückliche und schmerzliche Selbstversuche, über Ausflüge in das unbekannte Land der Frauen, über 2.000 Jahre Geschlechterkampf.
Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 10,- Euro (inklusive Imbiss und Getränk). Das Buch ist im Hoffmann und Campe Verlag (Hamburg) erschienen und umfasst 271 Seiten.
Karasek wurde 1934 in Brünn (Tschechoslowakei) geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Literaturkritikern Deutschlands. Bekannt geworden ist er u.a. durch die ZDF-Sendung „Das Literarische Quartett". Über 20 Jahre leitete er das Kulturressort des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Zudem war er Mitherausgeber des „Tagesspiegel“. Heute ist er Autor für die Tageszeitungen „Die Welt“ und „Welt am Sonntag“. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher Romane und Essays wie „Billy Wilder - Eine Nahaufnahme“ (1992), „Betrug“ (2001), „Süßer Vogel Jugend oder Der Abend wirft länger Schatten“ (2006), „Vom Küssen der Kröten“ (2008) u.a.
Die Lesung findet im Rahmen einer Kulturreihe statt, die das Hotel Morgenland zusammen mit der Berliner Buchhandlung Wollschläger organisiert. Karasek hat hier bereits mehrmals aus seinen Werken gelesen.
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088/20.11.2009
Romantischer Weihnachtsmarkt am Nikolaustag auf Gut Blumenthal
Romantischer Weihnachtsmarkt am Nikolaustag auf Gut Blumenthal
Selb. Zu einem Besuch auf dem romantischen Weihnachtsmarkt auf Gut Blumenthal bei Selb lädt das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) zum Nikolaustag am Sonntag, 6. Dezember, von 15.00 bis 19.00 Uhr ein. Im stimmungsvollen Ambiente des Fichtelgebirges können sich die Besucher nach einer Wanderung durch das Wellertal mit Glühwein, selbstgebackenen Plätzchen und Bratwürsten verwöhnen lassen.
An mehreren Ständen können zudem aus Holz gefertigte Artikel verschiedener Art erworben werden, die von den Bewohnern der Jugendhilfeeinrichtung Gut Blumenthal sowie den Jugendlichen aus dem Pädagogisch-Therapeutischen Zentrum Franken bei Weißenstadt selbst hergestellt wurden. Außerdem werden selbst gemachte Pralinen und Weihnachtsdekoration zum Kauf angeboten. Zugleich stehen an diesem Sonntag die Türen der seit 2006 bestehenden Einrichtung Gut Blumenthal für die Besucher des Weihnachtsmarktes offen. Hier werden derzeit zwölf Jugendliche sozialpädagogisch betreut.
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091/03.12.2009
Deutsch-tschechischer Fachtag mit Thema „Sexueller Missbrauch von Jungen“
Deutsch-tschechischer Fachtag mit Thema „Sexueller Missbrauch von Jungen“
100 Seminarteilnehmer in Sozialakademie Haus Silberbach erwartet
Selb. Sexueller Missbrauch von Jungen ist das Thema des diesjährigen deutsch-tschechischen Fachtages Kinderschutz in der Sozialakademie Haus Silberbach bei Selb. Unter dem Titel „Kleine Helden in Not – Jungen als die vergessenen Opfer sexuellen Missbrauchs“ werden von Montag, 30. November, bis Mittwoch, 2. Dezember, Fachvorträge und Workshops mit renommierten Referenten aus Deutschland und Tschechien angeboten. Zum Seminar werden rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter zahlreiche Studentinnen und Studenten von tschechischen Fachhochschulen und Universitäten, erwartet. Der Fachtag findet bereits zum 8. Mal statt und trifft bei Fachleuten aus dem Bereich Kinderschutz von Jahr zu Jahr auf ein immer größer werdendes Interesse.
Zur Eröffnung der Tagung am 30. November um 15.00 Uhr werden auch der Selber Oberbürgermeister Wolfgang Kreil und sein Amtskollege aus dem tschechischen Eger (Cheb), Jan Svoboda, erwartet.
Bereits vor Beginn der Tagung ist um 14.00 Uhr ein Pressegespräch mit einigen Referentinnen und Referenten vorgesehen. Die Sozialakademie befindet sich in 95100 Selb (Silberbach), Sommerhauer Straße 1- 5.
Sexuelle Gewalt an Jungen bis hin zu kommerziellem Missbrauch und Prostitution ist bis heute ein Thema, das in der Öffentlichkeit, auch in der Fachöffentlichkeit, wenig behandelt wird. Hilfsangebote, die sich an sexuell missbrauchte Jungen richten, gibt es noch sehr selten. Erschwerend für die Therapie und Beratung von Betroffenen kommt hinzu, dass sich Jungen, die sexuelle Gewalt erlebt haben, in der Regel nicht als Opfer sehen wollen, da dies ihrem Verständnis von Männlichkeit widerspricht. Auf der Tagung sollen Fragen wie „Wie und warum wird sexualisierte Gewalt an Jungen verleugnet?“ , „Folgen sexualisierter Gewalt für die Betroffenen“ sowie „Möglichkeiten der Therapie für Missbrauchs-Opfer“ behandelt werden. Angesprochen werden soll zudem das Problem, dass junge Männer, die in ihrer Kindheit Opfer sexueller Gewalt waren, auch zu Tätern werden können. Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie vom Deutsch-tschechischen Zukunftsfonds gefördert.
Träger der Sozialakademie Haus Silberbach ist das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF). Der diakonische Träger betreibt in Oberfranken mehrere stationäre sozialpädagogische Einrichtungen für delinquente Kinder und straffällig gewordene Jugendliche. Das EJF ist in fünf Bundesländern Träger von rund 90 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Altenhilfe sowie von Kindertagesstätten, Beratungsstellen und Fortbildungseinrichtungen und beschäftigt Insgesamt rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit des EJF ist die Beratung und Therapie von Opfern sexueller Gewalt.
Die Sozialakademie Haus Silberbach leistet im deutsch-tschechischen Grenzgebiet einen wichtigen Beitrag zum europäischen Dialog. Deshalb wurde der Ausbau der Akademie vom Deutsch-tschechischen Zukunftsfonds, der Oberfrankenstiftung, der bayerischen Landesregierung, der EU-Gemeinschaftsinitiative Interreg IIIa und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
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087/23.11.2009
Weihnachtsbasar auf der Familienfarm Lübars
Weihnachtsbasar auf der Familienfarm Lübars
Lübars. Am Ersten Adventssonntag, 29. November, verwandelt sich die Tenne auf der Familienfarm Lübars in einen Weihnachtsbasar. Von 10.00 bis 17.00 Uhr können sich die Besucher an zahlreichen Ständen in die beginnende Weihnachtszeit einstimmen und Geschenke wie Schmuck, Spielzeug, Keramik oder Strickwaren erwerben. Kinder erhalten die Möglichkeit, an Ständen selbst kleine Aufmerksamkeiten zu Weihnachten zu basteln. Zudem werden frische Produkte aus dem Hofladen wie Fleisch, Wurst und Eier sowie Gegrilltes und Glühwein angeboten. Für 14.00 Uhr hat sich der Weihnachtsmann angesagt.
Der Eintritt auf den Weihnachtsbasar ist frei.
Träger der Familienfarm ist die diakonische EJF gemeinnützige Gesellschaft. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) hatte sie 2003 vom Bezirksamt Reinickendorf übernommen. Die Tenne der Farm, die 2004 mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin um- und ausgebaut wurde, ist heute ein Ort der Begegnung für Jung und Alt, an dem regelmäßig verschiedene Veranstaltungen angeboten werden.
Die Farm befindet sich in 13469 Berlin-Reinickendorf, Alte Fasanerie 10. Zu erreichen ist sie mit dem Bus X 21 ab U-Bahnhof Wittenau bis Quickborner Straße (Endhaltestelle).
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089/19.11.2009
Kunsthandwerklicher Adventsmarkt im Diakoniezentrum Heiligensee
Kunsthandwerklicher Adventsmarkt im Diakoniezentrum Heiligensee
Berlin. In einen kunsthandwerklichen Adventsmarkt verwandelt sich das Diakoniezentrum in Berlin-Heiligensee am ersten Adventssonntag, 29. November. (Beginn 11.00 Uhr) An zahlreichen Ständen am Marktplatz können kunsthandwerkliche Gegenstände aus Metall, Holz und Keramik, Weihnachtsschmuck und andere kleine Geschenke erworben werden. Zudem werden Glühwein, Waffeln, Weihnachtsgebäck, Schmalzstullen und Gegrilltes angeboten
Der Eintritt auf den Adventsmarkt ist frei.
Bis 17.30 Uhr gibt es für Jung und Alt viel zu sehen und zu erleben. Um 11.00 Uhr stimmen Donald Gollmann mit einer Kindergruppe sowie der Posaunenchor der evangelischen Matthias-Claudius-Kirchengemeinde die Besucher musikalisch auf die Adventszeit ein. Ab 12.00 Uhr werden im Raum der Stille weihnachtliche Geschichten für Kinder vorgelesen. Ab 13.00 Uhr können Kinder auf Ponys reiten, ab 14.00 Uhr gibt es Kutschfahrten durch Heiligensee. Um 15.00 Uhr tritt im Saal am Marktplatz Zauberin Miss Rosalie auf. Den Ausklang des Adventsmarktes bildet um 17.00 Uhr ein Konzert des Gospelchors der evangelischen Matthias-Claudius-Kirchengemeinde. Veranstalter des Marktes ist das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk e.V.
Im Diakoniezentrum, einem „Mehrgenerationendorf“ im Norden Berlins, leben und arbeiten rund 1.500 Menschen aller Altersgruppen. Auf dem Gelände befinden sich u.a. eine Mutter-Kind-Einrichtung, Kindergärten, stationäre Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, eine Senioren-Tagespflege, zwei Senioren-WG`s sowie zwei stationäre Einrichtungen für Menschen mit geistigen Behinderungen.
Das Diakoniezentrum Heiligensee befindet sich in der Keilerstraße 19, 13503 Berlin.
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086/18.11.2009
Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk stiftet "Julius Engagiert"
Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk stiftet "Julius Engagiert"
Wohnungsbau-Unternehmen GESOBAU für präventive Sozialarbeit und Integrationsprojekte geehrt
Berlin. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) stiftet wieder den „Julius Engagiert“, der von der „Initiative TOP 500“ im Rahmen der Hauptstadtpreisverleihung „Goldener Julius 2009“ vergeben wird. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an die Berliner Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU. Mit dem Preis, der erst im vergangenen Jahr als neue Kategorie des „Goldenen Julius“ eingeführt wurde, sollen Unternehmen geehrt werden, die einen Teil ihres geschäftlichen Erfolgs durch soziales Engagement an die Stadt Berlin zurückgeben. Die Projekte der GESOBAU wirken vor allem präventiv gegen Gewalt in sozial schwachen Wohngebieten und fördern zugleich die Integration von Familien mit Migrationshintergrund.
Die Preisverleihung unter der Schirmherrschaft des Berliner Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) findet am Freitag, 20. November, ab 18.30 Uhr im MARITIM Hotel Berlin statt. Die Laudatio für die GESOBAU wird die Präsidentin des Ehrenkomitees der Initiative TOP500 und frühere Justizsenatorin und Bürgermeisterin Karin Schubert halten.
Die GESOBAU engagiert sich vor allem in sozialen Brennpunkten der Stadt wie beispielsweise im „Märkischen Viertel“ (Berlin-Reinickendorf) mit verschiedenen Projekten der Kinder-, Jugend, Familien- und Seniorenarbeit. Mit dem Preis wird das städtische Wohnungsbau-Unternehmen für seine Tanz-Projekte geehrt. Im neuen Projekt, das gemeinsam mit dem Staatsballett Berlin realisiert wird, erhalten Schülerinnen und Schüler von vier Berliner Grundschulen im Märkischen Viertel, Wedding, Pankow und Weißensee die Gelegenheit, sich unter professioneller Anleitung im Tanz zu verwirklichen und ihre Kreativität auszuleben. Zugleich knüpft das Tanzprojekt an das 20-jährige Jubiläum des Mauerfalls an und regt die Kinder an, sich ohne Worte dem Thema „Barrieren im Kopf gegenüber anderen und Andersdenkenden“ anzunähern.
Die diakonische EJF gemeinnützige Aktiengesellschaft gehört mit ihren vielfältigen stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen und ihren Beratungsstellen zu den größten freien Trägern der Jugend- und Familienhilfe in Berlin. Besonders engagiert sich das EJF in den Bezirken Neukölln, Reinickendorf und Lichtenberg. Schwerpunkte der Arbeit sind die Prävention von häuslicher Gewalt sowie Jugendkriminalität und die Förderung der Integration von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Religion sowie unterschiedlichem kulturellen Hintergrund. Beispiele dafür sind das Deutsch-Arabische Zentrum, das Internat „Leben und lernen am Buckower Damm“ (Neukölln), das Diakoniezentrum Heiligensee und die Familienfarm Lübars (Reinickendorf) und das Familienzentrum in der Kindertagesstätte Pusteblume (Lichtenberg).
Mit der Skulptur „Goldener Julius“ werden in jedem Jahr Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien besonders um die Hauptstadtregion verdient gemacht haben. Die Auswahl der Preisträger verantworten die „Initiative Top 500“ durch ihr Ehrenkomitee sowie die Initiatoren, Werner Plötz und Christel Harthaus, Vorstandsvorsitzender und Vorstand der Deutschen Informationsbörse AG.
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085/18.11.2009
EJF weiht in Köthen Heilpädagogisch-Integrative Tagesgruppe ein
EJF weiht in Köthen Heilpädagogisch-Integrative Tagesgruppe ein
Köthen. Mit einer Feierstunde weiht das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) am Donnerstag, 19. November, um 11.00 Uhr seine neue Heilpädagogisch-Integrative Tagesgruppe für Jugendliche in Köthen (Anhalt) offiziell ein. Die Einrichtung ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet und bietet Platz für acht Mädchen und Jungen im Alter von 14 bis 18 Jahren, die eine besondere sozialpädagogische Betreuung an den Nachmittagen nach der Schule benötigen.
Die Feierstunde wird vom Vorstandsvorsitzenden der EJF gemeinnützigen AG, Siegfried Dreusicke eröffnet. Danach hält der Dezernent für Jugend und Soziales des Landkreises Anhalt-Zerbst, Dieter Reineck die Festrede. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, die Wohngruppe zu besichtigen.
Die Wohngruppe befindet sich in der Quellendorfer Straße 1 in 06366 Köthen.
In der Tagesgruppe können die Jugendlichen nach der Schule ihre Hausaufgaben erledigen und ihre Freizeit sinnvoll verbringen. Dazu sind die vier großen und hellen Räume der Wohnung ganz individuell gestaltet worden. In einer gut ausgestatteten Küche können die Mädchen und Jungen lebenspraktische Erfahrungen sammeln. Der Garten bietet vielfältige Möglichkeiten, Sport zu treiben. Künftig soll auf dem Gelände auch eine Werkstatt für handwerkliche Arbeiten entstehen.
Ein qualifiziertes Erzieherteam unterstützt die Jugendlichen dabei, noch selbständiger und eigenverantwortlicher zu werden. Unter fachlicher Anleitung sollen sie es lernen, ihre persönlichen Ressourcen und sozialen Kompetenzen zu stärken, ihre schulischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Ein wichtiger Bestandteil des Angebotes ist die Elternarbeit. Ziel ist es, dass die Jugendlichen weiter in ihren Familien leben können und eine Heimunterbringung vermieden wird.
Das EJF ist Träger von rund 90 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Altenhilfe sowie Beratungsstellen und Kindertagesstätten in mehreren Bundesländern. In Sachsen-Anhalt betreibt der diakonische Träger zwei Kinderheime - in Wartenburg bei Wittenberg und in Bitterfeld - sowie mehrere Wohngruppen, darunter eine Wohngruppe für delinquente Kinder in Pöplitz bei Gräfenhainichen, und eine Kindertagesstätte in Bitterfeld. In Köthen gab es bislang noch keine Einrichtung des EJF. Die Heilpädagogisch-integrative Tagesgruppe ist eines der jüngsten Projekte des Trägers.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF-Lazarus gAG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978, Mobil: 0172-380 45 50.
84/13.11.2009
EJF unterstützt mit Deutsch-Arabischem Zentrum Antigewalt-Projekt „Neuköllner Aktionstüten“
EJF unterstützt mit Deutsch-Arabischem Zentrum Antigewalt-Projekt „Neuköllner Aktionstüten“
Präsentation auf Pressekonferenz am 16. November
Berlin-Neukölln. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) unterstützt mit seinem Deutsch-Arabischen Zentrum das Antigewalt-Projekt „Neuköllner Aktionstüten“. Damit wollen der diakonische Träger und die mit ihm zusammenarbeitenden arabischen Vereine ein deutliches Zeichen gegen Gewalt setzen, die gegen Frauen verübt wird. In diesem Jahr stellt das EJF für die Aktion 1.000 Euro zur Verfügung.
Auf einer
Pressekonferenz
am Montag, 16. November,
um 11.00 Uhr
im Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Straße 83,
(Rixdorf-Salon, 1. Etage)
werden der Vorstandsvorsitzende vom EJF, Siegfried Dreusicke, Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD), die Mitarbeiterinnen vom Deutsch-Arabischen Zentrum Rania Hassan und Ayesha Hamzeh sowie der Vorstandsvorsitzende des Türkisch-Deutschen Zentrums e.V. Mustafa Akcay gemeinsam die Aktionstüten präsentieren und den Medien-Vertretern als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.
Die Neuköllner Aktionstüten, die am 25. November, dem Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, verteilt werden, sind Teil der berlinweiten Kampagne „Gewalt kommt nicht in die Tüte – Für ein Zuhause ohne Gewalt“. Bereits 2003 hatten die Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke Neukölln und Charlottenburg-Wilmersdorf an diesem Tag in Bäckereien Backwaren in Papiertüten mit dem Slogan ”Gewalt kommt nicht in die Tüte” verkaufen lassen. Um Familien mit Migrationshintergrund mit dieser Aktion noch besser zu erreichen, initiierte die Neuköllner Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Edler im Jahr 2005, Plastiktüten in arabisch mit dem Slogan „Häusliche Gewalt zerstört Familien und die Gesellschaft“ und in türkisch mit dem Slogan „Schluss mit Gewalt in der Familie“ und sowie der Telefonnummer der Hotline bei häuslicher Gewalt gegen Frauen (611 03 00) bedrucken zu lassen und diese in Neuköllner Obst- und Gemüsegeschäften sowie auf den Wochenmärkten zu verteilen.
Der diakonische Träger EJF und mehrere arabische Vereine haben in Berlin-Neukölln gemeinsam das Deutsch-Arabische Zentrum für Bildung und Integration gegründet. Ziel der bundesweit einmaligen Einrichtung ist es, die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche aus arabischen Familien zu verbessern. Das Projekt bietet den Familien zweisprachige juristische, berufsorientierende, medizinisch-therapeutische, psychologische und Erziehungsberatung an. Besonderes Augenmerk liege zudem auf der Förderung von Mädchen und jungen Frauen.
In Berlin-Neukölln engagiert sich das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk besonders stark. Es ist Träger des Internates „Leben und Lernen am Buckower Damm“ sowie von weiteren stationären und teilstationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen. Insgesamt gehören zum diakonischen Träger in mehreren deutschen Bundesländern rund 90 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Altenhilfe sowie Kindertagesstätten und Beratungsstellen.
Der Internationale Gedenk- und Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ geht zurück auf den 25. November 1960, als in der dominikanischen Republik drei Schwestern aufgrund ihrer politischen Aktivitäten vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter ermordet wurden. 1981 wurde bei einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Frauen im Gedenken an diese Ermordeten der internationale Aktionstag gegen Gewalt an Frauen ausgerufen. Die Aktion „Gewalt gegen Frauen kommt nicht in die Tüte“, wurde 2001 erstmals in Saarbrücken und seither in vielen Städten Deutschlands und Europas durchgeführt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF-Lazarus gAG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978, Mobil: 0172-380 45 50.
83/12.11.2009
Festakt zum Abschluss der energetischen Sanierung und Heizungsumstellung im Pastor-Braune-Haus
Festakt zum Abschluss der energetischen Sanierung und Heizungsumstellung im Pastor-Braune-Haus
EJF-Lazarus Einrichtung für Menschen mit Behinderungen mit größter Erdwärmeanlage Berlins ausgestattet
Berlin. In Anwesenheit der Berliner Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher (Die Linke), feierte der diakonische Träger EJF-Lazarus am Montag, 12. Oktober, den Abschluss der energetischen Sanierung und Heizungsumstellung seines „Pastor-Braune-Hauses“. Im Rahmen des Umweltentlastungsprogramms des Berliner Senats sind in der Einrichtung für Kinder und junge Erwachsene mit schweren und mehrfachen Behinderungen seit 2006 umfangreiche energetische Infrastrukturmaßnahmen vorgenommen worden.
In seiner Begrüßung hob der Vorstandsvorsitzende der EJF-Lazarus Gesellschaft, Siegfried Dreusicke, den positiven Doppeleffekt der Sanierung hervor, nämlich die Entlastung der Umwelt durch Einsparung eines CO2-Ausstoßes von 800 Tonnen pro Jahr durch den Energiemix aus Erdwärme/Sonne und Erdgas sowie die Verbesserung des Lebens- und Arbeitsumfelds von Bewohnern und Mitarbeitern.
Die Maßnahmen im Pastor-Braune-Haus wurden im Rahmen des Umweltentlastungsprogramms des Berliner Senats mit rund 2,5 Mio. Euro gefördert (bei einem Gesamtvolumen von rd. 3,25 Mio. Euro). Hierfür wurden je zur Hälfte Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Berliner Landeshaushalt zur Verfügung gestellt.
Die zuständige Senatorin, Frau Katrin Lompscher, kündigte in ihrer Festrede an, auch in den kommenden Jahren EU-Mittel aus dem Fonds für regionale Entwicklung (rd. 80,4 Mio. Euro) und zur Kofinanzierung Landesmittel zur Verbesserung der Berliner Umweltsituation einsetzen zu wollen.
„Die starke Nachfrage insbesondere nach Förderungen von Klimaschutzmaßnahmen zeigt, dass das Umweltentlastungsprogramm II wichtig und richtig ist. Auch EJF-Lazarus ist bereits mit zwei weiteren Projekten im UEP II vertreten, davon wurde eins schon genehmigt (Kita Pfiffikus in Reinickendorf).“
Im Zuge der Sanierung wurde das Haus mit einer Erdwärmeanlage für die Heizung und Warmwasserzubereitung ausgestattet. Dabei handelt es sich um die bislang größte Anlage ihrer Art im Raum Berlin. Zudem wurden die Wärmedämmung, das Dach sowie die Fassade erneuert, Wärme isolierte Fenster eingebaut und die Küche komplett auf Gasbetrieb umgestellt.
Im Pastor-Braune-Haus leben derzeit 90 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistigen und mehrfachen Behinderungen in familienähnlichen Wohngruppen mit jeweils acht Mädchen und Jungen bzw. jungen Frauen und Männern. Jeder hat ein eigenes Zimmer. Inmitten eines gut bürgerlichen Wohngebiets bietet das Haus seinen Bewohnern viel Normalität für den Lebensalltag. Ein besonders spezialisiertes Betreuungsangebot erhalten Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung und zusätzlichen psychischen Störungen, herausfordernden Verhaltensweisen oder Autismus-Spektrum-Störung. Bewohnern mit schwerst mehrfachen Behinderungen wird eine intensive medizinische Pflege angeboten. Das Pastor-Braune-Haus ist eine der wenigen Einrichtungen in Berlin, die durch eine Fachärztin direkt im Haus regelmäßig betreut wird. Die Einrichtung verfügt über ein eigenes großes Schwimmbad mit einem Therapiebecken. Für Bewohner und Gäste des Hauses ist vor Kurzem das Café Wandelbar neu gestaltet worden.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs, EJF-Lazarus gAG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978.
81/12.10.2009










